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    Archived pages: 41 . Archive date: 2013-12.

  • Title: Startseite : Artenvielfalt vor unserer Haustür
    Descriptive info: .. Das Messeler Hügelland ragt als nördliche Fortsetzung des Vorderen Odenwaldes weit in die flache Untermainebene hinein.. Inmitten des Gebietes mit sanften Anhöhen (bis 230 m über NN) liegt die Gemeinde Messel und das Welterbe Grube Messel.. Die umliegenden ausgedehnten Laubwälder zwischen Darmstadt und Dieburg sind nicht nur wertvoller Naherholungsraum für die Einwohner der angrenzenden Kommunen, sondern  ...   mehrere Wiesenzüge und ausgedehntes Grünland in den Randgebieten bilden ein abwechslungsreiches Landschaftsbild.. Das Messeler Hügelland und die Beteiligten.. Hess.. Umweltministerium.. Kreisausschuss Darmstadt-Dieburg.. Stadt Darmstadt.. Forstamt Dieburg.. Forstamt Darmstadt.. Regierungspräsidium Darmstadt.. Waldschule Groß Zimmern.. Bioversum Kranichstein.. Naturschutzverbände.. die in der Karte gezeigten Kommunen.. Uwe Avemarie.. Landkreis Darmstadt-Dieburg, Naturschutz und Landschaftspflege.. E-Mail: u.. avemarie@ladadi.. de.. Telefon: 06151 - 8812217..

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  • Title: Startseite : Artenvielfalt vor unserer Haustür
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  • Title: Messeler Hügelland : Artenvielfalt vor unserer Haustür
    Descriptive info: Am 19.. August 2010 startete Umweltministerin Silke Lautenschläger gemeinsam mit den Vertretern des Landkreises Darmstadt Dieburg, der Stadt Darmstadt und vielen weiteren Kooperationspartnern in der Waldschule Groß-Zimmern offiziell das Naturschutzprojekt Messeler Hügelland Artenvielfalt vor unserer Haustür.. Mit dem Projekt Messeler Hügelland haben sich die Kooperationspartner eine Sicherung und Erhöhung der Artenvielfalt durch eine Stabilisierung spezifischer Lebensraumtypen zum Ziel gesetzt.. Durch eine vertrauensvolle Kooperation von Naturschutz und Forstwirtschaft soll im Naturraum Messeler Hügelland die Tier- und Pflanzenwelt nicht nur besonders geschützt sondern zusätzlich für den Menschen begreifbar gemacht werden..

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  • Title: Projektgebiet : Artenvielfalt vor unserer Haustür
    Descriptive info: Das Projektgebiet verfügt mit etwa 9.. 000 ha über eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Südhessen.. Es liegt im Zentrum der europäischen Metropolregion Rhein-Main-Neckar und gehört zum Landkreis Darmstadt- Dieburg und zur Stadt Darmstadt.. Inmitten der Region befindet sich das UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel.. Das Gebiet verdankt seinen Waldreichtum und seine Natürlichkeit in weiten Teilen dem ehemaligen karolingischen Königsforst Dreieich.. Infolge der Historie und der forstwirtschaftlichen Nutzung ist der westliche Teil geprägt durch eine Laubholz-Hochwaldnutzung und gerade im Bereich des Jagdschloss Kranichstein durch eine Parkwaldbewirtschaftung (Wildpark).. Im Ostteil des Gebietes hingegen finden sich großflächige Kommunalforsten und kleinflächige Privatwälder mit Mischbeständen aus Laub- und Nadelholz sowie kleinräumig mit ehemaliger Mittelwaldnutzung.. Durch seine Lage im Übergangsbereich unterschiedlicher klimatischer Einflüsse,  ...   Wälder mit zahlreichen unterschiedlichen Lebensraumtypen.. Hier findet man naturnah ausgeprägte Eichen und Buchenmischwälder mit Altholzbeständen, Feuchtwald-Lebensräume, Waldwiesen, kleinräumige Niedermoore bis hin zu Flugsanddünen.. Die vielfältigen Lebensraumbedingungen ermöglichen eine hohes Artenpotential mit bisher 175 festgestellten verschiedene Pflanzengesellschaften (darunter 65 ökologisch besonders bedeutsame und bestandsgefährdete) und einer sehr hohen Zahl an geschützten und bestandsbedrohten Pflanzenarten (104 Rote Liste-Arten) sowie Tierarten (156 Rote Liste-Arten).. Daraus ergibt sich die aktuelle Schutzsituation mit drei FFH-Gebieten mit etwa 2.. 450 ha Gesamtfläche (FFH-Gebiet Kranichsteiner Wald mit Hegbachaue, Mörsbacher Grund und Silzwiesen mit 2.. 122 ha) und insgesamt neun Naturschutzgebieten mit 760 ha Fläche.. Diese erstrecken sich meist im Bereich der Waldwiesenzüge und bilden die Kernlebensräume für einen Großteil der Tier- und Pflanzenarten..

