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    Archived pages: 63 . Archive date: 2013-12.

  • Title: gfki
    Descriptive info: .. gfki.. Ein Projekt der.. Akademie Remscheid.. zur Entwicklung und Erprobung von methodischen Bausteinen, mit denen in Kindertagesstätten eine ganzheitliche kulturelle Bildung gefördert werden kann.. Die Ergebnisse, viele sofort umsetzbare Methoden-Bausteine, wurden im April 2007 im Buch.. entdecken - gestalten - verstehen.. veröffentlicht.. Mehr Ideen für kulturelle Bildung im Kindergarten?.. Bilden Sie Erzieherinnen aus?.. Leiten Sie eine Kindertagesstätte?.. Wie setzt man die Bildungsanforderungen im Kindergarten-Alltag um?.. NEU: Kostenloser Newsletter für Sie!.. Die Akademie Remscheid hat in einem zweijährigen Modellprojekt viele Ideen zur kulturellen Bildung im Kindergarten erarbeitet und erprobt.. Die eindrucksvollsten Ergebnisse, viele kleine Ideen für die Umsetzung im Kita-Alltag und nützliche aktuelle Tipps haben wir über 2 Jahre bis zum Dezember 2009 in 16 Newslettern veröffentlicht:.. Tipps, Tricks und Ideen zur kulturellen Bildung im Kindergarten.. Sie können sich.. hier.. [8.. 954 KB] alle erschienenen Newsletter gesammelt herunterladen (8,9 MB große pdf-Datei), aber es  ...   ein Bildungsprozess.. Diesen Bildungsprozess will das Projekt mit fachübergreifenden kulturellen Methoden initiieren, begleiten und unterstützen.. Kompetenzen sind:.. Fähigkeiten zum bewussten aktiven und rezeptiven Umgang mit der materiellen Umwelt, anderen Lebewesen und sich selbst (Arbeits-, Sozial- und Selbstkompetenz).. Was kulturelle Bildung im Kindergarten bewirkt.. Wahrnehmung mit allen Sinnen sensibilisieren.. Genauer hinschauen lernen mit der Wiedergabe in anderer Weise.. Strukturen und Zusammenhänge erfassen durch be-greifen.. Die eigene Motorik durch Musik koordinieren lernen.. Naturkundliche Erfahrungen beim künstlerischen Gestalten machen.. Soziales Lernen und Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln bei gemeinsamer Gestaltung.. Die Ausdrucksfähigkeit mit Körper, Sprache und künstlerischer Gestaltung differenzieren.. Das Verständnis für die nicht direkt erfassbare Umwelt durch Medien fördern.. Ein Gefühl für Identität und den Wert der eigebnen Leistung durch kulturelle Präsentation erwerben.. und viele weitere.. Bildungsziele.. fühlen singen riechen drucken lachen fotografieren fragen brummen.. kriechen trommeln lauschen klimpern hüpfen zählen vorstellen weitergeben.. erzählen erfinden ertasten vergrößern.. berichten verstehen..

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  • Title: Konzept
    Descriptive info: Konzeptdetails.. Das Besondere.. Zitate zum Thema.. Vortrag Prof.. Fuchs.. Konzept.. Wie tanzt man die Farbe BLAU?.. Wie riechen Wolken?.. Was spielen wir im Labyrinth?.. Schnarchen kriechende Schnecken?.. Wie singt ein Buntstift?.. Forschen, lachen, Kulturelles machen!.. Ganzheitlich.. verstehen wir so:.. Mit allen Sinnen wahrnehmen und ausdrücken.. Frühförderung.. Die Kompetenzentwicklung der Kinder im Vorschulalter unterstützen und herausfordern.. Kulturelle Intelligenz.. Fähigkeit zur Problemlösung und Lebensgestaltung mit kulturellen Mitteln.. Die Kinder sollen bewusst gefördert werden in ihrer ganzheitlichen Wahrnehmungsfähigkeit und in allen kreativen Ausdrucksmöglichkeiten, um ihr Leben aktiv mit kulturellen Mitteln gestalten zu können.. Der methodische Arbeitsansatz in diesem Konzept besteht u.. a.. in dem pädagogischen Arrangieren von Übertragungen von Wahrnehmungen in Gestaltungsweisen.. Und dies auch noch von einem kulturellen Fachgebiet in ein anderes.. Ein.. BEISPIEL.. finden Sie weiter.. unten!.. Ganzheitliche Frühförderung kultureller Intelligenz.. Praxisprojekt der Akademie Remscheid zur Entwicklung von Curriculum-Bausteinen für die Qualifizierung von ErzieherInnen zur Förderung kultureller Bildung in Kindertageseinrichtungen, Zeitraum: 1.. 10.. 2004 30.. 9.. 2006.. Bildung von Anfang an.. Die Akademie Remscheid hat ein neues Konzept zur kulturellen Bildung in Kindertagesstätten entwickelt: zusammen mit langjährig erfahrenen Fortbildungsteilnehmern und -teilnehmerinnen und im fachlichen Diskurs mit bundes- und landeszentralen Trägern.. In unserem Frühförderungskonzept werden keine Einzelbegabungen gefördert, sondern die ganzheitliche Entwicklung kultureller Fähigkeiten unterstützt - mit einem Mix aus musikalischen, sprachlichen, gestalterischen und spielerischen Erfahrungen.. Und alles zur richtigen Zeit, nämlich bereits vor dem Schulbeginn  ...   ErzieherInnen wöchentliche Inhouse-Trainings und nehmen an drei Fortbildungskursen in der Akademie Remscheid teil.. Dabei sensibilisieren sie sich für die Bildungswirkungen der kulturellen Aktivitäten.. Zwei Jahre lang wurden methodische Lerneinheiten für die kulturelle Frühförderung von.. ProjektmitarbeiterInnen.. zusammen mit ErzieherInnen in acht.. Kindertagesstätten.. erarbeitet, erprobt, weiterentwickelt und dokumentiert.. Dabei entstanden methodische.. Bausteine,.. die den Aus- und Fortbildungseinrichtungen seit 2006 zur Verfügung stehen.. Ein BEISPIEL:.. 1) Als Begrüßungsritual wird jedem Kind ein Zeichen in die Hand gemalt, begleitet von einem passenden Stimmgeräusch: tsss tsss tsss.. 2) Jedes Kind gibt das Zeichen zusammen mit dem Geräusch an die Erzieherin zurück.. 3) Dann wird das Zeichen in die Sandkiste übertragen.. 4) Es wird vergrößert auf den Rücken anderer Kinder gemalt wie bei Stille Post.. 5) Mit Stäben wird die Form nachgebildet.. 6) Und schließlich sogar von einer Kindergruppe mit ihren eigenen Körpern nachgebildet.. Bildungswirkungen:.. Die Fähigkeiten, die die Kinder bei diesen hier oben abgebildeten Aktivitäten erwerben oder üben sind offensichtlich:.. - Gefühltes in eigene.. Gestaltung.. umsetzen können.. -.. Strukturen.. erkennen und mit anderen Mitteln nachbilden können.. - Es sich zur Gewohnheit machen, mit.. Materialien.. sorgsam, genau und kompetent umzugehen.. Mit allen von uns erarbeiteten methodischen Einheiten können die Kinder vielfältig bildende Erfahrungen machen.. Sie können Analogien erkennen, Formen und Strukturen entdecken, zum Inhalt passende Gestaltungen und Ausdrucksmöglichkeiten entwickeln.. viele Bildungswirkungen, die sie bei der weiteren Entwicklung ihrer Persönlichkeiten nutzen werden..

