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  • Title: Verband alleinerziehender Mütter und Väter » Startseite
    Descriptive info: .. Verband alleinerziehender Mütter und Väter.. Landesverband Baden-Württemberg e.. V.. Stark engagiert!.. Startseite.. Aktuelles.. Pressemitteilungen.. Bundesverband.. Landesverband.. Leserbriefe.. Wir über uns.. Vorstand.. Landesgeschäftsstelle.. Mitgliedschaft.. VAMV Ortsverereine + Kontaktstellen.. KS Rheinfelden.. KS Bietigheim-Bissingen.. OV Karlsruhe.. OV Ludwigsburg.. OV Nagold.. OV Tübingen.. Landesverbände.. Themen.. Spenden.. Impressum.. Suche.. *******************************************************************************************************************.. Powered by.. WordPress..

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  • Title: Verband alleinerziehender Mütter und Väter » Aktuelles
    Descriptive info: 10 Forderungen an die Politik: Familienarmut in Einelternfamilien wirksam bekämpfen.. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) fordert die Politik auf, folgende Maßnahmen zu ergreifen, um Armut von Alleinerziehenden und ihren Kindern zu bekämpfen:.. 1.. Staat in Verantwortung: Armutspolitik als Querschnittspolitik umsetzen und Schere zwischen Arm und Reich verkleinern.. 2.. Armut von Alleinerziehenden und ihren Kindern in allen Lebensphasen durch eine gleichstellungsorientierte Familien- und Arbeitsmarktpolitik verhindern.. 3.. Sozialleistungen existenzsichernd und teilhabeorientiert anheben (SGB II, XII).. 4.. Einführung einer Kindergrundsicherung.. 5.. Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt mit wirksamen Instrumenten (Abschaffung Minijobs, Entgeltgleichheit, Quote, Teilzeitausbildung und -studium ermöglichen) durchsetzen.. 6.. Einführung eines gesetzlichen und flächendeckenden Mindestlohns – Niedriglohnsektor eindämmen.. 7.. Ausbau qualitativ hochwertiger, bedarfsgerechter und gebührenfreier Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für alle Kinder, Schule als Sozialraum gestalten.. 8.. Unterhalt sichern: Zahlungsmoral stärken, Unterhaltsvorschuss ausbauen.. 9.. Entlastungsbetrag in Steuerklasse II für Alleinerziehende deutlich anheben.. 10.. Gesetzliche Rentenversicherung und den Erwerb eigener Rentenansprüche von Frauen und Müttern stärken, Anerkennung von 3 Jahren Kindererziehungszeiten in der Rente auch für vor 1992 geborenen Kinder.. Der vierte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung bestätigt: Alleinerziehende und ihre Kinder haben mit 43 Prozent nach wie vor das größte Armutsrisiko aller Familien.. Die Gefahr, in Langzeitarmut zu leben, ist bei ihnen mehr als doppelt so groß wie im Bevölkerungsschnitt (15 Prozent).. Auch insgesamt nimmt die Ungleichverteilung von Einkommen und Vermögen in der Bevölkerung zu.. Dass ihre Kinder häufig in Armut leben müssen, ist eine schwere Last für Alleinerziehende.. Die meisten von ihnen verzichten auf eigene Belange und geben alles, um ihren Kindern Teilhabe zu ermöglichen.. Alleinerziehende sind nicht überproportional arm weil sie allein erziehen, sondern erstens weil sie größtenteils Frauen sind und zweitens weil sie Mütter sind.. Ihre Benachteiligung hat strukturelle Ursachen und ist mitnichten rein individuell begründet.. Der Gesetzgeber verlangt von Alleinerziehenden besonders seit der Unterhaltsrechtsreform finanzielle Eigenständigkeit, doch die entsprechend notwendigen Rahmenbedingungen fehlen jedoch.. Derzeit sind es die alleinerziehenden Frauen, die die langfristigen finanziellen Risiken einer Scheidung tragen müssen.. Diskontinuierliche Erwerbsbiographien wegen Familienaufgaben, Niedriglöhne, Entgeltdiskriminierung, Teilzeit, Arbeitslosigkeit sowie ausbleibende Kindesunterhaltszahlungen führen zu geringen Haushaltseinkommen bei Alleinerziehenden.. Vollzeitnahe existenzsichernde Arbeitsplätze sind auf dem Arbeitsmarkt Mangelware.. Nur die Hälfte der Alleinerziehenden erhält Unterhalt in voller Höhe und regelmäßig.. Fehlt der flexible Kitaplatz oder ein Platz in der Ganztagsschule wird es sehr schwer, eine existenzsichernde Beschäftigung zu finden.. Aber auch eine Erwerbstätigkeit schützt nicht unbedingt vor Armut.. Niedriglöhne in sogenannten frauentypischen Berufen oder nicht ausreichende Betreuungsplätze, die Alleinerziehenden lediglich eine Teilzeiterwerbstätigkeit mit einem zu geringen Stundenumfang ermöglichen, führen dazu, dass ein Drittel der Alleinerziehenden im SGB II-Bezug ihr Gehalt aufstocken.. In sechs Prozent dieser Fälle ist das trotz sozialversicherungspflichtiger Vollzeittätigkeit notwendig.. Die Bemessung der Regelsätze im Mindestsicherungssystem (SGB II und SGB XII) liegt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder unter der Armutsrisikoschwelle (60% des Medians aller Einkommen), die im 4.. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung aufgeführt ist.. Sozialleistungen müssen Armut vermeiden.. Auch das Bildungs- und Teilhabepaket garantiert nicht das Existenzminimum an soziokultureller Teilhabe, weder reicht die Höhe der Leistungen aus, noch kommen die Sachleistungen bei allen Kindern auch tatsächlich an.. Ein Mehr an Teilhabe für alle Kinder würde die Ausgestaltung von Schule als Sozialraum erreichen (z.. B.. Schulsoziarbeit und Freizeitangebote integrieren).. Armut von heute bedeutet oft auch Armut im Alter.. Geringe Beitragszahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung sowie ein geringer Spielraum für private Vorsorge werden dazu führen, dass insbesondere Frauen, die in ihrem Leben eine Phase des Alleinerziehens erlebten, überproportional von Altersarmut betroffen sein werden.. Strukturelle Ursachen verlangen strukturelle Lösungsansätze.. Das Bundestagswahljahr bietet für die Bundesdelegiertenversammlung Anlass, politischen Forderungen zur Verringerung von Familienarmut bei Alleinerziehenden zu beschließen und im Wahlkampf an die Politik heran zu tragen.. Es gilt, die Perspektive von Alleinerziehenden einzubringen.. Um Armut von Alleinerziehenden und ihren Kindern zu bekämpfen, ist es daher notwendig, Armutspolitik als Querschnittspolitik umzusetzen.. Erst das Zusammenwirken von Familien-, Arbeitsmarkt-, Sozial-, Steuer- und Gleichstellungspolitik auf der Grundlage eines konsistenten Leitbildes der eigenständigen finanziellen Absicherung von Erwachsenen mit Fürsorgepflichten über den Lebensverlauf hinweg ermöglicht eine Verringerung von Familienarmut bei Alleinerziehenden.. Der VAMV fordert als Familienförderung die Einführung einer Kindergrundsicherung – damit Kinder unabhängig von der Lebensform oder dem Einkommen ihrer Eltern jenseits von Armut leben können.. 12.. Juni 2013.. Neuer Service für unsere Mitglieder: Rechtsberatung beim VAMV Landesverband.. Rechtsberatung beim VAMV.. Die Anmeldung erfolgt über die Geschäftsstelle des VAMV Landesverbandes in Stuttgart unter der Tel.. 0711 / 24847118.. Der Beratungswunsch wird an die/den zuständigen Fachanwältin / Fachanwalt gemeldet.. Diese/r meldet sich dann innerhalb einer Woche bei der zu Beratenden.. Die Beratung erfolgt telefonisch und dauert nicht mehr als 15 Minuten.. Der Unkostenbeitrag beträgt 8 Euro.. Melanie Klößner.. Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht.. Verheiratet, 1 Kind.. Seit 2010 Fachanwältin für Familienrecht.. Seit 2012 Mitglied der Lenkungsgruppe „Runder Tisch“ des Amtsgerichtsbezirks Nürtingen.. Arbeitsschwerpunkte: • Ehe- und Familienrecht • Arbeitsrecht• Mietrecht.. Motivation:.. Mit Blick auf die besondere Situation von alleinerziehenden Menschen möchte ich gerne im Rahmen der familienrechtlichen Problemstellungen die Betroffenen beratend aufklären und stärken.. Katjana Gruber-Weckerle.. Verheiratet, 2 Kinder.. Seit 2004 Fachanwältin für Familienrecht.. Arbeitsschwerpunkte: • Ehe- und Familienrecht • Arbeitsrecht• Mietrecht• Verkehrsrecht.. Mathias Hopp.. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht.. Verheiratet, 2 Kinder.. Seit 2003 kanzleiansässig in Kirchheim/Teck.. Seit 2007 Fachanwalt für Verwaltungsrecht.. Arbeitsschwerpunkte: • Fachanwalt für Verwaltungsrecht (Rechtskonflikte Bürger/Staat) • EDV-Recht• Recht des Öffentlichen Dienstes• Verkehrsrecht• Strafrecht• Sozialrecht• Bau- und Architektenrecht.. Mit Blick auf die besondere Situation von alleinerziehenden Menschen möchte ich die nicht immer einfach nachvollziehbare Denkweise der Behörden vermitteln und damit den Umgang mit Behörden erleichtern.. Mai 2013.. Landesdelegiertenversammlung 2013 wählt neuen Landesvorstand.. Die Delegierten, die zur Jahresmitgliederversammlung des VAMV Landesverbandes am Samstag 16.. März nach Stuttgart gekommen waren, entlasteten und verabschiedeten mit Dank den 2011 gewählten Vorstand und wählten am Nachmittag einen neuen Landesvorstand.. Vier Vorstandsfrauen gehörten bereits dem vorherigen Vorstand an, zwei kamen neu hinzu, sodass der Verband mit einer guten Mischung aus Erfahrung und neuen Inputs rechnen kann.. Gewählt wurden.. als Vorsitzende Barbara Baur, Weingarten.. als Stv.. Vorsitzende Dr.. Charlotte Michel-Biegel, Nagold.. als Schatzmeisterin Karin Hemmerle, Haiterbach.. als Schriftführerin Adele Kammerzelt, Stuttgart.. als Beisitzerinnen Silvie Bittermann, Waiblingen und Sigrid Stoss, Stuttgart.. Auch die Kontrollkommission, die jährlich Geschäfts- und Buchführung des Landesverbands überprüft, wurde neu gewählt.. Der Kontrollkommission gehören an.. Cornelia Dörrenbächer, Nagold Brigitte Hussong, Karlsruhe Manfred Schneider, Stockach.. 21.. März 2013.. die Geschäftstelle des VAMV Landesverbands ist umgezogen.. Die Geschäftsstelle des VAMV Landesverbands ist umgezogen.. Seit 20 Jahren war die VAMV-Landesgeschäftsstelle Mieterin im Haus des Paritätischen Landesverbands in Stuttgart Ost, Haußmannstraße 6.. Da dieses Haus 2013 abgerissen werden soll, zieht der VAMV um in eine Bürogemeinschaft mit dem Landesfamilienrat und dem Landesfrauenrat.. Unsere neuen Räume befinden sich im Hospitalviertel in der Stadtmitte.. Bestens erreichbar sind wir mit S-Bahn - 500 m ab Haltestelle Stadtmitte, Ausgang Hospitalkirche.. Die Adresse:.. Gymnasiumstraße 43 70174 Stuttgart Mitte.. Telefon-, Faxnummer, e-mail-Adresse bleiben unverändert.. 0711 24847118 Fax 0711 24847119 vamv-bw@web.. de.. Bürokernzeiten: montags, mittwochs, donnerstags 10-15 Uhr.. Dezember 2012.. zu Nikolaus nichts im Stiefel - Unterhaltspflichtigen bleibt ab 1.. 1.. 2013 mehr Geld, Unterhaltsanpassung für Kinder bleibt aus.. wer nach einer Trennung Unterhalt für Kinder zahlen muss, darf ab 1.. 2013 mehr von seinem Geld für sich.. behalten - 1000 statt 950 Euro.. Für die betroffenen Kinder steht dagegen die zweite Nullrunde an, die Unterhaltssätze in der Düsseldorfer Tabelle bleiben unverändert.. Der VAMV kritisiert, dass.. - der erhöhte Selbstbehalt zu Lasten der Kinder von Alleinerziehenden geht.. - zu Lasten der Alleinerziehenden geht, die keinen Selbstbehalt haben !!!.. Der Selbstbehalt der Unterhaltspflichtigen ist damit seit 2011 um insgesamt 100 Euro pro Monat gestiegen.. Der Kindesunterhalt zur materiellen Existenzsicherung des Kindes wurde dagegen seit 2010 nicht erhöht !.. Kinder Alleinerziehender haben das höchste Armutsrisiko.. Ein politischer Wille dies zu ändern ist nicht erkennbar.. Stellungnahme des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter, Bundesverband e.. V.. (VAMV) zum Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern.. Stellungnahme des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter,.. Bundesverband e.. (VAMV).. zum.. Entwurf eines Gesetzes zur Reform des Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern.. __________________________________________________________________________.. I.. Vorbemerkung.. Mit seiner Entscheidung vom 21.. Juli 2010 gab das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber den Auftrag, eine gesetzliche Regelung zu schaffen, die nicht mit der Mutter verheirateten Vätern auch ohne die Zustimmung der Mutter einen Zugang zur elterlichen Sorge ermöglicht.. Diesen Auftrag will der Gesetzgeber mit dem vorliegenden Entwurf erfüllen.. Entscheidung für ein Antragsmodell richtig.. Der VAMV begrüßt es, dass der Gesetzgeber grundsätzlich zu einer Antragslösung gefunden hat, die zur Begründung der gemeinsamen Sorge bei Uneinigkeit der Eltern einen Antrag des Vaters bei Gericht erfordert und bis zu dieser gerichtlichen Entscheidung die Alleinsorge der Mutter vorsieht.. Der Gesetzgeber trägt damit dem Umstand Rechnung, dass Kinder nicht miteinander verheirateter Eltern in sehr unterschiedliche Lebensverhältnisse geboren werden, denen ein Automatismus nicht gerecht werden kann; das hat auch der im Auftrag des BMJ erstellte Endbericht „Gemeinsames Sorgerecht nicht miteinander verheirateter Eltern“ gezeigt.. Zudem stellt eine Antragslösung die notwendige Rechtssicherheit und Handlungsfähigkeit eines Elternteils nach Geburt für das Kind her, nach § 1591 BGB ist das die Mutter.. Vereinfachtes Verfahren Rückschritt fürs Kindschaftsrecht.. Der VAMV lehnt die verfahrensrechtlichen Änderungen ab.. Insbesondere.. • ein schriftliches Verfahren ohne Anhörung der Eltern und des Jugendamtes,.. • das Aufheben des Amtsermittlungsgrundsatzes,.. • der Verzicht auf eine Einzelfallprüfung,.. • Rechtsfolgen, die aus einem Schweigen resultieren und auf Vermutungen basieren,.. • die Einführung eines gesetzlichen Leitbildes.. • sowie eine Frist zur Stellungnahme, die in den gesetzlichen Mutterschutz fällt.. werden der hohen Bedeutung, die jeglicher Entscheidung zum Sorgerecht zukommt, nicht gerecht und stehen dem Geist des Kindschaftsrechts diametral entgegen.. Denn der wesentliche und seit 1998 bewährte Grundsatz kindschaftsrechtlicher Verfahren, das Kindeswohl zum Entscheidungsmaßstab zu machen, wird aufgegeben und ist somit ein Rückschritt für das gesamte Kindschaftsrecht.. Das vereinfachte Verfahren stellt nicht sicher, dass eine gerichtliche Entscheidung getroffen wird, die dem Wohl des Kindes entspricht.. Eine positive Kindeswohlprüfung, eine fundierte Einzelfallentscheidung sind im regulären familienrechtlichen Verfahren unerlässlich.. Mit § 155 FamFG besteht bereits die Möglichkeit eines beschleunigten Verfahrens; es ist nicht ersichtlich, warum dieses nicht zur Anwendung kommen soll.. Verfahren muss Konfliktkonstellationen gerecht werden.. Müssen Eltern vor Gericht klären, wer das Sorgerecht bekommt – die Mutter, der Vater oder beide –, sind Konflikte im Spiel.. Ein gemeinsames Sorgerecht funktioniert jedoch nur dann gut, wenn die Eltern fähig sind, gemeinsam tragfähige Entscheidungen für das Kind zu treffen.. Das setzt Kommunikation und Kooperation voraus.. Gerade bei Streitfällen um das Sorgerecht ist deshalb zu prüfen, ob ein gemeinsam ausgeübtes Sorgerecht zum Wohle des Kindes wäre oder ob es besser ist, wenn es die Mutter oder der Vater allein ausübt.. Das neue Leitbild, nach