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  • Title: Lebensraumtypen : Artenvielfalt vor unserer Haustür
    Descriptive info: Die Hauptlebensraumtypen innerhalb des Projektgebietes wurden unterteilt in:.. Feuchtwälder.. In Bachauen stocken im Messeler Hügeland verbreitet Erlen-Eschen-Weichholzauenwälder, seltener auch Erlenbruchwälder.. Periodische Überflutungen werden gut vertragen.. Sonstige Laubholz-Altbestände.. Einige Bereiche des Eichen- oder Buchenwaldes sind über das Nutzungsalter (Hiebreife) hinaus erhalten geblieben.. Die Altbäume sind wertvoll für Spechte und Fledermäuse, die hier in den Höhlen der Bäume leben.. Auch für Hirschkäfer und Heldbock sind Altbäume lebensnotwendig.. In einigen Fällen werden Waldbestände bewusst zu Naturschutzzwecken aus der Nutzung genommen.. Waldwiesen..  ...   Waldwiesen heute einen extrem wichtigen Lebensraum für zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten dar.. Ohne Pflege würden sie sich innerhalb weniger Jahre wieder zu Wald entwickeln.. Gewässer.. Die stehenden Gewässer im Gebiet sind allesamt vom Menschen angelegt: als Fischteich, als Abgrabungen oder auch für Vergnügungen des Adels.. Heute kommen eine größere Anzahl von Amphibienlaichgewässern hinzu.. Lediglich die Bäche sind natürlicherweise vorhanden.. Oft sind sie aber in ihrem Lauf verändert oder begradigt worden.. Renaturierungsmaßnahmen sollen den ursprünglichen Zustand wieder herstellen..

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  • Title: Artenvielfalt : Artenvielfalt vor unserer Haustür
    Descriptive info: Bisher konnten im Projektgebiet 175 verschiedene Pflanzengesellschaften sowie 104 Pflanzen- und 156 Tierarten, die auf der Roten Liste Hessens und der Bundesrepublik Deutschland zu finden sind, festgestellt werden.. Das bedeutet im Vergleich zu anderen Landschaften eine enorme Vielfalt oder Biodiversität.. Gleichzeitig bedeutet es aber auch eine hohe Verantwortung für den Erhalt dieser Vielfalt.. Denn bei Verlust einer Art geht, für uns Nutzer der Landschaft vielleicht unbemerkt, immer ein Mosaiksteinchen verloren, dass für das ökologische Gefüge eine bestimmte Rolle spielt: viele Arten  ...   zuerst in sich selber, jede ist einmalig.. Aber jeder aufmerksame Besucher des Messeler Hügellandes hat sich sicher schon an der Einzigartigartigkeit und Schönheit des Waldes, der Wiesenzüge oder Gewässer erfreut oder die Schönheit blühender Pflanzen oder der Tierwelt bewundert.. Und so gesehen bedeutet Schutz und Erhaltung der Natur gleichzeitig den Erhalt eines hohen Wertes auch für uns Menschen, gerade in einer Ballungsregion wie dem Rhein-Maingebiet.. Ameisenbläuling.. Feuersalamander.. Kleines Helmkraut.. Laubfrosch.. Sibirische Schwertlilie.. Gelber Eisenhut.. Gelbbauchunke.. Spanische Flagge.. Stierkäfer.. Pillenfarn.. Moorfrosch.. Hirschkäfer..