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  • Title: Projektablauf
    Descriptive info: Einrichtungen.. MitarbeiterInnen.. Wiss.. Begleitung.. Kurse, Tagungen.. Dokumentation.. Abschluss-Spielfest.. Projektablauf.. Die 8 Kindertagesstätten, bei denen die Methoden ausgedacht und erprobt wurden.. Die ProjektmitarbeiterInnen, die die praktische Erprobung in den Kitas zusammen mit den Erzieherinnen vor Ort durchgeführt haben.. Das von Seiten der Akademie Remscheid beteiligte Dozententeam.. Kurse, in denen die Projektergebnisse vermittelt werden.. Bücher, Zeitschriftenbeiträge und Fachforen zum Projekt.. Zum gemeinsamen Projektabschluss veranstalteten die Projekt-Kitas aus dem Raum Leipzig ein Spielfest - natürlich mit Bildungsanspruch!..

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  • Title: Methoden
    Descriptive info: Brainstorming.. Wer wir sind.. Mengen Symbole.. Bücher Geschichten.. Licht und Schatten.. Erde, Sonne, Mond.. Orientierung.. Feuer.. Die Farben, die Luft.. Methoden.. 25 Bausteine für die Bildung.. Die hier veröffentlichten über 25 methodischen Bausteine für die kulturelle Bildung in Kindertagesstätten sind ein Teil der Projektergebnisse.. Weitere Bausteine wurden in der Zeitschrift gruppe spiel , Heft 5/2006, veröffentlicht und erscheinen im Buch entdecken - gestalten - verstehen (Ökotopia-Verlag Münster, März 2007 (siehe.. Veröffentlichungen.. ).. Wir wünschen uns, dass diese methodischen Bausteine dreierlei leisten:.. - Sie sollen die kulturellen Bildungsmöglichkeiten mit Vorschulkindern exemplarisch aufzeigen.. - Sie sollen zur Umsetzung in die Praxis anregen bzw.. zur Entwicklung eigener Bausteine ermutigen.. - Sie sollen als modellhafte Curriculum-Elemente in der Ausbildung von ErzieherInnen heran gezogen werden.. Die vielfältig  ...   neu - Sie finden hier keine Spielesammlung.. Uns kam es mehr darauf an, die Bildungsmöglichkeiten vorzustellen.. Um genau dafür den Blick zu schärfen.. Unsere Baustein-Gruppen:.. Sprachliche und sachkundliche Ausdifferenzierung des Themas Wasser mit der Methode Brainstorming.. Beispielhaft.. Das hat alles mit Identität zu tun - ein langer Weg zum Entdecken der eigenen Person.. Mengen, Zahlen, Symbole und Zeichen begreifen und nachvollziehen.. Sprache, Phantasie, Gestaltung - alles steckt in diesem Thema.. Licht und Schatten spielerisch als Rätsel verpackt und noch mehr, um einen exemplarischen Gegensatz zu erforschen.. Wissen um Erde und ihre Beeinflussung durch die beiden Gestirne erlernen - Einbinden in künstlerische Schaffensprozesse.. Räume und Dimensionen spielerisch begreifen.. Ein faszinierendes Element mit vielfältigen Zugangsweisen.. Sich den Phänomenen dieser Welt mit kulturellen Mitteln annähern..

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  • Title: Erkenntnisse
    Descriptive info: Erkenntnisse.. Bildungspolitische Erfahrungen.. In dem zweijährigen Projekt wurden nicht nur viele Methoden-Bausteine erarbeitet und erprobt, sondern konnten auch tiefgreifende Erfahrungen über die Bedingungen und Möglichkeiten für nachhaltige kulturelle Bildungsprogramme in Kindertageseinrichtungen gesammelt werden.. Wir ziehen daraus diese.. sieben bildungspolitischen Schlussfolgerungen.. :.. 1.. Ohne das Grundverständnis, dass kulturelle Bildung in Kindertagesstätten mehr und anderes ist, als malen, basteln und singen, ermöglichen wir den Kindern keine ganzheitliche Entwicklung ihrer Persönlichkeiten.. Es muss begriffen und erfahren werden können, dass ästhetisches Lernen die.. grundlegenden Wahrnehmungs- und Gestaltungsfähigkeiten.. schafft, mit denen die Kinder dann die in der Schule und überhaupt im Leben notwendigen Verstehens-, Kommunikations- und Kooperationsleistungen erbringen können.. Alle sollten sich stärker bewusst werden, dass Bildung nicht nur in intentional organisierten Lernprozessen, sondern vor allem auch informell passiert: durch die Raumgestaltung, bei Alltagsgesprächen, beim gemeinsamen Mittagessen - in allen Situationen ereignet sich Bildung.. Und unsere Aufmerksamkeit sollte auch den Gefühlen und Werten gelten, die dabei nebenher gelernt und kultiviert werden.. 2.. Eine wirksame kulturelle Bildung von Vorschulkindern benötigt.. gut ausgebildete Erzieher und Erzieherinnen.. - mit einer breiten Allgemeinbildung,.. - mit einer feinfühligen Empathie für die bildende Wirkung kultureller Methoden und Medien,.. - mit mehr Vor- und Nachbereitungszeit in kleinen Teams,.. - mit noch mehr didaktischer Phantasie für eine stärkere Individualisierung und Differenzierung der Angebote nach unterschiedlichen Voraussetzungen bei den Kindern,.. - mit interkulturellem Wissen und Sprachvermögen und.. - mit Spaß am Einsatz moderner Technik und elektronischer Medien.. 3.. Diese personellen Voraussetzungen können kurzfristig über berufsbegleitende Fortbildungen, langfristig nur über eine.. Veränderung der Ausbildungscurricula.. geschaffen werden.. Dadurch kann bei den Fachkräften ein vertieftes Bewusstsein und eine erziehungswissenschaftliche Verständigungsmöglichkeit für die Abläufe und die Wirkung der kulturellen Bildung bei jungen Kindern erreicht werden.. Ohne ein differenziertes Verständnis der Bildungsprozesse können die Kinder zwar gut versorgt und betreut, aber nicht optimal gefördert werden.. 4.. Neben diesen personellen Qualifizierungen benötigt eine intensivierte kulturelle Bildung in den Einrichtungen der Vorschulerziehung einige.. strukturelle und organisatorische Verbesserungen.. Der Personalschlüssel muss eine differenzierte Gruppengröße erlauben, damit eine spezielle Förderung in Kleinstgruppen ebenso möglich wird wie die Arbeit in offenen, altersgemischten Gruppierungen.. Beide Sozialformen sind z.. für eine differenzierte Sprachförderung notwendig.. Es sollten mehr männliche Bezugspersonen im Kindergarten arbeiten, damit z.. technisch-handwerkliche Themen und Medien-Kompetenzen stärker vermittelt werden und geschlechtsgebundene kulturelle Vorlieben und Inhalte ausgeglichener als bislang Bedeutung erlangen.. 