dem die gemeinsame Sorge das Beste ist, stößt bei diesen Konstellationen an seine Grenzen.. Hier muss das Gericht den Einzelfall beleuchten und die Eltern persönlich anhören.. Entscheidet das Gericht ausschließlich nach Aktenlage ohne die Eltern zu Gesicht zu bekommen, geht der Streit eher in die nächste Instanz, als dass er geschlichtet wird.. Das neue Verfahren muss in der Praxis strittigen Konstellationen gerecht werden, das ist noch nicht der Fall.. Beim Sorgerecht muss das Wohl des Kindes Maßstab bleiben, nicht eine formale Aufteilung der Rechte am Kind.. Der Gesetzgeber muss nachbessern, sonst verlieren bei der Reform gerade die Kinder, die in eine konflikthafte Elternbeziehung hineingeboren werden.. II.. Zu einzelnen Punkten des Entwurfs nimmt der VAMV wie folgt Stellung.. Einführung einer negativen Kindeswohlprüfung auf der Grundlage eines neuen Leitbildes.. § 1626a Absatz 2 S.. 1 BGB-E legt fest:.. Das Familiengericht überträgt (…) auf Antrag eines Elternteils die elterliche Sorge (…) auf beide Eltern gemeinsam, wenn die Übertragung dem Kindeswohl.. nicht widerspricht.. Der Entwurf etabliert nach den Ausführungen der Gesetzesbegründung ein neues Leitbild, welches beinhaltet, dass möglichst eine gemeinsame Sorgetragung erfolgen soll.. Dazu möchte „die Reform dort, wo es dem Kindeswohl nicht widerspricht, eine gemeinsame elterliche Sorge erreichen.. “.. Mit 62 Prozent gibt der Großteil der nicht miteinander verheiraten Eltern bereits eine gemeinsame Sorgeerklärung ab : Das ist eine positive Entwicklung.. Die gemeinsame Sorgeerklärung ist eine bewusste Entscheidung dafür, gemeinsam Verantwortung für ein Kind übernehmen zu wollen, sich Rechte und Pflichten zu teilen und gemeinsam zu bewältigen.. Die gemeinsame Sorgeerklärung ist – nur auf das Kind bezogen – das Äquivalent zu der bewussten Entscheidung für gegenseitige Verantwortungsübernahme – die sich auch auf Kinder bezieht –, die andere Paare durch eine Eheschließung bekunden.. Damit wird das Kindschaftsrecht der gesellschaftlichen Entwicklung gerecht, nach der mittlerweile jedes dritte Kind außerhalb einer Ehe geboren wird.. Dass eine gemeinsam gewollte und verantwortlich ausgeübte elterliche Sorge für ein Kind überwiegend mit positiven Auswirkungen verbunden ist, sollte nicht zu einem Trugschluss verleiten: Nämlich dass diese positiven Effekte auch für Kinder festzustellen sind, deren Eltern sich nicht auf die gemeinsame Sorge verständigen können, die also trotz Konflikten durch die Autorität des Staates in die formale Position der „Gemeinsamkeit“ gezwungen werden.. Im Regelfall ist hier vom Gegenteil auszugehen.. Dauerhafte Konflikte haben negative Auswirkungen auf die Kinder.. Der Gesetzentwurf rekuriert zur Begründung des neuen Leitbildes auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 2003, wonach „sozialwissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass die gemeinsame elterliche Sorge grundsätzlich den Bedürfnissen des Kindes nach Beziehungen zu beiden Elternteilen entspricht und ihm verdeutlicht, dass beide Eltern gleichermaßen bereit sind, für das Kind Verantwortung zu tragen.. Dieser Aussage schließt sich der VAMV an.. Sie ist jedoch nur gültig, wenn beide Eltern kooperationsfähig und kooperationsbereit sind.. Dies hat auch das Bundesverfassungsgericht ausgeführt, es schränkt im Weiteren ein: „Allerdings weisen Studien auch darauf hin, dass bei mangelnder Kooperationsbereitschaft und einem hohen Konfliktpotential zwischen den Eltern schwere Belastungen für das Kind entstehen können, sodass gegen eine gemeinsame Sorge erhebliche Bedenken anzumelden sind.. “ Und weiter führt das Bundesverfassungsgericht aus: „Nach Wallerstein/Lewis/Blakeslee (Scheidungsfolgen – Die Kinder tragen die Last.. Eine Langzeitstudie über 25 Jahre, 2002, S.. 228 f.. ) ist für das Wohl des Kindes im Falle der Trennung seiner Eltern nicht so sehr von Bedeutung, ob die Eltern das gemeinsame Sorgerecht haben oder einem allein die Sorge zusteht.. Entscheidend seien vielmehr die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung und die Kooperationsbereitschaft zwischen den Eltern..  ...   rechtliche Konstruktion der Sorge.. Das heißt, auch potenziell kindeswohlrelevante Gründe – kein Bestand/keine Tragfähigkeit der Partnerschaft, Konflikte in der Elternbeziehung – müssen bei der gerichtlichen Entscheidung über das Sorgerecht erörtert werden.. Immerhin mehr als ein Drittel der befragten Eltern hat potenziell kindeswohlrelevante Probleme in der Elternbeziehung als Grund gegen die gemeinsame Sorge angegeben.. Bei Eltern, die bei Geburt des Kindes keine Beziehung hatten, fallen diese Gründe mit 65 Prozent besonders stark ins Gewicht.. Wer nie in einer Partnerschaft gelebt hat, wer intensive Konflikte ohne friedliche Verständigung als Alltag erlebt, wer erhebliche Zweifel an der Verlässlichkeit des anderen hat, etwa weil die Elternschaft nicht gewünscht war, hat berechtigte Vorbehalte, die vor Gericht gehört und abgewogen werden müssen.. Die Neuregelung ausschließlich an kindeswohlgefährdenden Belastungen wie Suchtproblemen oder Gewalt in der Partnerschaft auszurichten, ist zu kurz gegriffen und wird dem Kindeswohl nicht gerecht.. Zudem ist aus der Traumaforschung bekannt, dass aufgrund von Verdrängungsmechnismen der Gesetzgeber nicht davon ausgehen kann, dass Gewalt, Missbrauch etc.. in einer schriftlichen Stellungnahme auch immer benannt werden (können).. Angesichts der Tatsache, dass Männer als häufigsten Grund für eine unterbliebene gemeinsame Sorgererklärung fehlende Informationen angeben , sollte der Gesetzgeber auf Aufklärung setzen: Eine frühzeitige, neutrale und ergebnisoffene Beratung der Eltern über das Sorgerecht und ihre Handlungsoptionen ist hier der Weg zu einer bewussten gemeinsamen Entscheidung der Eltern.. Konflikte werden durch das geplante Verfahren weiter geschürt.. Das gemeinsame Sorgerecht basiert auf dem Konsensprinzip.. Der Gesetzentwurf erkennt zwar ein Mindestmaß an Verständigungsfähigkeit als Voraussetzung für die gemeinsame Sorge an, blendet aber gleichzeitig mit dem vereinfachten Verfahren diesen Zusammenhang aus.. Der Entwurf setzt stattdessen auf das Ignorieren offensichtlicher Konflikte und verzichtet dadurch auf bewährte Mittel und Wege der Konfliktlösung im gerichtlichen Verfahren.. Zudem zwingt die negative Kindeswohlprüfung die Mutter geradezu in den Rosenkrieg, muss sie doch stichhaltige Argumente gegen den Vater vorzubringen.. Der Konflikt wird verschärft und das Gericht seiner friedensstiftenden Funktion enthoben.. Das vereinfachte Verfahren führt geradewegs in die nächste Instanz, Folgeprozesse sind vorprogammiert, wie auch die negativen Auswirkungen auf die Kinder, um die es geht.. Eine Vermutung kann, darf und sollte deswegen nach Ansicht des VAMV eine Kindeswohlprüfung nicht ersetzen.. Es ist deshalb im Interesse des Kindeswohls geboten, den Amtsermittlungsgrundsatz nicht einzuschränken, kein schriftliches Schnellverfahren einzuführen und den vorliegenden Gesetzesentwurf entsprechend abzuändern.. Karenzfrist für die Mutter.. § 155 a Absatz 2 Satz 2 FamFG-E legt fest: Die Frist der Mutter zur Stellungnahme endet frühestens 6 Wochen nach der Geburt des Kindes.. Der VAMV hält es zwar generell für sinnvoll, eine Schutzfrist für die Mutter festzulegen, die sicherstellt, dass diese sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach der Geburt zum Sorgeantrag