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  • Title: Umweltpädagogik : Artenvielfalt vor unserer Haustür
    Descriptive info: Das Naturschutzvorhaben Messeler Hügelland Artenvielfalt vor unserer Haustür wird begleitet durch umfangreiche umweltpädagogische Angebote.. Schon jetzt gibt es verschiedene Freizeit- und Studienangebote der Kommunalbehörden, Kommunen und Forstämter.. Diese werden flankiert durch Umweltbildungsangebote der Naturschutzverbände, dem UNESCO-Weltnaturerbe Grube Messel, des Bioversums Kranichstein, den Darmstädter Exkursionen und der Waldschule Groß-Zimmern.. Mit der Naturschutz Akademie Hessen (NAH) steht den Beteiligten zudem eine kompetente Unterstützung beiseite.. In Ergänzung zu dem bereits vorhandenen Bildungsangebot entwickeln die Kooperationspartner begleitend zu den praktischen Umsetzungsmaßnahmen des Naturschutzprojektes weiter Umweltbildungsangebote in der Region.. Ganz bewusst wollen wir uns bei dem Themenkomplex der Umweltpädagogik nicht nur an Kinder und Jugendliche wenden, sondern auch bei Erwachsenen das Interesse für das Projekt und somit für unsere Umwelt wecken.. Gerade Themen zum Artenschutz, Wandel des Waldes  ...   mögliche Austausch von Werten, Erfahrungen und Interessen kann eine für alle Altersbereiche spannende und anregende Veranstaltung sein.. Weitere reizvolle Möglichkeiten sind die Hinzuziehung von Referenten aus unterschiedlichen Bereichen, die Besichtigung von Renaturierungen im Bau und nach der Fertigstellung sowie Angebote zur Orientierung (Kompass, Karte, GPS etc.. ) im Wald.. Der Schwerpunkt wird aber bei Angeboten für Kinder und Jugendlichen liegen.. In Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen werden Projekttage und Ferienspiele zu den Themengebieten Wald, Wiese und Wasser angeboten.. Mit Hilfe von Exkursionen, Experimenten und Übungen soll den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen der Spaß und das Interesse an der Natur und ihrer Heimat geweckt werden.. Bei Fragen zu den Angeboten oder der Planung individueller Exkursionen und Veranstaltungen steht Ihnen der Projektkoordinator gerne zur Verfügung..

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  • Title: Art des Monats : Artenvielfalt vor unserer Haustür
    Descriptive info: Dezember 2013.. Rotwild im Messeler Hügelland.. Ein Beitrag von Annerose Stambke,.. Försterin beim Forstamt Darmstadt im Revier Kranichstein.. Im Messeler Hügelland gibt es das letzte und einzige Tieflandvorkommen an Rotwild in Hessen.. Es lebt im Wildschutzgebiet Kranichstein mit einer Wilddichte von 20 Stück als Frühjahrsbestand.. Um es für die Darmstädter Bevölkerung erlebbar zu machen wurde 1989 an der Rottwiese eine Besucherkanzel errichtet, auf der auch tagsüber das Rotwild beobachtet werden kann.. Im Frühjahr 2012 wurde diese neu konzipiert und erhielt u.. a.. ein Dach.. Auf der Kanzel sind 2 Bücher angebracht, in denen die dort vorkommenden Wildarten abgebildet und beschrieben sind.. Es handelt sich bei dem hier vorkommenden Rotwild um sehr starkes Wild.. Alttiere können aufgebrochen Gewichte von 90-120 kg erreichen, Schmaltiere 70-80 kg, Kälber wiegen Anfang September zwischen 40 und 50 kg.. Die Hirsche erreichen je nach Alter ein Gewicht von 80-190 kg (Anmerkung: fürs Lebendgewicht muss man noch mal 1/3 auf die angegebenen Zahlen hinzurechnen).. Diese Gewichte werden in keinem anderen hessischen Rotwildgebiet erreicht.. Da es mit dem dichten Straßennetz im Darmstädter Raum zu schweren Verkehrsunfällen kommen würde, ist das Rotwild auf einer Fläche von 521 ha eingezäunt.. Im Wildschutzgebiet Kranichstein gibt es einen Wiesenanteil von 10%.. Sie wurden alle  ...   