5.. Natürlich benötigen kulturelle Bildungsprozesse vor allem, wenn sie zunehmend von den Kindern selbst initiiert und gesteuert werden sollen eine reichhaltigere Ausstattung mit.. Selbstlernmaterialien.. und Recherchemöglichkeiten, die neugierige und kreative Kinder fördern und herausfordern, z.. Internetzugang, Computerlernspiele, naturwissenschaftliche Experimentiergerätschaften, Mediathek, Plastiken und Gemälde, Digitalkameras, künstlerisches Spielzeug.. 6.. Nicht zuletzt bei unserem Projekt wurde klar, dass die effektivste und nachhaltigste Verarbeitung von Informationen durch die Umsetzung in eine eigene Gestaltung geschieht.. Damit die Kinder also ihre Wahrnehmungen mit Material und ihrem Körper ausdrücken können, sollten vielfältige Darstellweisen möglich sein: dazu wird das passende Equipment benötigt, das nicht in allen Einrichtungen in ausreichender Qualität und Breite vorhanden ist: z.. Scheinwerfer und Bühnenutensilien, Drucker und Projektionsmöglichkeiten, gute (und nicht nur selbst gebastelte) Musikinstrumente, Ausstellungswände.. Damit können dann Dokumentationen, Vorführungen und Präsentationen logischer Bestandteil kultureller Lernprozesse sein.. Zugleich entsteht dadurch beeindruckendes Material für eine intensivere,.. die Bildungsleistungen heraus stellende Öffentlichkeitsarbeit.. und für die Kooperation mit Eltern und Grundschule.. 7.. Insgesamt kann kulturelle Bildung in Vorschuleinrichtungen nur wirksam werden, wenn die pädagogische Arbeit mit jungen Kindern in der Gesellschaft.. mehr wertgeschätzt.. wird, was sich in besserer Bezahlung und Ausbildung der Fachkräfte, mehr Ausgaben pro Kind und mehr erschwinglichen Kita-Plätzen (auch bei Firmen) zeigen müsste.. Ulrich Baer, Akademie Remscheid.. Konsequenzen für die Ausbildung ziehen!.. Insgesamt ist eine größere  ...   unterbrach die Leiterin die zeternde PISA: Ja, ich weiß, es gibt Kinder, deren Eltern haben wenig im Geldbeutel und manchmal auch wenig im Kopf.. Und diese Kinder haben viel weniger Chancen.. Aber schau doch wie wir uns bemühen Darauf hatte die böse PISA nur gewartet: Nicht genug, meine Liebe.. Bei weitem nicht genug , donnerte sie.. Und so ging das noch fast eine halbe Stunde weiter.. Gezeter, Vorwürfe, Gejammer.. Inzwischen waren die Erzieherinnen und alle Kinder durch den Lärm gestört und standen dicht gedrängt auf dem Flur um die riesige wütende PISA und die immer kleiner werdende Leiterin herum.. So wäre das wohl noch den Rest des Vormittags weiter gegangen, wäre da nicht plötzlich von der Eingangstür her in liebliches Singen und Klingen zu hören gewesen.. Marie aus der Sternengruppe hatte das leise Klingeln vernommen, öffnete die Tür und herein schwebte ein fast durchsichtiges kleines Wesen, ungefähr so groß wie eine Libelle.. Wir ahnen es schon ja, es war die gute Fee Uschi, die gerne eingeschüchterten Kita-Leiterinnen zu Hilfe kommt.. Fast unbemerkt von der immer noch schimpfenden und die Bildungsversäumnisse beklagenden PISA wisperte die kleine gute Fee: Du arme bedrängte Leiterin vom Zwergenhaus, ich werde euch hier helfen Du hast drei Wünsche frei.. Und weil ich eine besonders fleißige Fee bin, sogar - dreieinhalb!.. Die Leiterin musste nicht lange nachdenken.. Ich wünsche mir vor allem mehr Personal, damit wir bei kleineren Gruppen uns um jedes einzelne Kind besser kümmern können.. Das sei euch gewährt.. Und dein zweiter Wunsch? fragte die winzige Fee.. Dann sollen uns alle Kinder kostenlos besuchen können, denn zur Schule dürfen sie ja nachher auch kostenlos! Damit erreichen wir auch alle Kinder aus armen Familien.. Das können wir auch machen , antwortete die Fee, musste aber schon ein wenig heftiger mit den Flügeln schlagen.. Die PISA grummelte dazwischen: Tja, das reicht aber alles noch nicht aus.. Ich hab ja auch noch anderthalb Wünsche frei , sagte die Leiterin schon etwas mutiger.. Der dritte Wunsch ist eine bessere Wertschätzung unseres Erzieherinnenberufs also bessere Ausbildung und bessere Bezahlung! Oh, oh , stöhnte die kleine Fee, einfach wird das ja nicht, aber in unserem Land mit den vielen reichen Leuten müsste das hinzukriegen sein! Bleibt noch so ein kleiner, halber Wunsch.. Was sollte man denn von einem halben Wunsch halten? Was könnte das denn sein? Die Leiterin der Einrichtung kam ins Grübeln.. Da flüsterte ihr Erzieherin Claudia aus der Mond-Gruppe etwas ins Ohr.. Na, vielleicht wäre das doch so ein kleiner halber Wunsch , sagte die Leiterin zur Fee, wenn wir irgendwie regelmäßig neue Ideen für unsere Bildungsarbeit hier bekommen könnten.. Die kleine Fee Uschi strahlte.. Ja, das ist ein passender halber Wunsch.. Ich kann ihn nämlich nur weiterleiten an die Akademie Remscheid.. Die schicken euch dann monatlich ihren kostenlosen Newsletter mit vielen Tipps und Tricks zur kulturellen Bildung im Kindergarten!.. Alle dreieinhalb Wünsche gingen in Erfüllung und nicht nur im Zwergenhaus, sondern in der ganzen Stadt und etwas später sogar im ganzen Land: kleine Gruppen, alle Kindergartenjahre für alle kostenlos, bessere Bezahlung als Nebeneffekt wurde dadurch der Beruf auch für mehr Männer attraktiv.. Die Kita Zwergenhaus ging mit der nahen Grundschule zusammen und wurde das erste Kinder-Bildungshaus der Stadt.. Dort hatten sie dann einen Internetanschluss, bekamen den regelmäßigen Newsletter der Akademie Remscheid und mussten sich nicht mehr vor dem Besuch der gewaltigen PISA fürchten.. Und wenn sie nicht gestorben sind, arbeiteten alle fröhlich bis zu ihrer Rente mit 67.. Leider nur ein Märchen und die gute Fee Uschi trug nur rein zufällig einen ähnlichen Vornamen wie unsere Bundesfamilienministerin..