des Vaters nicht äußern muss.. Allerdings hält er eine Frist von 6 Wochen, die in den gesetzlichen Mutterschutz fällt, für zu kurz.. Eine Frist darf frühestens nach Ablauf des Mutterschutzes beginnen.. Diese Anmerkung gilt aber nur hilfsweise, denn im Zusammenhang mit einem Schnellverfahren lehnt der VAMV jede Frist ab, deren Ablauf zu einem Verfahren ohne Amtsermittlungsgrundsatz und ohne Anhörung der Eltern führt.. III.. Fazit.. Der VAMV lehnt ein rein schriftliches Verfahren entschieden ab.. Es ist zu befürchten, dass nicht alle Eltern der Hürde gewachsen sind, juristisch relevant schriftlich auszuführen, warum die gemeinsame Sorge dem Kindeswohl widerspricht.. Das heißt aber nicht automatisch, dass es keine gewichtigen Gründe für die alleinige Sorge der Mutter gibt.. Es muss wie bislang gewährleistet sein, dass das Gericht im konkreten Einzelfall ermitteln kann, welche Form des elterlichen Sorgerechts tatsächlich dem Kindeswohl am besten entspricht.. Dazu ist eine persönliche Anhörung der Eltern und des Jugendamtes unerlässlich.. Vermutungen dürfen keine Kindeswohlprüfung ersetzen, das Verpassen einer Frist darf nicht die richterliche Entscheidung vorgeben.. Der Gesetzgeber muss den Amtsermittlungsgrundsatz aufrechterhalten.. Auch die Frist von sechs Wochen für die Stellungnahme, die in den für alle Mütter geltenden Mutterschutz fällt, ist nicht akzeptabel, denn sie geht an der Lebensrealität von Müttern kurz nach einer Geburt vorbei.. Der VAMV kritisiert, dass das neue Leitbild des Gesetzgebers ideologischer Natur ist und nicht in ausreichendem Maße wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt.. Der Entwurf zeugt von der Wunschvorstellung, dass der möglichst einfache Zugang beider Elternteile zum Entscheidungsrecht eine verantwortliche Ausübung sowie eine vermehrte Übernahme der Pflichten nach sich ziehen möge.. Diese Grundannahme, dass die Zuteilung von Rechten ein verantwortliches Verhalten auslöst, kann der VAMV aufgrund der Erfahrung vieler Alleinerziehender nicht teilen.. Auch eine wissenschaftliche Grundlage für diese Annahme fehlt gänzlich.. Im Bemühen die Zugangsvoraussetzungen zur gemeinsamen Sorge nicht zu hoch anzusetzen, schießt der Gesetzgeber über das Ziel hinaus und ignoriert damit völlig die ebenfalls vom Bundesverfassungsgericht vorgegebene Einschränkung, dass die Belange des Kindes maßgeblich Berücksichtigung finden müssen.. Den betroffenen Kindern erweist der Gesetzgeber mit seinen neuen Regelungen einen Bärendienst, wenn er ausgerechnet in Konfliktkonstellationen anstreben will, „dass möglichst eine gemeinsame Sorgetragung erfolgen soll.. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass es dem Gesetzgeber überwiegend um eine „gerechte“ Aufteilung der „Rechte am Kind“ geht und weniger um das Wohl des Kindes selbst.. Diese Sichtweise ist ein Rückschritt für das gesamte Kindschaftsrecht.. Denn sowohl die Kindschaftsrechtsreform von 1998 als auch das neue FamFG setzen als zentrales Kernstück und Grundlage jedes kindschaftsrechtlichen Verfahrens die Kindeswohlprüfung voraus; diese kann nicht einfach durch eine gesetzliche Vermutung ersetzt werden, sondern die wichtigste Aufgabe des Familienrichters/der Familienrichterin besteht in der Beurteilung des jeweiligen Einzelfalls.. Die vom Gesetzgeber vorgeschlagenen verfahrensrechtlichen Vereinfachungen treten alle bisherigen Bemühungen, das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt des Verfahrens zu stellen, ohne Not mit Füßen.. Berlin, 23.. 11.. 2012.. Verband alleinerziehender Mütter und Väter, Bundesverband e.. Edith Schwab.. 28.. November 2012.. Alleinerziehende wollen Betreuungsplätze - kein Betreuungsgeld.. Alleinerziehende wollen Betreuungsplätze –.. kein Betreuungsgeld.. Berlin, 13.. September 2012.. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.. (VAMV) lehnt die Einführung eines Betreuungsgeldes mit Nachdruck ab.. Dieses stellt einen familien- und gleichstellungspolitischen Rückschritt dar.. Edith Schwab, Bundesvorsitzende des VAMV, ist sich sicher: „Das Betreuungsgeld wird den Ausbau öffentlicher Kinderbetreuung bremsen! Fehlende Betreuungsplätze verhindern eine existenzsichernde Erwerbstätigkeit von Alleinerziehenden und damit die Senkung ihres Armutsrisikos.. Die Zusage im Koalitionsvertrag, Verbesserungen für Kinder von Alleinerziehenden umzusetzen, wird mit dem Betreuungsgeld konterkariert.. Aktuelle Studien im Auftrag des BMFSFJ stellen fest, dass eine flexible qualitativ hochwertige Kinderbetreuung für Alleinerziehende der Schlüssel zur Erwerbstätigkeit ist.. Nicht zuletzt ist dies auch der Wunsch vieler Alleinerziehender, wie repräsentative Befragungen bestätigen.. Der stabil hohe Anteil Alleinerziehender mit SGB II-Bezug zeugt von einer erfolglosen Politik.. „Alleinerziehende mit kleinen Kindern müssen draußen bleiben – mit dem Schlüssel Betreuungsgeld werden Türen zum Arbeitsmarkt geschlossen!“ warnt Edith Schwab.. Aus Anlass der öffentlichen Anhörung im Deutschen Bundestag zum Betreuungsgeldgesetz am 14.. September nimmt der VAMV zum vorliegenden Gesetzesentwurf Stellung.. Nachzulesen unter: http://www.. vamv.. de/uploads/media/VAMV-Stellungnahme_Betreuungsgeld_110912.. pdf.. 13.. September 2012.. Alleinerziehende als Zeitjongleure Fachtag der Landesfamilienrats in Kooperation mit Netzwerk Alleinerziehendenarbeit am 5.. Juli 2012 in Stuttgart.. beim Fachtag Alleinerziehende als Zeitjongleure veranschaulichten Jongleure mit Bällen und Diabolo wieviel.. Geschick und Gewandtheit Alleinerziehende zur Alltagsbewältigung benötigen.. Ebenfalls gewürdigt wurden diese Alltagsleistungen in zwei Vorträgen von Frau Prof.. Dr.. Uta Meier-Gräwe, Universität Gießen.. 5 Arbeitsgruppen diskutierten verschiedene Aspekte unserer Lebenslagen und erstellten die nachfolgende Resolution, die am Schluß an die familienpolitischen Sprecher der GRÜNEN und der SPD Fraktion überreicht wurden.. R E S O L U T I O N „Alleinerziehende als Zeitjongleure“.. Alleinerziehende müssen im Jonglieren geübt sein.. Das gilt vor allem für die knappe Zeit,.. meist aber auch für die Finanzen.. Jedoch bleibt trotz steigender Zahlen und einer gewachsenen.. Selbstverständlichkeit die Familienform „alleinerziehend“ verletzlich, nicht zuletzt wegen.. ihrer finanziellen Anfälligkeit.. Die Integration in den Arbeitsmarkt ist für Alleinerziehende der sicherste Weg, um langfristig.. eine befriedigende materielle Grundlage zu erreichen.. Eine wichtige Voraussetzung ist die.. berufliche Qualifikation, denn Frauen ohne Berufsausbildung sind besonders armutsgefährdet.. Allerdings stellt die Gleichzeitigkeit von Erwerbsarbeit und familiären Aufgaben für viele Alleinerziehende.. mit kleinen oder mehreren Kindern zumeist ein großes Hindernis dar.. Wichtig.. sind daher vielfältige Ansätze und Hilfen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.. Anlässlich des Fachkongresses „Zwischen Arbeit, Kindern, Haushalt, Leben….. Alleinerziehende.. als Zeitjongleure“ am 5.. Juli 2012 fordert der Landesfamilienrat Baden-Württemberg.. zusammen mit dem Netzwerk Alleinerziehendenarbeit in Baden-Württemberg und den 120.. Teilnehmerinnen:.. Teilzeitausbildung als familienverträgliche Form der Qualifizierung.. Bei Verantwortung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige ist die Teilzeitausbildung.. eine familienverträgliche Alternative.. Wir fordern von der Landesregierung eine.. Kampagne, welche