erforscht unter der Federführung von Dr.. Petrak, Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung in Bonn.. Der Biotop verkraftet diese hohe Wilddichte, zusätzlich kommen noch 20 Stück Damwild als Frühjahrsbestand vor, ohne schädliche/belastende Auswirkungen für den Wald oder die Wiesenvegetation.. Für die seltenen Wiesengesellschaften und viele rote Liste Arten der Flora ist die Scherwirkung des Rotwildes positiv.. Dadurch werden konkurrenzstarke Arten kurz gehalten und können damit die selteneren, häufig sehr spezialisierten Arten nicht verdrängen.. Die Befürchtung, seltene Arten können vom Rotwild gezielt heraus selektiert werden, hat sich damit nicht bestätigt.. Mehrere Kontrollflächen, die über 12 Jahre gezäunt und im Vergleich dazu ungezäunt beobachtet wurden, haben diese Ergebnisse geliefert.. Weitere Ergebnisse zum Lebensraumgutachten Wildschutzgebiet Kranichstein können im.. Band 1: Zoologische Untersuchungen eines Waldlebensraumes zwischen 1986 und 2003.. Band 2: Wildbiologisch - vegetationskundliche Untersuchungen eines Waldlebensraumes zwischen 1986 und 2003.. nachgelesen werden.. Das Lebensraumgutachten umfasst langfristige Untersuchungen, die die Wechselbeziehungen zwischen Wild und Vegetation, Naturschutz-Begleitforschung, Vegetationsstudien, Erhebungen zu den Indikatorarten und gezielte Untersuchungen zur Wildbiologie einschließen.. Die Bände können beim Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Mainzer Straße 80, 65189 Wiesbaden bezogen werden.. Der erste Teil des Lebensraumgutachtens kann auch unter der Rubrik Puplikationen auf dieser homepage eingesehen werden..

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  • Title: Maßnahmen 2013 : Artenvielfalt vor unserer Haustür
    Descriptive info: Geplante Maßnahmen 2013.. Vorschläge Forstamt Darmstadt.. Forstrevier Kranichsteiner Wald.. Maßnahmen.. Anpflanzung von Wildobst: Rottwiese (10 Stck.. ), Lange Schneise (40 Stck).. Bankgarnitur für Dianaburg.. Renaturierung Silzbach.. Forstrevier Bessunger Forst.. Maßnahmen.. Freistellen eines alten Steinbruchs.. Mulchung von 2011 und 2012 bearbeiteten Waldwiesen zur Überführung in Grünlandnutzung.. Fortführung der 2012 begonnenen Maßnahmen an der Staustufe Ruthsenbach.. Entnahme von Aspen, Weiden etc.. am Nordrand der Oppermannwiese.. Entbuschung der landeswiese (Entnahme von Erlen, Pappeln, Birken).. beseitung eines Wanderhindernisses am Durchlass des Ruthsenbach an B26.. Vorschläge Forstamt Dieburg.. Forstrevier Dieburg.. Anlegen eines Tümpels in der Langwiese (Abt.. 811).. Renaturierung im Bereich der Tonlöcher (Abt..  ...   Stickesgraben.. Forstrevier Eppertshausen.. NSG Rallenteich: Entschlammung von Feuchtbereichen.. Gemeinde Eppertshausen Fl 12 Nr.. 34, Anlage eines Feuchtbiotops.. Forstrevier Groß Zimmern.. Freistellen eines alten Steinbruchs (Waldabteilungen 30 + 21); nacharbeiten aus 2012.. Anlage eines Teichs im Steinbruch Abt.. 30, sowie eines Feuchtbiotops in Abz.. 25a.. Forstrevier Messel.. Erdarbeiten in Gundernhäuser Sandkaute (Fortführung der Arbeiten von 2012).. Renaturierung eines Flachgewässers auf einem Privatgrundstück in der Gemeinde Roßdorf.. Maßnahmen zum Schutz der Gelbbauchunke an Eisenbornschneise zwischen Grube Messel und NSG Neuwiese.. Gültig für alle Forstreviere (Forstamt Dieburg).. Pflanzungen und Schutz von Wildapfelbäumen (875 Stck.. ).. Aufstellen von Infotafeln Lebenszyklus des Hirschkäfers für Öffentlichkeitsarbeit..