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  • Title: Veröffentlichungen
    Descriptive info: Das Buch entdecken - gestalten - verstehen.. entdecken gestalten verstehen.. Kreative Bausteine für die kulturelle Bildung mit Vorschulkindern.. Hrsg.. von Ulrich Baer.. Ökotopia-Verlag Münster, erscheint im März 2007.. ca.. 148 Seiten, A4, mit sehr vielen Farbfotos.. 20 Euro.. ISBN: 3-86702-008-4.. Die Kinder lernen nicht nur etwas über Schnecken, Farben, Gefühle und andere Sachthemen kennen, sondern sie verarbeiten ihre Entdeckungen besonders effektiv im Spiel, mit der musikalischen Umsetzung oder im künstlerischen Gestalten.. Eine ganzheitliche Erfahrung, die man in eine eigene symbolische Gestaltung umgesetzt hat, steht einem unauslöschlich als nutzbare Basiskompetenz für Schule, Beruf und das Leben überhaupt zur Verfügung.. Das Buch macht allen bewusst, welche ungeheuren Bildungsmöglichkeiten in den vielen kleinen kreativen Methoden steckt, wenn man sie nur intelligent auswählt und kombiniert.. Mehr als 50 methodische Bausteine werden leicht umsetzbar beschrieben - als Anregungen für die Praxis in Kindergarten und Hort und als Konzept für die Ausbildung von ErzieherInnen.. Das Buch eröffnet einen genauen Blick auf die Bildungswirkungen kultureller Aktivitäten bei Vorschulkindern.. Kreativ-Bausteine mit vielen Schritt-für-Schritt-Anleitungen finden Sie für folgende Themenkomplexe: Bäume, Fotografie, Farben, Körper, Mengen und Zahlen, Raum, Schnecken, Technik, Türme, Wasser, Zeit u.. a.. Das alles geschieht beim ästhetisches Lernen in kulturellen Kinderprojekten:.. Achtsamer Umgang mit Material und Werkzeug.. Vorstellungsvermögen erweitern.. Differenzieren, was man wahrnimmt.. Analogien herstellen und Zusammenhänge begreifen.. Komplexe Prozesse verstehen.. Symbole  ...   berichtet.. Es wird herausgegeben von Hildegard Bockhorst und erschien in der Reihe Kulturelle Bildung des kopaed-Verlags, München.. ISBN-10 3-86736-002-2.. Zeitschrift gruppe spiel 5/06.. Anfang September 2006 erschien das Heft 5/06 der Fachzeitschrift gruppe spiel mit dem Schwerpunkt Kulturelle Früherziehung.. Es enthält u.. einige fertige methodische Bausteine für die Kindergartenpraxis, die exemplarisch die Bildungsmöglichkeiten mit ganzheitlichen kulturellen Aktivitäten aufzeigen.. Ferner werden auch andere verwandte Konzepte und Projekte unterschiedlicher Größenordnung vorgestellt, z.. Kita macht Musik der Bertelsmann-Stiftung.. Das Einzelheft ist für 10 Euro beim Kallmeyer-Verlag, Seelze (www.. kallmeyer.. de) erhältlich.. Zeitschrift gruppe spiel 1/07.. Der Schwerpunkt der Ausgabe 1/07 der Zeitschrift gruppe spiel (Kallmeyer-Verlag, Seelze) lautet:.. Projekte planen.. Zwar wird in den Beiträgen nicht über das gfki-Projekt berichtet - es gingen jedoch viele Erfahrungen aus dem Projekt in die einzelnen Artikel ein.. Ein rundum nützliches Heft für alle, die Projekte mit Kindern oder Jugendlichen vorhaben.. Mit einem.. Computerprogramm auf CD-ROM: ju-pro-plan.. in der aktuellen Version enthält 14 Checkpunkte, an denen zahlreiche Fragen und Tipps für die Erarbeitung einer Projektkonzeption bereit gestellt werden.. Ein hilfreiches Programm für die detaillierte Erarbeitung eines Projektplans.. Das Heft kostet 10 Euro einschließlich Software.. 10mal im Jahr ein Newsletter.. Wir senden Ihnen einen kostenlosen Newsletter mit Tipps, Tricks und Ideen zur kulturellen Bildung im Kindergarten.. Einzelheiten und.. bereits erschienene Newsletter.. finden auf der.. Startseite..

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  • Title: Kontakt
    Descriptive info: Kontakt.. für musische Bildung und Medienerziehung e.. V.. Küppelstein 34.. 42857 Remscheid.. Internet:.. www.. akademieremscheid.. de.. Projektsachbearbeitung (bis Sept.. 2006):.. Barbara Feldhoff.. Ansprechpartner für das Projekt, seine Ergebnisse und Publikationen:.. Ulrich Baer, Studienleiter (bis Ende 2009).. Aktuelle Kontaktmöglichkeit: Ulrich Baer, Köln, Email: ulrichbaer@aol.. com..