folgende Ziele anstrebt:.. · Teilzeitausbildung als reguläre Form der Ausbildung bekannt machen und unterstützen.. · Die Landesregierung wird aufgefordert, mit den Leistungsträgern den Lebensunterhalt für.. Teilzeitauszubildende sicher zu stellen.. · Schnittstelle/Kompetenzzentrum für Teilzeitausbildung: Bündelung wichtiger Informationen.. zur Finanzierung des Lebensunterhalts der Teilzeitauszubildenden.. Familien brauchen Treffs und Netzwerke.. Die Förderung von offenen Treffs und Netzwerken vor Ort ist unverzichtbar um Kontakt, gegenseitigen.. Austausch, Orientierung und Unterstützung aller Eltern zu ermöglichen.. Das erfordert eine längerfristige, nachhaltige Finanzierung; insbesondere braucht es eine.. professionelle Begleitung der Netzwerkarbeit (mind.. 5 Jahre), u.. a.. zur Generierung von Projektmitteln.. Solche Strukturen sind durch das Land zu unterstützen.. Gute Kinderbetreuung für alle Altersstufen.. Die Landesregierung Baden-Württemberg muss den Ausbau und die Qualität der frühkindliche.. Bildung und Betreuung zum Kernprozess ihrer Politik machen.. Dabei muss die Qualität der Betreuung in zwei Richtungen entwickelt und gefördert werden:.. Für die Kinder und für die Eltern.. Politik und Arbeitgeber stehen in gemeinsamer Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern.. Die Zusammenarbeit dieser großen Akteure soll auch von der Landesregierung befördert.. werden, etwa durch Unterstützung der Lokalen Bündnisse vor Ort.. Existenzsicherung für Alleinerziehende.. Die steuerliche Entlastung darf nicht von der Rechtsform der Familie (verheiratet oder nicht.. verheiratet) abhängig sein, sondern mit der Verantwortung für Kinder oder Pflegebedürftige.. Die Übergänge in unterschiedliche Lebensphasen benötigen Schutz und kreative Unterstützung,.. u.. durch „Starterpakete“.. Der Unterhaltsvorschuss für Kinder ist bis zum 18.. Lebensjahr zu gewähren.. Die Jugendämter.. sollten mehr Unterstützung bei der Einholung des Kindesunterhalts leisten.. Die Berücksichtigung der Kindererziehungszeiten bei der gesetzlichen Rente muss auch für.. Geburten vor 1992 voll berücksichtigt werden.. Arbeitszeit ist Lebenszeit.. In Politik und Gesellschaft soll ein Paradigmenwechsel eingeläutet werden, Fürsorglichkeit -.. in Familien und in der Gesellschaft – soll in den Mittelpunkt gestellt werden.. · In Unternehmen muss der Zusammenhang von „business care“ und Leistungsbereitschaft.. der Mitarbeiter/innen wahrgenommen werden.. Maßnahmen zur Förderung der.. Vereinbarkeit müssen strukturell verankert, aber im Dialog individuell vereinbart werden.. · Die Landesregierung soll den Dialog von Unternehmen und Kommunen initiieren, um die.. Infrastruktur im öffentlichen Bereich unter dem Aspekt „Fürsorglichkeit“ der nachwachsenden.. und der älteren Generation gegenüber abzustimmen.. Dazu gehören wesentlich:.. · Verlässliche Ganztagsbetreuung, flächendeckend an den Schulen.. · Die neuen Stundenpläne müssen schon vor den Sommerferien stehen!.. · Fürsorglichkeit muss Teil der männlichen Identität werden!! Dazu soll es ein spezielles.. Schulfach geben, mit dem Fürsorgetätigkeiten, partnerschaftliche Lebensformen,.. soziales Miteinander, Kommunikation u.. gelehrt und eingeübt werden.. Darüber hinaus hat der Landesfamilienrat Baden-Württemberg seine Positionen zur Lebenssituation.. von Ein-Elternfamilien in seiner im Juli erschienenen Broschüre „Alleinerziehende –.. Familie in konzentrierter Form“ umfassend beschrieben und dazu Forderungen vorgelegt.. Stuttgart, 5.. Juli 2012.. Zur Neuordnung des Sorgerechts unverheirateter Eltern - Pressemitteilung des VAMV Bundesverbands vom 4.. Juli 2012.. Sorgerecht: Entscheidung nach Aktenlage wird dem Kindeswohl nicht gerecht.. Berlin, 04.. (VAMV) kritisiert die geplanten Änderungen zur Neuregelung des Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern, über die heute das Kabinett entscheidet.. „Ein schriftliches Schnellverfahren ohne Anhörung der Eltern ist mit Blick auf das Kindeswohl nicht akzeptabel“, moniert Edith Schwab, Bundesvorsitzende des VAMV.. „Der Großteil nicht miteinander verheirateter Eltern entscheidet sich bereits für die gemeinsame Sorge“, betont Schwab.. „Dass seit 1998 immer mehr nicht verheiratete Eltern gemeinsam die Verantwortung für ein Kind übernehmen wollen und dies durch eine übereinstimmende Sorgeerklärung ausdrücken, ist eine positive Entwicklung.. Eine solche gemeinsame Entscheidung jedoch durch einen gerichtlichen Beschluss nach Aktenlage ohne Anhörung der Beteiligten zu ersetzen, ist der falsche Weg“, gibt Schwab zu bedenken.. Denn geben nicht miteinander verheiratete Eltern keine gemeinsame Sorgeerklärung ab, sind oftmals Konflikte der Grund.. „Ausgerechnet bei Konflikten folgt der Gesetzgeber dem Leitbild, dass die gemeinsame Sorge immer das Beste für das Kind wäre und ignoriert somit wissenschaftliche Erkenntnisse“, bemängelt Familienanwältin Schwab.. „Intensive und dauerhafte Konflikte stellen ein Risiko für das Kindeswohl dar.. Die Hoffnung, dass diese durch das gemeinsame Sorgerecht vermieden werden können, ist trügerisch.. Im Gegenteil, eine gerichtliche Auseinandersetzung schürt das Streitpotenzial weiter“, befürchtet Schwab.. Die Fähigkeit gemeinsam zu tragfähigen Entscheidungen zu kommen ist eine grundlegende Voraussetzung dafür, das Sorgerecht als Entscheidungsrecht gemeinsam im Sinne des Kindes auszuüben.. Um die Belange des Kindes maßgeblich zu berücksichtigen, wie es das Bundesverfassungsgericht verlangt hat, muss ein Gericht nach allen Seiten ermitteln und alle Beteiligten anhören.. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter fordert, das reguläre familiengerichtliche Verfahren beizubehalten, statt ohne Not den Amtsermittlungsgrundsatz und die mündliche Anhörung der Beteiligten auszuhöhlen.. Auch eine Sechs-Wochen-Frist für die Stellungnahme der Mutter, die sechs Wochen nach einer Geburt endet, ist nicht akzeptabel.. „Ein neues beschleunigtes Verfahren bei Sorgerechtsstreitigkeiten mit dem Ziel eines gemeinsamen Sorgerechts um jeden Preis geht ausgerechnet zu Lasten der Kinder, deren Eltern sich nicht einigen können“, kritisiert Schwab.. Die gemeinsame Immobilie bei Trennung und Scheidung ver.. di lädt ein zum Vortrag am 12.. Juni 17.. 30-19 Uhr ins Gewerkschaftshaus Stuttgart.. was passiert mit dem selbstbewohnten Haus oder der Eigentumswohnung bei Trennung und Scheidung ?.. Die gemeinsame Immobilie ist oft das gesamte Vermögen der Ehegatten.. Solange die Ehe intakt ist, sind die.. Eigentumsverhältnisse meist unwichtig.. Auch wer die gemeinsamen Schulden für die Immobilie bezahlt, spielt keine Rolle, man wohnt und wirtschaftet zusammen.. Ab der Trennung wird relevant wer die Immobilie künftig nutzen soll.. Wer zahlt jetzt die Schulden ? Muss dem Ausziehenden Nutzungsentschädigung bezahlt werden ? wie wirkt es sich auf den Unterhalt aus, wenn ich in der Immobilie wohnen bleibe ? Oft wird es nötig, das Eigentum aufzulösen, weil das Geld jetzt zur Tilgung der Schulden nicht mehr ausreicht.. Wie können Ehegatten sich einigen, um das gemeinsame Eigentum ohne Verlust aufzulösen ? Kommt es zu keiner Einigung, droht am Ende die Teilungsversteigerung ?.. Einladung von ver.. di-Bezirk Stuttgart zum.. Vortrag von Herrn Rechtsanwalt Kemper am.. Dienstag 12.. Juni 2012, 17.. 30 bis 19 Uhr im.. Gewerkschaftshaus Stuttgart, Raum 245, Willi-Bleicher-Str 20 70174 Stuttgart.. Mai 2012.. Frühere Beiträge..