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  • Title: Beispielmaßnahmen : Artenvielfalt vor unserer Haustür
    Descriptive info: Renaturierung des Ruthsenbachs.. Anlass:.. Durch eine zu hohe Fließgeschwindigkeit in den zwei Durchlassrohren des Kreuzungsbauwerks bildeten sich im Auslassbereich ein Absturz, Ausspülungen am Durchlassbauwerk sowie ein etwa 0,5 m tiefer Kolk.. Im Oberlauf waren zudem starke Anlandungen und zahlreiche Verklausungen vorzufinden.. Dadurch waren im Bereich des Durchlasses die Gewässerdurchgängigkeit und die Standsicherheit des Kreuzungsbauwerkes nicht mehr gegeben.. Ziel der Maßnahme:.. Sanierung des Kreuzungsbauwerkes und Wiederherstellung der linearen Durchgängigkeit.. Zielarten:.. Makrozoobenthos (Muscheln, Schnecken, Würmer.. ), Amphibien.. Maßnahmenbeschreibung und Ausführung.. :.. Im Rahmen der Sanierung des Kreuzungsbauwerkes wurden die beiden Durchlassrohre durch ein Durchlassrohr ersetzt, das so dimensioniert wurde, dass sowohl die hydraulischen Anforderungen erfüllt werden, als auch die lineare Durchgängigkeit des Ruthsenbaches gemäß den Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gewährleistet werden kann.. Hierzu wurde zudem die Sohle des Durchlassrohres etwa 30 cm unter dem Bachbettniveau eingebaut.. So kann sich ausreichend Sohlsubstrat ablagern und sich zudem eine ökologisch sinnvolle Gewässersohle bilden.. Darüber hinaus wurde der Durchlass etwas kürzer und an den Enden dem Böschungsverlauf erosionssicher angepasst.. Somit konnte der Lichteinfall in den Durchlass optimiert und die dauerhafte Standsicherheit des Bauwerkes verbessert werden.. Vor der Sanierung.. Ablaufzone Doppelrohr-Durchlass (Absturz, Ausspülungen, Umläufigkeit).. Durchlass teilweise verklaust.. Bachbett nach Doppelrohr-Durchlass (stark versandet).. Nach der Sanierung.. Bachbett oberhalb Durchlass.. Zulaufzone Durchlass.. Ablaufzone Durchlass.. Kiesbett im Durchlass.. Im Laufe der Jahre haben die vielen ehrenamtlichen Helfern aber Tricks und Strategien entwickelt, um möglichst viel Tiere zu retten (s.. a.. www.. amphibienschutz.. de).. Die übergesetzten Tiere wandern dann weiter zu ihren Laichgewässern.. Da die Frequenz der Rückwanderung deutlich geringer ist als die der Laichwanderung, ist ein Zaun für die Rückwanderer meist nicht nötig.. Die wichtige Arbeit an den Amphibienschutzzäunen dauert etwa bis Mitte April und wird wie bereist  ...   an der Blicklochschneise vor der Maßnahme.. Dieburger Tümpel an der Blicklochschneise nach der Maßnahme.. Ziegenmelkerbiotop an der Moretschneise (2011).. Förderung der Biodiversität im Messeler Hügelland.. Erhalt und Wiederherstellung von geeigneten Lebensräumen für wärmeliebende, waldbewohnende Arten.. Ziegenmelker, Zauneidechse, Waldeidechse, Ringelnatter, Wildbienen.. In dem nach Südwesten geneigten Teilareal einer Skiwiese soll der bis zu 10m hohe Gehölzaufwuchs auf einer Fläche von 3750 m.. umschnitten und gemulcht werden, um eine Sukzession zu verhindern.. Auf diese Weise soll, in dem fast ganztägig der Sonne ausgesetzten Gebiet, der Lebensraum für die oben genannten, wärmeliebenden Arten gesichert werden.. Die angrenzenden, als Sitzwarten dienende alten Eichen und Douglasien, sowie reichliches Vorkommen von Nachtschwärmern prädestinieren das Areal für den Ziegenmelker.. Manuelle