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  • Title: Impressum
    Descriptive info: Impressum.. Verantwortlich für den Inhalt:.. Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung e.. Projekt Ganzheitliche Frühförderung kultureller Intelligenz.. Projektleitung: Ulrich Baer.. (C) Alle Rechte vorbehalten, besonders die Rechte am Bildmaterial.. Stand: März 2010..

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  • Title:
    Descriptive info: Ausgangslage und Anknüpfungspunkte.. Lebenslanges Lernen ist nicht erst seit PISA als Notwendigkeit im Bewusstsein der Bevölkerung.. Dass Bildungsprozesse, die für die berufliche und allgemeine Lebensentwicklung bestimmend sind, jedoch bereits im Kindergarten angeregt und gezielt unterstützt werden müssen, ist erst in den letzten Jahren in die.. Reformdiskussion.. aufgenommen worden.. Die Bundesregierung hat den quantitativen und qualitativen Ausbau der Kinderbetreuung zu einem ihrer wichtigsten gesellschaftspolitischen Vorhaben proklamiert, so die Bundesministerin Renate Schmidt auf einer Fachtagung der Bundesvereinigung evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder am 3.. 3.. 2004.. Dort beschreibt sie Kindertageseinrichtungen als Orte der Erziehung und Bildung, die die Persönlichkeit der Kinder stärken sollen.. Dieses Ziel der.. Persönlichkeitsbildung.. verfolgt auch unsere Konzeption einer ganzheitlichen Frühförderung und reiht sich ein in die Diskussion, die nach dem Gutachten von Prof.. Fthenakis Perspektiven zur Weiterentwicklung des Systems der Tageseinrichtungen für Kinder in Deutschland insbesondere von den Wohlfahrtsverbänden geführt wird.. Ausserdem muss das hier beantragte Projekt im Spektrum der bildungspolitischen Projekte eingeordnet werden, die den qualitativen Ausbau der Kindergärten voranbringen wollen wie z.. das Forschungsvorhaben vom Deutschen Jugendinstitut zur Sprachförderung.. Die Akademie Remscheid hat ein neues Konzept zur kulturellen Bildung im Kindergarten und Hort entwickelt.. Dies wurde in Zusammenarbeit mit langjährigen FortbildungsteilnehmerInnen und im fachlichen Diskurs mit bundes- und landeszentralen Trägern erarbeitet z.. auf der von der Akademie ausgerichteten Tagung zum interkulturellen Lernen (Praxisfeld Kindertagesstätten) und auch z.. im Sinne der PR-Kampagne des DPWV (LV NRW) zu den Bildungsleistungen der Kindertagesstätten:.. In unserem Frühförder-Konzept geht es darum,.. möglichst frühzeitig entsprechend den Zeitfenster -Erkenntnissen des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung in Frankfurt/Main (Wolf Singer u.. ) die Entwicklung der kulturellen Fähigkeiten von Kindern zu fördern.. Kulturelle Bildung im Kindergarten, also Musik, Bildnerisches Gestalten, Sprache, Spiel fördern? Das ist soweit nichts Neues, wird auch häufig realisiert, wenn auch mit unterschiedlicher Qualität.. Im Konzept der Akademie Remscheid geht es jedoch nicht um eine fachspezifische frühzeitige Förderung, sondern um eine fachübergreifende, ganzheitliche Entwicklung kultureller Fähigkeiten.. Entscheidend in diesem Konzept ist nicht das einzelne Fachgebiet, sondern die Übertragung der Wahrnehmungs- und Ausdrucksweisen von einem Medium zum anderen.. Angestrebt wird in diesem Konzept der allseits gebildete kulturfähige Mensch: die generelle kulturelle Intelligenz soll gefördert werden und nicht die Verengung auf eine fachspezifische Begabung.. Wir sprechen - in Anlehnung an das Konzept multipler Intelligenz des amerikanischen Erziehungswissenschaftlers Howard Gardner von kultureller Intelligenz , weil es uns nicht um die beliebige Aneinanderreihung formal-ästhetischer Fähigkeiten geht, sondern um die souveräne Beherrschung von Wahrnehmung und Ausdruck für die Problemlösung in neuen Situationen und zur Lebensgestaltung.. Das klingt wie ein gutes Fernziel eines lebenslangen Lernprozesses und das ist es wohl auch.. Aber dieser Bildungsprozess darf nicht erst vor dem Eintritt ins Berufsleben, sondern muss bereits vor der Schule beginnen, schafft er doch geradezu die entscheidenden kommunikativen Voraussetzungen für das Lernen des Lernens.. Die Erzieherinnen und Erzieher sind zwar in einzelnen Fächern (z.. Musik oder Sprache oder Bildnerisches Gestalten) geschult, jedoch für die Vermittlung fachübergreifender, integrierter kultureller Zugangsweisen fehlen ihnen oftmals die Voraussetzungen.. Genau für diese Integration, Komplexität und ganzheitliche Sichtweise müssen Erzieherinnen und Erzieher weiter gebildet werden.. Zu den bekannten spartenspezifischen Kindergartenkonzepten ist diese ganzheitliche kulturelle Frühförderung eine neue, erweiternde Konzeptentwicklung, die in den beteiligten Kindergartenteams diesen Bildungsgedanken in den Mittelpunkt rückt.. Zwei Praxisbeispiele.. Wie die ganzheitliche kulturelle Frühförderung im Kindergartenalltag aussehen kann, soll an einem Methoden- und einem Projektbeispiel dargestellt werden.. Die Geschichte vom Elefanten und der Maus.. Die Erzieherin erzählt eine Geschichte, in der ein großer, grauer Elefant einem kleinen Mäuschen begegnet.. Obwohl Elefanten Mäuse mit einem Fußtritt töten könnten, haben sie Angst vor ihnen und können von diesen winzigen Tieren in die Flucht geschlagen werden.. Das Mäuschen entdeckt in der Geschichte ihre Macht und wahre Größe.. Die gängige Praxis in Kindergärten ist, die Kinder nun zu der Geschichte malen zu lassen oder vielleicht im Tierlexikon nachzuschauen, ob Elefanten tatsächlich Angst vor Mäusen haben.. Damit werden zwar erste Anstöße gegeben, aber diese Geschichte enthält ein weitaus größeres, mehrdimensionales Bildungspotential: biologische Informationen; der Konflikt zwischen