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  • Title: Verband alleinerziehender Mütter und Väter » Pressemitteilungen
    Descriptive info: Gute Betreuungsplätze und Kindesunterhalt verhindern Armut von Einelternfamilien.. Berlin, 3.. Juni 2013.. Mit 43 Prozent haben Alleinerziehende und ihre Kinder das höchste Armutsrisiko aller Familien.. Der Bevölkerungsdurchschnitt liegt bei 15 Prozent.. Daran hat sich seit 2007 nichts geändert, wie der 4.. Ar¬muts- und Reichtumsbericht zeigt.. Anlässlich der heute im Bundestag stattfindenden Anhörung zum 4.. Ar¬muts- und Reichtumsbericht erklärt Edith Schwab, Vorsitzende des Ver¬bands alleinerziehender Mütter und Väter: „Alleinerziehende wollen arbeiten und auch der Staat verlangt von ihnen nicht zuletzt seit der Unter-haltsrechtsreform von 2008 finanzielle Eigenständigkeit – was aber fehlt sind die entsprechenden Rahmenbedingungen.. Hier ist die Bundesregie¬rung in Verantwortung, denn die anhaltende Armut von Einelternfamilien ist Ausdruck ihrer gesellschaftlichen Benachteiligung.. Wenn der flexible Kitaplatz fehlt oder Ganztagsschulplätze Mangelware sind, wird es sehr schwer, eine existenzsichernde Beschäftigung zu finden – hinsichtlich des Stundenumfangs sowie des Lohnes.. Schließlich werden in sogenannten frauentypischen Branchen sehr oft Niedriglöhne gezahlt, von denen frau und ihr Kind nicht leben können.. Auch fehlender Unterhalt ist ein großes Problem: Nur die Hälfte der Alleinerziehenden erhält Unter¬halt in voller Höhe und regelmäßig.. Der VAMV fordert eine Armutspolitik als Querschnittspolitik.. Es bedarf effektiver Instrumente in der Arbeitsmarkt-, Sozial-, Gleichstellungs- und Familienpolitik.. Alleinerziehende brauchen unter anderem: einen zügigen Ausbau ganztägiger, flexibler und gebührenfreier Betreuungs- und Bil-dungseinrichtungen von hoher Qualität, die Einführung eines gesetzlichen und flächendeckenden Mindestlohns, einen Ausbau des Unterhaltsvor-schuss, eine Kindergrundsicherung sowie eine Individualbesteuerung statt des Ehegattensplittings.. Der Familienlastenausgleich im Steuerrecht ist so auszugestalten, dass er in gerechter Weise alle Familien gleichermaßen unterstützt und nicht diejenigen mit hohen Einkommen bevorteilt.. Weiter kritisiert Schwab das Vorgehen der Berichterstattung: „Es kann nicht sein, dass sich die Bundesregierung ihr Zeugnis selbst ausstellt und anstatt wissenschaftlicher Expertise eigene Interpretationen der Daten zu Vertei¬lung von Einkommen und Vermögen vorlegt.. Der Armuts- und Reichtumsbericht muss zukünftig von einer unabhängigen Expertenkom¬mission unter der tatsächlichen Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Akteure erstellt werden.. 10 Forderungen an die Politik: Alleinerziehende fordern Strategien gegen Armut.. 10 Forderungen an die Politik:.. Alleinerziehende fordern Strategien gegen Armut.. Berlin, 11.. Armut von Alleinerziehenden und ihren Kindern ist kein privates Schicksal, sondern Ausdruck ihrer gesellschaftlichen Benachteiligung.. Neun von zehn Alleinerziehenden sind Frauen.. (VAMV) fordert die Politik auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und wirkungsvolle Maßnahmen gegen das erschreckend hohe Armutsrisiko von Einel¬ternfamilien zu ergreifen.. „Der Staat muss die Armut von Alleinerziehenden und ihren Kindern in allen Lebensphasen durch eine gleichstellungsorientierte Fa-milien-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik verhindern“, fordert Edith Schwab, Bundesvorsitzende des VAMV.. Zu den konkreten Forde¬rungen gehören flexible und gebührenfreie Betreuungs- und Bil¬dungseinrichtungen, das Eindämmen des Niedriglohnsektors durch einen Mindestlohn und das Abschaffen der Minijobs, eine existenzsi¬chernde und teilhabeorientierte Ausgestaltung von Sozialleistungen sowie eine gerechte Familienbesteuerung.. Die negativen Folgen von Familienarmut auf Kinder müssen durch-brochen werden: „Der VAMV fordert in der Familienförderung den Systemwechsel hin zu einer Kindergrundsicherung – damit Kinder unabhängig von der Lebensform oder dem Einkommen ihrer Eltern jenseits von Armut leben können“, unterstreicht Schwab.. Im Rahmen der Fachtagung „Ohne Alternative – arm, ärmer, allein-erziehend? Familienarmut im Lebensverlauf“ machte der Vortrag von Prof.. Ute Klammer deutlich, wie widersprüchliche Anreize im Le¬bensverlauf zum hohen Armutsrisiko von Alleinerziehenden beitragen: Während u.. das Ehegattensplitting und die beitragsfreie Mitversicherung in der Krankenkasse Frauen in ein traditionelles Mo¬dell drängen, fordert das Unterhaltsrecht nach der Scheidung finan¬zielle Eigenverantwortung und Erwerbstätigkeit.. Brüche im Lebens¬lauf werden besonders für Frauen zum Armutsrisiko.. Prof.. Stefan Sell stellte anschließend heraus, dass viele Alleinerziehende am Ar¬beitsmarkt in Minijobs und Niedriglöhnen ohne ausreichende Kinderbetreuung damit allein gelassen werden, ein armutsfestes Ein¬kommen zu erwirtschaften.. Dieses ist seit Jahren konstant hoch.. Im Bevölkerungsdurchschnitt liegt dieses Risiko bei 15 Prozent.. Die Gefahr, in Langzeitarbeitslosigkeit zu leben, ist bei Alleinerziehenden mehr als doppelt so groß als im Bevölkerungsdurchschnitt.. Sorgfältig? …die neuen Väter.. Miriam war 21 Jahre und gerade mit ihrer Ausbildung fertig, als sie merkte, dass sie schwanger war.. Mark, mit dem sie seit ca.. 3 Monaten zusammen war, hatte gerade seine 2.. Lehrstelle hingeworfen.. Er war der Meinung, der Meister habe ihm nichts zu sagen.. Das war in seiner ersten Stelle auch so gewesen.. Die Trennung war leider nicht ganz friedlich verlaufen, weshalb eine Anzeige wegen Körperverletzung drohte.. Auch nicht die Erste.. Dass es nicht die große Liebe war, hatte Miriam schon lange gemerkt, und die Beziehung deshalb beendet.. Und jetzt war sie schwanger! Bei ihrem Anruf reagierte Mark sehr ungehalten.. Miriam sollte unbedingt abtreiben, das Geld würde er schon irgendwo auftreiben.. Miriam ging darauf nicht ein.. Sie konnte auf ihre Eltern zählen.. Bis Benni geboren wurde und Mark Anspruch auf Vaterschaft und Sorgerecht anmeldete.. Inzwischen ist er der Meinung, er habe ein Recht auf sein Kind.. Nach einem neuen Gesetzentwurf der Bundesregierung soll er Recht haben.. Nicht mit der Mutter verheiratete Väter sollen automatisch das Sorgerecht –gemeinsam mit der Mutter- ausüben.. Innerhalb von 6 Wochen nach der Geburt kann die Mutter beim Familiengericht dagegen Einspruch erheben.. Das gemeinsame Sorgerecht setzt ein Mindestmaß an Kommunikationsfähigkeit und –willen voraus.. Bei Miriam und Mark ist das nicht der Fall.. Auch nicht über ihre Eltern.. Bei Evi und Carlo war das ganz anders.. Auch sie wollten keine Familie gründen, als Marie kam.. Auch sie leben nicht zusammen und haben das nicht vor.. Aber Carlo ist erwachsen genug, die Verantwortung für Marie mit Evi zu teilen.. Um besser für Marie da zu sein, nehmen sie regelmäßig an Beratungen teil.. Offensichtlich hat die Bundesjustizministerin Evi und Carlo gemeint, als sie das neue Gesetz kommentierte: „ ein verheirateter Vater ist nicht besser als ein Unverheirateter.. “ Mark konnte sie nicht gemeint haben..  ...   (VAMV) kritisiert die geplanten Kürzungen im Unterhaltsvorschussgesetz (UVG), die heute im Bundestag auf der Tagesordnung stehen, und fordert den Gesetzgeber auf, diese armutsverhin-dernde Leistung auszubauen statt zu schwächen.. „Unter dem Deckmantel Entbürokratisierung sind Verschlechterun-gen geplant“, kritisiert Edith Schwab, Bundesvorsitzende des VAMV.. Die Möglichkeit, Unterhaltsvorschuss rückwirkend zu beantragen, muss bestehen bleiben, denn nach einer Trennung zählt jeder Cent.. „Der im Gesetzesentwurf deklarierte ‚Vorteil‘ für Alleinerziehende, sie würden bei der Antragstellung fünf Minuten Zeit sparen, wirkt insofern zynisch, als die rückwirkende Leistung entfällt“, moniert Schwab.. Zahlungen des unterhaltspflichtigen Elternteils an Dritte, wie Kindergarten oder Sportverein, dürfen nicht wie geplant vom Unterhaltsvorschuss abgezogen werden.. Dieser muss eine direkte und eindeutige Leistung wie der Unterhalt bleiben: Dort ist bislang klar geregelt, dass der Unterhalt als Geldleistung und nicht als Sachleistung erbracht wird.. „Wir befürchten durch diese geplante Änderung eine Aushöhlung des Unterhaltsrechts“, so Familienanwältin Schwab.. „Der betreuende Elternteil muss entscheiden können, ob das Kind eine neue Winterjacke braucht oder Klavierunterricht“, betont Schwab, „denn der Unterhalt dient der Existenzsicherung des Kindes und ist nicht verhandelbar.. “ Wird der Sportverein statt Barunterhalt gezahlt, liegt offensichtlich Leistungsfähigkeit vor.. Anstatt die Ersatzleistung zu kürzen, sollten Alleinerziehende darin unterstützt werden, den regulären verbindlichen Unterhalt durchzusetzen.. Der VAMV fordert statt einer Schwächung den Ausbau dieser wichtigen familienpolitischen Leistung: die Bezugsdauer nicht länger auf 72 Monate zu deckeln und die Altersgrenze für den Bezug von derzeit 12 Jahren ans Unterhaltsrecht anzupassen.. Zudem muss wie beim Unterhalt die Hälfte des Kindergeldes beim betreuenden Elternteil verbleiben, statt beim Unterhaltsvorschuss das ganze Kindergeld abzuziehen.. Unterhaltsvorschuss ist eine Ersatz- oder Ausfallleistung, wenn Kin-der vom unterhaltspflichtigen Elternteil keinen Unterhalt erhalten: Der Staat springt durch einen Vorschuss auf den Unterhalt in Höhe von 133 bis 180 Euro pro Monat ein, einem Teil des Betrages, den das Kind eigentlich vom unterhaltspflichtigen Elternteil erhalten sollte.. Sorgerecht : Bundesrat fordert massive Nachbesserungen am Gesetzesentwurf.. Sorgerecht : Bundesrat fordert.. massive Nachbesserungen am Gesetzesentwurf.. Berlin, 24.. (VAMV) begrüßt die Kritik des Bundesrates am vorliegenden Gesetzentwurf zur Neuregelung des Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern und fordert den Bundestag auf, im weiteren Gesetzgebungsprozess nachzubessern.. Die Länderkammer hat am vergangenen Freitag in ihrer Stellungnahme zum Gesetzesentwurf (465/12) der Bundesregierung empfohlen, an zentralen Punkten nachzubessern, um das Kindeswohl sicherzustellen: Das geplante vereinfachte Verfahren ohne Anhörung der Eltern und des Jugendamtes sowie die Einschränkung des Amtsermittlungsgrundsatzes lehnt der Bundesrat gänzlich ab.. Der Gesetzesentwurf vermutet, die gemeinsame Sorge entspräche immer dann dem Kindeswohl, wenn die Mutter innerhalb einer kurzen Frist schriftlich keine oder keine überzeugenden Gründe gegen diese vorbringt.. Diese Vermutung hält der Bundesrat im Sinne des Kindeswohls nicht für tragfähig.. Zudem beachte die vorgesehene Frist den Mutterschutz nicht.. Im Ergebnis würde das neue Gesetz dazu führen, dass eine Entscheidung nach Aktenlage die sachliche Auseinandersetzung lediglich von den Familiengerichten auf die Oberlandesgerichte verlagert.. „Ein schriftliches Verfahren ohne Anhörung der Eltern und des Jugendamtes ist mit Blick auf das Kindeswohl nicht akzeptabel“, bestätigt Edith Schwab, Bundesvorsitzende des VAMV.. „Gut, dass der Bundesrat dies so klar benannt hat.. Jetzt ist der Bundestag gefordert, fachliche Argumente über Ideologie zu stellen.. Alles andere geht zu Lasten der Kinder, deren Eltern sich nicht einigen können“, kritisiert Schwab.. Der Bundesrat fordert eine frühzeitige, neutrale und umfassende Information aller betroffenen Mütter und Väter über ihre Handlungsoptionen.. Das kann der VAMV voll unterstützen.. Sorgerecht: Entscheidung nach Aktenlage wird dem Kindeswohl nicht gerecht.. Der Verband alleinerziehender Mütter und Vä-ter e.. „Dass seit 1998 immer mehr nicht verheiratete Eltern gemeinsam die Verantwortung für ein Kind übernehmen wollen und dies durch eine übereinstim-mende Sorgeerklärung ausdrücken, ist eine positive Entwicklung.. Eine solche gemeinsame Entscheidung jedoch durch einen gerichtlichen Beschluss nach Aktenlage ohne Anhörung der Beteiligten zu ersetzen, ist der falsche Weg“, gibt Schwab zu be-denken.. Die Fähigkeit gemeinsam zu tragfähigen Entscheidungen zu kom-men ist eine grundlegende Voraussetzung dafür, das Sorgerecht als Entscheidungsrecht gemeinsam im Sinne des Kindes auszuüben.. Infrastruktur statt Betreuungsgeld – Familienzeitpolitik für Alleinerziehende.. Infrastruktur statt Betreuungsgeld –.. Familienzeitpolitik für Alleinerziehende.. Berlin, 15.. Juni 2012.. Beruf und Familie zu vereinbaren, ist in Deutschland weiterhin schwierig und noch nicht selbstverständlicher Alltag.. Das stellt der Achte Familienbericht der Bundesregierung unmissverständlich fest.. Die mangelnden Betreuungsplätze für Kinder und Schüler/innen auf der einen Seite und eine familienunfreundliche Arbeitswelt andererseits gehen zu Lasten einer eigenständigen Existenzsicherung von Müttern, macht der Achte Familienbericht deutlich.. (VAMV) kriti-siert in seiner Stellungnahme zum Achten Familienbericht, dass die wenigen dort angekündigten Maßnahmen weit hinter den selbst erkannten Erfordernissen zurück bleiben und von wenig Entschlossenheit zeugen.. Vielmehr sieht der VAMV beim Ausbau der Großelternzeit sowie der Förderung von Freiwilligentätigkeiten und haushaltsnahen Dienstleistungen eine Tendenz zur Individualisie¬rung: Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden privatisiert, anstatt strukturelle Lösungen für alle zu finden.. Alleinerziehende benötigen verlässliche Betreuungs- und Bildungs-einrichtungen für ihre Kinder in öffentlicher Verantwortung sowie ein Arbeitsrecht, das ihnen ermöglicht, mit dem Arbeitgeber auf Augen¬höhe gute Bedingungen für die Vereinbarkeit auszuhandeln.. Der VAMV hält es daher für dringend notwendig, einen Politikansatz zu entwickeln, der Arbeits- und Familienpolitik miteinander vereint.. Arbeitsmarktpolitische Instrumente wie die Etablierung von vollzeit¬nahen und existenzsichernden Arbeitsplätzen und der Ausbau eines flexiblen Betreuungsangebots gehören zusammengedacht.. „Es ist überaus bedauerlich, dass die Bundesregierung einmal mehr ihre Chance vertan hat, ressortübergreifend und entschlossen zu handeln, um allen Familienformen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, kritisiert Edith Schwab, VAMV-Bundesvorsitzende.. „Stattdessen verschwendet sie ihre Ressourcen für eine Herdprämie, die keine(r) will“, ärgert sich Schwab anlässlich der ersten Lesung des Entwurfs für ein Betreuungsgeldgesetz im Bundestag.. Die vollständige Stellungnahme finden Sie unter: http://www.. de/uploads/media/VAMV_Stellungnahme_8.. _Familienbericht..