Entfernung von Gehölz und Verkrautung.. Abfuhr von Gehölzschnitt.. Abgeschobener Oberboden.. Abfuhr des Oberbodens.. Teichanlage mit Vernässungsbereichen an der Collerswiese (2010 - 2011).. Ziel:.. Förderung der Biodiversität im Messeler Hügelland.. Trittstein und Vernetzungen zur Unterstützung und Aufbau einer artenreichen Amphibienpopulation, aber auch Lebensraum für Libellen usw.. Amphibien, Libellen.. Anlage eines Teiches mit Vernässungsbereichen im besonnten Bereich der Collerswiese auf ca 800 qm mit einer Tiefe von 0,1m bis 1,5m.. Vor Beginn der Maßnahme Sept 2010.. Erdbauarbeiten Nov 2010.. Nach der Durchführung Nov 2010.. Nach der Durchführung Sept 2011.. Wiederherstellung eines Amphibienbiotops am Brunnersweg (2010).. Wiederherstellung.. einer vergrasten und verlandeten eh.. Wasserfläche.. Laubfrosch, Spring- und Grasfrosch, einheimische Molcharten, Feuersalamander.. Zunächst erfolgte die Entnahme von Gehölzen durch Waldarbeiter, um für die erforderliche Besonnung des Standortes zu sorgen.. Anschließend wurde die vorhandene Wasserfläche entkrautet, entschlammt und auf etwa 105 m² vergrößert.. Der Teich enthielt eine maximale Tiefe von 0,7 Metern.. Die Böschungen wurden entsprechend der Anforderungen der Zielarten deutlich abgeflacht.. Vor der Maßnahme Okt 2010.. Nach der Durchführung Feb 2011..

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  • Title: Durchgeführte Maßnahmen : Artenvielfalt vor unserer Haustür
    Descriptive info: 2012 durchgeführte Projektmaßnahmen.. Forstamt Darmstadt: Revier Kranichsteiner Wald.. Maßnahme.. Ziel.. Ausbaggern eines stark verlandeten Amphibienteiches; Herstellen eines Überlaufes zwischen angrenzenden Graben und Teich und Sicherung mit 18 t Wasserbausteinen.. Ergänzung des Biotopverbundes der vorhandenen Oberflächengewässer im NSG Silzwiesen insbesondere für den Springfrosch.. Herstellung eines gegliederten Amphibienteiches.. mit unterschiedlichen Tiefenzonen.. Laichangebot insbesondere für Springfrosch und Molche, um u.. eine Wanderung über die L3094 hin zum Steinbrücker Teich zu verhindern.. Forstamt Darmstadt: Revier Bessunger Forst.. Entnahme von Betonhalbschalen aus dem Ruthsenbach; Gehölzschnitt im Uferbereich; Grubbern des Waldweges nach Abschluss der Arbeiten.. Durchgängigkeit des Ruthsenbaches gem.. WRRL.. Bau einer Absturzsicherung im Bereich des Durchlasses am Grenzweg.. Verkehrssicherung eines stark frequentierten Bereiches (Menhiranlage!).. Motormanuelle Entnahme von stärkerem Erlen- und Weidenaufwuchs; Freistellung eines Tümpels.. Erhaltung und Pflege der Waldwiesen.. Fällung und Rodung von Weiden, Aspen, und Birken; Rücken und Lagern des Materials; Stockfräse f.. Wurzelbeseitigung.. Stockfräse zur Beseitigung von Stockausschlägen und Wurzelstöcken.. Mähen des Erlenstockausschlages.. Fällung und Rodung von Weiden, Aspen, Erlen und Birken; Rücken und Lagern des Mat; Rodung von Weidenstöcken; Freiräumen der Wiese.. Forstamt Dieburg: Revier Dieburg.. Neuanlage Feuchtbiotop, ca.. 100 m² bis max 1,0 m.. Förderung der Biodiversität Trittsteine und Vernetzung f.. artenreiche Amphibienpopulation;.. Zielarten: Gelbbauchunke, Laub- und Springfrosch, Berg- und Teichmolch, Schling- und Ringelnatter.. Naturnahe Gestaltung eines Oberflächengewässers auf einer Länge von etwa 300 m.. Förderung