zwei Lebewesen; die überraschende Konfliktlösung aufgrund der unsichtbaren Macht anscheinend Ohnmächtiger; auch Kleine können Große besiegen; die tatsächliche Macht ist nicht immer an der äußeren Gestalt ablesbar.. In einem ganzheitlichen Verfahren werden die Eindrücke und Gefühle, die die Geschichte auslöst, zunächst körperlich umgesetzt.. Schon hier stellt sich die Frage, ob der Elefant nur groß und schwer dargestellt werden kann.. In der Verknüpfung mit musikalischen Ausdrucksformen zieht sich diese Frage fort: Gibt es nicht mehr Möglichkeiten den Elefanten zu verklanglichen als durch tiefe Töne, z.. durch eine zarte Melodie? Nach und nach werden die Kinder von einer klischeehaften direkten Umsetzung weitergeführt zum Kern und Gehalt der Geschichte.. Es entsteht ein kleines musikalisches Spiel, in dem sich Musik, Bewegung, Sprache und Bilder zu einer neuen Einheit verknüpfen.. Gefühle, Beziehungen, der Gehalt der Geschichte so wie sie wahrgenommen wurden werden in mehrere Ausdrucksformen übertragen und miteinander verbunden.. In dem folgenden Projektbeispiel wurden nicht einfach beliebige Methoden aus mehreren kulturellen Fachgebieten addiert, sondern der Gehalt der Aussage Fulda lebt 120-fach bunt wurde in jeder Projektaktivität umgesetzt:.. Fulda lebt bunt.. Im Fortbildungskurs Remscheider Kreativitätsmethoden lernt Heike M.. eine Maskenaktion kennen, die der Dozent aus San Francisco mitgebracht  ...   den Einrichtungen durch das Dozententeam vorgesehen.. Personelle Struktur des Projekts.. 16 ErzieherInnen, in 8 Kindergärten, in zwei Regionen (aus jeder Einrichtung zwei ErzieherInnen mit möglichst verschiedenem fachlichen Schwerpunkt.. Zu zweit lässt sich eine neue Arbeitsweise leichter im Kindergartenalltag verwirklichen.. ).. 8 ProjektmitarbeiterInnen mit Honorarverträgen.. 6 DozentInnen der Akademie Remscheid, einschl.. 1 ProjektleiterIn mit u.. supervisorischer Funktion.. ProjektorganisatorIn.. Beirat (Vorstand des Trägervereins der Akademie Remscheid und Direktor).. LeiterInnen der beteiligten Kindergärten (vor allem zu Beginn und am Ende des Projekts).. Zeitliche Struktur des Projekts.. Gesamtdauer: 2 Jahre.. Initialphase: 1.. Oktober 2004 bis 31.. Dezember 2004 mit 10-tägigem Projekttraining 13.. -22.. 12.. 04 in Remscheid.. Hauptphase: 1.. Januar 2005 bis 30.. Juni 2006 (bestehend aus zwei ca.. neunmonatigen Teilen).. Schlussphase: 1.. Juli 2006 bis 30.. September 2006.. Evaluation der Nachhaltigkeit: Januar 2007 und Juni 2007.. Initialphase.. Die Initialphase beginnt mit dem Anwerben interessierter Kindergärten, Kontakten zu Kommunen und Kindergartenträgern (z.. AWO, Caritas, Diakonie, DPWV) sowie der Auswahl möglicher ProjektmitarbeiterInnen.. Da die Wirksamkeit des Projekts ganz zentral von den ProjektmitarbeiterInnen abhängt, müssen sie eine besondere Qualifikation mitbringen:.. Interesse für ganzheitliche Arbeitsweisen, Erfahrung in der Arbeit mit jungen Kindern, mindestens eine fachliche Grundqualifikation und hinreichende Beratungsfähigkeiten.. Zwar werden sie noch in einem Training mit methodischen Details des Projekts vertraut gemacht, sollten aber bereits Erfahrungen mit dem integrierten Konzept der kulturellen Bildung, wie es an der Akademie Remscheid gelehrt wird, gemacht haben.. 10-tägiges Training (13.. 04) der ProjektmitarbeiterInnen durch die DozentInnen:.. Inhalte sind exemplarische ganzheitliche methodische Einheiten, Teamteaching, Kindergartenstrukturfragen, Fragen zum Beraterverhalten, Beobachtungs- und Dokumentationstraining.. Projektkonferenz.. mit ProjektmitarbeiterInnen, DozentInnen, KindergartenleiterInnen am 24.. 11.. 04 in Remscheid und 25.. 04 in Leipzig.. Hauptphase Teil 1 (ca.. 9 Monate).. Die ProjektmitarbeiterInnen arbeiten stets zu zweit in einer Einrichtung, damit ihre jeweiligen Schwerpunkte zu einem integrierten Projekt zusammengeführt werden können.. Die ProjektmitarbeiterInnen-Paare setzen sich während dieser Phase mindestens einmal neu zusammen, damit methodische Modelle mit einer weiteren Fachkombination erarbeitet werden können.. Die ProjektmitarbeiterInnen kommen einmal wöchentlich in den Kindergarten.. Die zwei ErzieherInnen verfolgen in dieser Phase die exemplarische Arbeit zunächst beobachtend und protokollierend.. Im wöchentlichen Kindergartentermin ist eine Auswertungs- und Besprechungszeit zwischen den ProjektmitarbeiterInnen und den ErzieherInnen eingeplant.. Die 4 BeraterInnen jeder Region treffen sich zu Beginn alle 14 Tage, später einmal im Monat zur kollegialen Beratung.. Zur Beratung und Evaluation wird jede Einrichtung in diesem Teil der Hauptphase von einem Dozenten-Zweierteam einmal besucht.. Die ErzieherInnen kommen vom 17.. -21.. 1.. 05 zu einer überfachlichen Fortbildung in die Akademie Remscheid.. Mehrere einwöchige Werkstattkurse werden zum gleichen Termin durchgeführt, damit ein Austausch untereinander möglich ist.. Sie sind sowohl für die ProjektteilnehmerInnen geplant, als auch offen ausgeschrieben.. Die ErzieherInnen kommen so mit TeilnehmerInnen anderer kultureller Berufsprofile in einen fruchtbaren Austausch.. Hauptphase Teil 2 (ca.. Die ErzieherInnen übernehmen erste Bausteine einer integrativen Arbeit und werden durch die BeraterInnen betreut.. 