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  • Title: Verband alleinerziehender Mütter und Väter » Bundesverband
    Descriptive info: Sorgerecht: Einzelfall würdigen statt Beschlüsse im Schnellverfahren.. Sorgerecht: Einzelfall würdigen statt Beschlüsse im Schnellverfahren.. Berlin, 7.. März 2012.. (VAMV) begrüßt die grundsätzliche Entscheidung der Koalition für ein Antragsmodell bei der Neuregelung des Sorgerechts nicht miteinander verheirateter Eltern, kritisiert aber die geplanten Änderungen im familiengerichtlichen Verfahren.. „Stimmt eine Mutter der gemeinsamen Sorge nicht zu, ist davon aus-zugehen, dass sie gute Gründe dafür hat, etwa Konflikte zwischen den Eltern“, betont Edith Schwab, Bundesvorsitzende des VAMV.. Es ist richtig und entspricht der Rechtssystematik, in streitigen Fällen eine Entscheidung des Familiengerichts herbeizuführen.. „In Familiensachen hat das Familiengericht ausschließlich unter Kindeswohlaspekten zu entscheiden.. Systemfremd und im Hinblick auf das Kindeswohl nicht akzeptabel ist jedoch der Vorschlag, einen Schnellbeschluss im schriftlichen Verfahren ohne Anhörung der Eltern fassen zu können“, kritisiert Schwab.. Solche Erwägungen müssen weiterhin Maßstab der richterlichen Entscheidung sein und dürfen weder durch Fristen, die versäumt werden können, noch durch einseitige Beweislastverteilungen aus-gehebelt  ...   der Kinder, deren Eltern sich nicht einigen können.. „Der Großteil nicht miteinander verheirateter Eltern entscheidet sich bereits freiwillig für die gemeinsame Sorge“, betont Schwab.. „Dass viele Eltern gemeinsam die Verantwortung für ein Kind übernehmen wollen und dies durch eine übereinstimmende Sorgeerklärung ausdrücken, ist eine positive Entwicklung.. Eine solche Einigung jedoch unter Zeitdruck durch ein automatisiertes Verfahren erzwingen zu wollen, ist der falsche Weg.. Krise als Chance nutzen! Die Alleinerziehendenverbände fordern gezielte Maßnahmen gegen Kinderarmut.. Die im europäischen Netzwerk zusammengeschlossen Verbände fordern die Regierungen auf, gerade in der Krise an der Bekämpfung von Kinderarmut und am Ausbau der Infrastruktur festzuhalten.. „Die europaweite Wirtschaftskrise darf nicht als Rechtfertigung für die Kürzung familienpolitischer Leistungen herhalten.. Wir müssen die Krise als Chance sehen und jetzt die richtigen politischen Prioritäten für die Zukunft setzen“, bekräftigte Edith Schwab, ENoS-Präsidentin anlässlich des Jahrestreffen der Alleinerziehendenverbände am 15.. Mai 2010 in Bozen, Südtirol.. (weiterlesen ).. Mai 2010..

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  • Title: Verband alleinerziehender Mütter und Väter » Landesverband
    Descriptive info: Pressemitteilung zur FGG Reform ab 1.. 9.. 2009 - Umgangsrecht und Kindeswohl.. Zum 01.. 09.. 2009 tritt die Reform der Freiwilligen Gerichtsbarkeit (FGG-Reform) in Kraft.. Darin werden zur Durchsetzung eines Umgangsrechts künftig Ordnungsmittel eingeführt.. September 2009..

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  • Title: Verband alleinerziehender Mütter und Väter » Leserbriefe
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  • Title: Verband alleinerziehender Mütter und Väter » Landesverband
    Descriptive info: Informationsmaterial kann über den Landesverband gegen Unkostenbeitrag bezogen werden.. Alleinerziehend - Tipps und Informationen.. Wegweiser für den Umgang.. Großeltern Ruhender Pol in stürmischen Zeiten.. Sorgerechtsvereinbarung..

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  • Title: Verband alleinerziehender Mütter und Väter » Wir über uns
    Descriptive info: der VAMV Landesverband Baden-Württemberg e.. vertritt die Interessen der 244.. 000 Ein-Eltern-Familien und ihrer Kinder im Land.. ist Mitgliedsorganisation und Sprachrohr für die alleinerziehende Mütter und Väter, Plattform für alle, die zur besseren Vertretung ihrer Interessen selbst aktiv werden wollen und Dachverband für die VAMV Ortsvereine Karlsruhe,.. Ludwigsburg.. , Nagold,.. Tübingen.. , Waldshut sowie der Kontaktstellen.. Die VAMV Ortsvereine bieten Erfahrungsaustausch, gegenseitige Hilfe und Unterstützung, Freizeitangebote.. Alle Angebote werden von den Mitgliedern vor Ort selbst gestaltet.. Der Landesverband ist Mitglied im VAMV Bundesverband  ...   VAMV Landesverband Baden Württemberg e.. ist Mitglied im.. Paritätischen Landesverband Baden-Württemberg e.. Landesfamilienrat.. Landesfrauenrat.. Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Familie Baden Württemberg.. Der Landesverband Baden Württemberg hält Kontakt zu Landesministerien und den für Familien tätigen Organisationen und Verbänden und setzt sich ein für Berücksichtigung der speziellen Belange Alleinerziehender und Familien in der Landesgesetzgebung.. Der Landesverband nimmt teil an Fachtagen und Anhörungen, äußert sich in Presse, Funk und Fernsehen und beantwortet Rückfragen von Redaktionen.. Er ist Anlaufstelle für zahlreiche Anfragen Alleinerziehender zu ihren ganz unterschiedlichen Familienkonstellationen und Lebenslagen..

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  • Title: Verband alleinerziehender Mütter und Väter » Vorstand
    Descriptive info: Die Landesdelegiertenversammlung 2013 wählte am Samstag 16.. März in Stuttgart.. einen neuen Landesvorstand.. Zu den Aufgaben der jährlichen Landesdelegiertenversammlung gehört die Wahl des Landesvorstands.. Alle der für eine Amtsdauer von 2 Jahren gewählten Mitglieder des Landesvorstands sind ehrenamtlich tätig.. Zur Landesvorsitzenden wurde gewählt: Barbara Baur, Weingarten.. zur Stv.. Vorsitzenden: Dr.. Charlotte michel-Biegel, Nagold.. zur Schatzmeisterin: Karin Hemmerle, Haiterbach.. zur Schriftführerin: Adele Kammerzelt, Stuttgart.. zu Beisitzerinnen: Silvie Bittermann, Waiblingen und Sigrid Stoss, Stuttgart.. Die Geschäfte des Landesvorstands prüft die Kontrollkommission, bestehend aus.. Cornelia Dörrenbächer, Nagold - Brigitte Hussong, Karlsruhe - Manfred Schneider, Stockach-Wahlwies..

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  • Title: Verband alleinerziehender Mütter und Väter » Landesgeschäftsstelle
    Descriptive info: Adresse und Kontakt:.. Gymnasiumstraße 43.. 70174 Stuttgart.. Telefon: 0711-24847118.. Fax: 0711-24847119.. E-mail:.. vamv-bw@web.. Web:.. www.. vamv-bw.. Die Landesgeschäftsstelle befindet sich im Hospitalviertel, Stuttgart Mitte.. Das Bürohaus Gymnasiumstr.. 43/Ecke Firnhaberstraße ist zu Fuß von der S-Bahn-Haltestelle Stadtmitte in 5 min erreichbar.. Das Büro des VAMV Landesverbands befindet sich im 3.. Stock, wir arbeiten in Bürogemeinschaft mit Landesfamilienrat und Landesfrauenrat Baden-Württemberg.. Geschäftsführerin:.. Brigitte Rösiger.. Mitarbeiterin:.. Sigrid Grantner.. Geschäftszeiten:.. Montag, Mittwoch und Donnerstag :10:00 - 15:00 Uhr.. Außerhalb der Geschäftszeiten können Nachrichten gerne auf dem Anrufbeantworter hinterlassen oder per e-mail zugeschickt werden..

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  • Title: Verband alleinerziehender Mütter und Väter » Mitgliedschaft
    Descriptive info: Stark engagiert! Alleinerziehende unterstützen Alleinerziehende.. Die Lebensform Alleinerziehend existiert inzwischen in einer großen Vielfalt und Unterschiedlichkeit.. Sie ist geprägt von vielen verschiedenen Kriterien und Einflüssen auf die jeweilige Situation.. Das Bild der hilfebedürftigen Alleinerziehenden beherrscht jedoch nach wie vor die Phantasie der meisten Menschen.. Natürlich durchleben Menschen in Trennungssituationen Krisen, für die sie im ersten Moment keine Lösungen haben.. Doch sind die großen Themen wie Sorge- und Umgangsfragen geklärt, ist die finanzielle Situation und das soziale Netzwerk stabil, blicken auch Alleinerziehende wieder zuversichtlich nach vorn.. Der VAMV unterstützt seit mehr als 40 Jahren Alleinerziehende und ihre Anliegen.. Durch die erarbeiteten Handreichungen und  ...   Trennung oder Scheidung schließen Sie sich mit anderen zusammen und unterstützen Sie die Arbeit des VAMV durch eine Mitgliedschaft.. Eine Mitgliedschaft im VAMV lohnt sich weil,.. ich regelmäßig Informationen zu wichtigen Themen von Alleinerziehenden bekomme,.. ich damit die politische Interessenvertretung für Alleinerziehende unterstütze,.. ich aktiv die Verbandsarbeit mitgestalten kann,.. ich über die Verbandsarbeit Gleichgesinnte kennen lernen kann,.. ich durch Gespräche Beratung und Unterstützung erfahre, im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe,.. ich durch meine Mitgliedschaft das Angebot des Landesverbandes unterstütze.. Hier Beitrittserklärung zum Download.. Wenn Sie kein Mitglied im VAMV werden möchten, uns aber trotzdem unterstützen möchten, können Sie uns eine Spende zukommen lassen:..

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