der Biodiversität durch Schaffung von Trittsteinen zur Vernetzung von Amphibienpopulationen.. Zielarten: Spring- und Moorfrosch, Schling- und Ringelnatter, Eisvogel, Limikolen.. Errichtung einer Hirschkäferwiege.. Förderung der Biodiversität und Maßnahme zur Waldpädagogik.. Unterstützung der Hirschkäferpopulation.. Freistellen von 8 Elsbeeren und 2 Wildäpfeln (etwa 250 m²).. Unterstützung seltener Wildobstarten durch Beseitigung verschattender Nachbarbäume.. Schaffung von Wärme- und Blühinseln zur Bereicherung der Standorte.. Freistellen von 10 Elsbeeren, 18 Wildäpfeln und 4 Wildbirnen (etwa 800 m²).. Freistellen von 5 Elsbeeren und 3 Wildäpfeln (etwa 200 m²).. Forstamt Dieburg: Revier Groß Zimmern.. Errichtung von zwei Hirschkäferwiegen.. Freistellen der Wiese durch Rücknahme aufkommender Sukzession.. Erhalt einer Waldwiese mit Feuchtbereichen.. Zielarten: Ringelnatter, Glattnatter, Zauneidechse, Erdwespen, Erdbienen, Kaisermantel, Libellen.. Schaffung einer offenen Sandfläche (ca.. 1200 m²).. b.. Freistellen eines alten Steinbruchs (ca.. 1600 m²).. c.. Bruchsteinhaufen von insgesamt 25 t.. Sicherung, Stabiliesierung und Förderung der Biodiversität durch Trittsteine zur Vernetzung.. Zielarten: Ringelnatter, Zauneidechse, Erdwespen, Erdbienen, Kaisermantel, Libellen, Sand- und Borstgräser.. 40 Feuchtbiotope (Tiefenvarianz 0,1-1,5 m, Größe im Schnitt 400 m²) und temporäre Gewässer.. Naturnahe Ausgestaltung von Entwässerungsgräben in.. insgesamt 16 Abschnitten.. Rückbau der Quellfassung.. Sicherung, Stabiliesierung und Förderung der Biodiversität durch Trittsteine zur großflächigen Vernetzung.. Zielarten: Ringelnatter, Zauneidechse, Krötenarten, Laubfrosch, Molche, Erdwespen, Erdbienen, Kaisermantel, Libellen, Köcherfliegen, Eintagsfliegen,.. Forstamt Dieburg: Revier Roßdorf.. Fortführung der in 2011 begonnenen Maßnahme, Modellierung des Geländes und Freistellung der Gewässerränder.. Zielarten: Laub- und Springfrosch, Berg- und Teichmolch.. Reaktivierung zweier vorhandener Feuchtbereiche, die verlandet und zugewuchert waren.. Anlegung von 2 Tümpeln (Abt 3=625m², Abt 6=1050m²) als Trittstein und Vernetzungselemente für Amphibien und Libellen.. Entnahme von Gehölz (etwa 0,5 ha) zur Vorbereitung für in 2013 geplante Erdarbeiten.. Forstamt Dieburg:  ...   motormanuell entfernt und teilweise gemulcht.. Zur Förderung wärmeliebender Arten wurde im westlichen Teil zudem der Oberboden abgeschoben und ein Steinhaufen angelegt.. Förderung der Biodiversität; Erhalt und Wiederherstellung von geeigneten Lebensräumen für wärmeliebende, waldbewohnende Arten.. Zielarten: Ziegenmelker, Zauneidechse, Waldeidechse, Ringelnatter, Wildbienen.. Neuanlage eines Feuchtbiotops von etwa 100 m².. Förderung der Biodiversität Trittsteine und Vernetzung für artenreiche Amphibienpopulation; Zielarten: Gelbbauchunke, Laub- und Springfrosch, Berg- und Teichmolch, Ringel- und Schlingnatter.. Freistellung und Vernetzung eines Feuchtbiotopareals mit 15 Tümpeln (eh.. Tonabbauflächen an der Kühruhschneise), Gehölzentnahme im Bereich des Biotops auf ca.. 3000 m².. Zur Förderung wärmeliebender Arten wurde zudem ein Steinhaufen angelegt.. Förderung der Biodiversität Trittsteine und Vernetzung für artenreiche Amphibienpopulation; Zielarten: Gelbbauchunke, Laub- und Springfrosch, Berg- und