21.. Der zeitliche Arbeitsaufwand für die ProjektmitarbeiterInnen während Teil 1 und 2 der Hautphase des Projekts wird auf ca.. 16 Std.. in der Woche geschätzt.. Die Honorierung erfolgt nicht stundenbezogen, sondern soll über Honorarverträge abgerechnet werden.. Die Präsenzzeit im Kindergarten ist auf einen Vormittag in einer Einrichtung festgelegt.. Jede/r ProjektmitarbeiterIn begleitet die Arbeit in zwei Einrichtungen.. Zu den Aufgaben zählen: Vor- und Nachbereitung in den ZweierteamsDurchführung exemplarischer Frühförderprojekte (in Teil 1) bzw.. teilnehmende Beobachtung, Hospitation und Beratung in Teil 2 der HauptphaseSchriftliche und visuelle Dokumentation der Übungen, Methoden und Projektabläufe (Foto, Video, Interview etc.. )Erarbeitung von Evaluierungstechniken, mit denen sie und die ErzieherInnen die.. Bildungswirkung ihrer Frühförderung.. beobachten und beschreiben können.. Hier kann auf Kategorien und methodische Ansätze des von der BKJ entwickelten Kompetenznachweises Kultur aufgebaut werden.. Schlussphase und Nachhaltigkeit.. In der dreimonatigen Schlussphase wird das Projekt ausgewertet und dokumentiert (Methodensammlung, Multimediapräsentation mit Video-DVD) und die Ergebnisse veröffentlicht (Fachzeitschriften gruppe spiel , TPS , Welt des Kindes , kindergarten heute ) und präsentiert (Abschlusskonferenz, Projektbörse, Remscheider Spielmarkt).. Fachschulen sollen die Methoden für die Entwicklung einer ganzheitlichen Didaktik kultureller Frühförderung zur Verfügung gestellt werden.. Zur Präsentation sollen vor allem Verantwortliche für die Ausbildungsphase eingeladen werden, um ihnen die im Projekt erarbeiteten Methoden für die Weiterentwicklung der.. Fachschul-Curricula.. in Deutschland zur Verfügung zu stellen.. Geplant ist als Abschlussveranstaltung ein.. Frühförder-Forum ,.. auf dem die Projektergebnisse dargestellt werden und in den Zusammenhang der bildungspolitischen Diskussion gestellt werden.. Es ist beabsichtigt, die.. Bundesministerin Renate Schmidt.. zu diesem großen Fachforum ein zu laden.. Eine eigene.. Website.. soll für dieses Forum eingerichtet werden.. Netzwerk und Weiterführung in den Einrichtungen.. Ein Präsentationstraining für die ErzieherInnen und ProjektmitarbeiterInnen in der Akademie Remscheid soll sie befähigen, die neu erarbeiteten Fähigkeiten auf Tagungen und in Fortbildungskursen präsentieren und verbreiten zu können.. Unterstützt und begleitet werden diejenigen BeraterInnen, die sich mit ihrem überfachlichen Konzept und Beratungsfähigkeiten eine.. eigene Existenz.. aufbauen wollen.. Angestrebt wird die Bildung eines langfristig stabilen Netzwerks, in dem sich ErzieherInnen und BeraterInnen mit dem Schwerpunkt fachübergreifende kulturelle Frühförderung zusammen arbeiten.. Bei der Bildung dieser.. Netzwerke.. kann die Akademie auf ihre Erfahrungen in der Förderung fachlicher Netzwerke (Spielpädagogik, Rhythmik) zurück greifen.. Tel.. : 02191 / 794-0.. Fax: 02191 / 794-205.. E-mail: info@akademieremscheid.. Internet: www.. Projektsachbearbeitung: Barbara Feldhoff.. Email: projektgfki@aol.. Ansprechpartner für das Projekt: Ulrich Baer, Stellv.. Direktor.. Seitenanfang..

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  • Title: Das Besondere
    Descriptive info: Was ist eigentlich neu an den Projektmethoden?.. Ab und an fragen die Erzieherinnen in den Kitas oder auch Eltern bei einem Elternabend:.. Was ist denn das Neue, das Besondere in der Arbeit mit den Kindern?.. Das ist nicht ganz einfach zu erklären.. Zunächst mal müssen wir die Fragenden enttäuschen, denn im Projekt passiert zunächst mal nicht viel anderes, als was auch sonst in den Kindertageseinrichtungen passiert: Die Kinder werden versorgt, betreut, erzogen, angeleitet, motiviert und angeregt.. Das Projekt will nichts anderes.. Und die Aktionsformen sind auch nicht revolutionär: Lieder singen, etwas bauen und experimentieren, spielen, bewegen, sprechen, lachen, Spaß haben.. Einige Methoden sind freilich schon nicht so sehr verbreitet.. Aber die sind gar nicht der springende Punkt bei diesem Projekt! Die Sichtweise, der Blickwinkel ist ein besonderer! Und die Art wie die Methoden miteinander verknüpft werden nämlich so, dass die Kinder ihre Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeiten erweitern können.. Sie lernen, wie man etwas mit allen Sinnen entdeckt und dadurch besser verstehen lernt.. Hier der.. Grundgedanke.. : Alle Erziehenden müssen planen und Methoden auswählen.. In den Projekteinheiten versuchen wir die Methoden auszuwählen und zusammen zu stellen nach ihrem.. Bildungsgehalt.. Jede (kulturelle) Methode hat eine bildende, erzieherische Wirkung.. Diese Wirkung ist natürlich nicht bei allen Kindern gleich und die angestrebte Wirkung einer Methode ist auch nicht immer für die ganze Gruppe nötig oder sinnvoll.. Schüchterne, stille Kinder brauchen Methoden, bei denen sie ohne Angst angeregt werden, stärker aus sich heraus zu gehen.. Andere Kinder brauchen mehr die Erfahrung kooperativer Spiele, die gemeinsame Gruppenleistung.. Die richtige Methodenwahl unter dem Gesichtspunkt, welche Bildungseffekte angestrebt werden sollen, das macht das Besondere des Projekts aus.. Nicht die Methoden, sondern die Art ihres Einsatzes.. Für bewusste, also absichtsvolle Bildungsprozesse in den Kindereinrichtungen! Und auch das ist nicht grundlegend neu, ist aber ein nicht immer im Mittelpunkt stehender Fokus.. Wir untersuchen in diesem Projekt außerdem die einzelnen Methoden und Methodenkombinationen auf ihr Zusammenwirken und was sie ganz genau bei den Kindern bewirken können.. Bei der Planung muss darüber heftig nachgedacht und häufig regelrecht spekuliert werden, denn die Bildungswirkung vieler Methoden ist genau genommen häufig nicht bekannt.. Oft kennen wir nur solche oberflächlichen  ...   