Teichmolch, Ringelnatter.. Freistellung und Vernetzung eines Feuchtbiotopareals mit 20 Tümpeln (eh.. Tonabbauflächen an der Birnbaumschneise), Gehölzentnahme im Bereich des Biotops auf ca.. 4000 m².. Schaffung besonnter Feuchtbiotope durch Freistellung mittels Gehölzrückschnitt und anschließender Anlage des Feuchtbiotops auf etwa 400 m².. Förderung der Biodiversität Trittsteine und Vernetzung für artenreiche Amphibienpopulation; Zielarten: Laubfrosch, Salamander, Molche, Ringelnatter.. Fortsetzung einer Maßnahme aus 2010; Freischneiden und Anlegen eines neuen naturnahen Gewässerverlaufs; Verfüllung des alten Querschnittes mit anfallendem Erdaushub.. Aufsetzen von Steinhaufen auf einer Grundfläche von etwa 3x3m und 1m hoch; jew.. 17to Steinmaterial.. Förderung der Biodiversität durch Erhalt und Wiederherstellung von geeigneten Lebensräumen für wärmeliebende, waldbewohnende Arten.. Zielarten: Zauneidechse, Waldeidechse, Ringelnatter, Wildbienen.. Bau und Wiederherstellung von 4 Teichen mit insgesamt 1.. 400 m² Wasserfläche.. Vorbereitend wurden bestehende Teiche entschlammt sowie Erlen,Birken und Buschwerk im Flachwasserbereich entfernt.. Zielart: Gelbbauchunke.. Bau von 4 Himmelsteichen mit einer Wasserfläche von insgesamt 4.. 800 m².. Die Teiche wurden jeweils organisch ausgeformt und verfügen über Flachwasserstellen sowie Abbruchkanten bzw.. Steilwände.. Förderung der Biodiversität durch Schaffung von Trittsteinen zur Vernetzung von Amphibien- und Libellenpopulationen.. Von den Maßnahmen werden zudem Vögel, Insekten sowie im Wald lebende Säugetiere profitieren.. Die Teiche sind so angelegt, dass je nach Jahreszeit die Größe variiert, sie aber in der Regel nicht komplett austrocknen.. Zielarten: Springfrosch, Berg- und Teichmolch, Schling- und Ringelnatter, Eisvogel.. 2010 durchgeführte Projektmaßnahmen.. Feuchtbiotop an der Blicklochschneise.. Förderung der Biodiversität im Messeler Hügelland, Trittsteine und Vernetzungen zur Unterstützung einer artenreichen Amphibienpopulation.. Ziegenmelkerbiotop an.. der Moretschneise.. Förderung der Biodiversität im Messeler Hügelland, Erhalt und Wiederherstellung von geeigneten Lebensräumen für wärmeliebende, waldbewohnende Arten.. Teichanlage mit Vernässungsbereichen an der Collerswiese.. Förderung der Biodiversität im Messeler Hügelland Trittstein und Vernetzungen zur Unterstützung und Aufbau einer artenreichen Amphibienpopulation, aber auch Lebensraum für Libellen usw.. Wiederherstellung eines Amphibienbiotops am Brunnersweg.. Wiederherstellung einer vergrasten und verlandeten eh.. Renaturierung und Erweiterung von 14 weiteren Teichen zwischen 30 und 100 qm.. Neuanlage / Renarturierung / Entbuschung von 14 Feuchtbiotopen.. Vernetzung NSG Rallenteich mit Tongrube Blaschek.. Förderung des Bärlappvorkommens.. Entwicklung eines Kleingewässers im Bereich Delpsbrunnen.. Einbindung vorhandener Gräben und Teiche.. Umschneiden und Mulchen von Gehölz auf 3750 qm.. Förderung der Biodiversität - Erhaltung und Wiederherstellung von Lebensräumen für wärmeliebende / waldbewohnende Arten.. Projektbeschreibungen.. Feuchtbiotop_an_der_Blicklochschneise.. pdf.. Ziegenmelkerbiotop_an_der_Moretschneise.. Teichanlage_an_der_Collerswiese.. Amphibienbiotop_am_Brunnersweg..

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