und Nachteile.. Und: kein Auswahlkriterium alleine ist die einzig sinnvolle Pädagogik! Im Alltag spielen sowieso meistens mehrere Gesichtspunkte eine Rolle.. Überlegen Sie mal, mit welchem Konzept Sie Methoden, Themen und Ideen in Ihrer pädagogischen Praxis mit Kindern einbringen:.. Der spontane, improvisierende Aspekt:.. Methoden werden ausgewählt und aneinander gereiht oder vorgeschlagen, die einem aufgrund der Situation und Stimmung gerade in den Sinn kommen, die sich anbieten , die von den Kindern spontan als Wunsch geäußert werden.. Aus dem eigenen Erfahrungsschatz und Methodenrepertoire schöpfen:.. Es wird das gewählt und vorgeschlagen, was man als Erzieherperson besonders gut kann, womit man gute Erfahrungen gemacht hat, was einem selbst Spaß macht oder man mal ausprobieren möchte.. Auswahl und Zusammenstellung nach bestimmten Themen:.. Die verschiedensten Methoden werden abwechslungsreich zu einem gemeinsamen Thema ausgesucht und eingesetzt.. Welche Methoden gewählt werden ist bei dieser Vorgehensweise nachrangig, Hauptsache, das Thema wird damit gut Schritt für Schritt und aus den verschiedensten Blickwinkeln bearbeitet.. Die kulturelle Fachlichkeit im Mittelpunkt:.. Auswahl und Aufeinanderfolge der Methoden richtet sich nach der fachlichen Logik der künstlerischen Fachgebiete: ein erfolgreiches fachdidaktisches Konzept bestimmt die pädagogische Vorgehensweise.. Bei mehreren künstlerischen Fachbereichen (fachübergreifende kulturelle Bildung) werden vor allem die von Fach zu Fach vergleichbaren Methoden (Analogien) und Übergänge gewählt.. Die Bildungswirkung als wichtigste Entscheidung:.. Damit die Kinder die für sie wichtigen Lebenskompetenzen - das sind soziale und individuelle Fähigkeiten für den Umgang mit anderen Menschen, Sachen und sich selbst - erwerben können, werden die dafür nützlichen und für die einzelnen Kinder und Situationen (und Themen) passenden kulturellen Methoden ausgesucht.. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, aus welchem kulturellen Fachgebiet die Methode stammt.. Zwar spielen immer mehrere Gesichtspunkte eine Rolle, im Projekt GFKI Ganzheitliche Frühförderung kultureller Intelligenz geht es allerdings hauptsächlich um Aspekt 5.. Nämlich darum,.. sich die Wirkungen von Methoden bewusst zu machen und verstärkt aufgrund einer Bildungsabsicht zu handeln.. Das ist das GFKI-Konzept: Kulturelle Methoden auswählen und einsetzen mit einer bewussten Bildungsabsicht vor allem für eine.. Sensibilisierung der Wahrnehmung, für eine Erweiterung der Ausdrucksfähigkeit und bessere Kooperationsfähigkeit.. der Kinder.. Dies sind nämlich die grundlegenden Kompetenzen, die die Kinder im Vorschulalter erwerben müssen, um im Leben gut zurecht und voran zu kommen..

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  • Title: Zitate zum Thema
    Descriptive info: Bildungspolitische und pädagogische Aussagen.. Jugendministerkonferenz 6.. /7.. Juni 2002:.. Bildung in den Tageseinrichtungen.. ist Voraussetzung für eine stabile Persönlichkeitsentwick-lung, für das Entstehen selbstbestimmten emanzipatorischen Handelns und weltoffener Sichtweisen.. ;.. vermittelt eine gezielte.. Förderung intellektueller Fähigkeiten.. Förderung der musisch-ästhetischen, insbesondere der Musikerziehung, um die Kinder zu schöpferischem und entdeckendem Verhalten anzuregen.. Prof.. Gerd E.. Schäfer:.. Basale ästhetische Bildung, 2003.. Vielsinnliche Wahrnehmung und imaginatives Denken dieser Wahrnehmungserfahrung fasse ich als ästhetische Erfahrungs-Bildung zusammen.. Sie besteht in der Differenzierung.. von Wahrnehmung.. sowie in der Bildung einer sinnlichen Ordnung der Welterfahrung im Kopf des Kindes.. Ästhetische Erfahrung bildet damit den Ausgangspunkt aller Selbst- und Welterfahrung jedes neuen Erdenbürgers.. Beschluss Kultusministerkonferenz 3.. /4.. 6.. Gemeinsamer Rahmen der Länder.. für die frühe Bildung in Kindertageseinrichtungen.. Das Prinzip der ganzheitlichen Förderung.. Eine Fächerorientierung oder Orientierung an Wissenschaftsdisziplinen ist dem Elementar-bereich fremd.. Die pädagogische Praxis muss die.. gegenseitige Durchdringung der (Themen-)Felder wahren und gezielt gestalten.. Besonders geeignet für das ganzheitliche Lernen ist die Projektarbeit.. Bildungsbereich Sprache, Schrift, Kommunikation.. Sprachbildung hat zum Ziel, dass das Kind sein Denken sinnvoll  ...   die personale, soziale, motorische und kognitive Entwicklung.. Zur Medienkompetenz.. (gehört) die Fähigkeit, Medien zweckbestimmt und kreativ zu nutzen und damit eigene Werke zu erstellen.. Pädagogische Grundprinzipien.. Lernangebote sind so zu gestalten, dass sie bei den Kindern die Lust und Freude am Lernen wecken und den kindlichen Forscherdrang erweitern und unterstützen.. Das Vorschulalter ist für die Förderung von Intelligenz und Kreativität hervorragend geeignet.. Howard Gardner, 2002:.. Differenzierte Definition von Intelligenz.. Intelligenz ist ein biopsychologisches Potenzial zur Verarbeitung von Information, das in einem kulturellen Umfeld aktiviert werden kann, um Probleme zu lösen oder geistige oder materielle Güter zu schaffen.. Gardner differenziert in.. sprachliche,.. logisch-mathematische,.. musikalische,.. körperlich-kinästhetische,.. räumliche,.. interpersonale.. intrapersonale,.. naturkundliche Intelligenz.. Helga Boldt, Enquete-Kommission.. Kultur in Deutschland , puk Sept.. /Okt.. 2004.. Kulturelle Bildung als Lebensmittel.. Eine frühe, sorgfältig arrangierte, differenzierte Begegnung mit Bewegung, Farben, Musik, Sprache sowohl rezeptiv als auch produktiv legt den Grundstein für lebenslange Offenheit, Flexibilität und Gestaltungskraft.. Kulturelle Frühförderung besitzt in sich.. die Anschlussfähigkeit an zukünftige Entwicklungen und Gestaltungsaufgaben.. Qualitäten, auf die kulturelle Spätförderung zurückgreifen kann.. Zusammenstellung: Ulrich Baer..

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