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  • Title: Laborwelt Startseite - Laborwelt
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  • Title: Laborwelt Nachrichten - Laborwelt
    Descriptive info: .. Laborwelt.. Aktuelles.. Nachrichten.. Neuigkeiten aus dem Labor und der Welt.. Presseschau.. Unterhaltsame Lesetipps zum Stöbern im Netz.. Journalclub.. Lesenswerte Fachartikel aus aller Welt im Überblick.. Bild der Woche.. Faszinierende Einblicke in die Life Sciences.. Firmen im Fokus.. Die wichtigsten Player, ihre Strategien und Geschäfte im Labormarkt.. SpezialThemen.. Biotechnica.. Expertenmeinungen und Fachbeiträge zum Spezial Biotechnica.. Zellbasiertes Screening.. Expertenmeinungen und Fachbeiträge zum Spezial Zellbasiertes Screening.. Bio- und Pharmaanalytik.. Expertenmeinungen und Fachbeiträge zum Spezial Bio- und Pharmaanalytik.. Personalisierte Medizin.. Expertenmeinungen und Fachbeiträge zum Spezial Personalisierte Medizin.. Stammzellen.. Expertenmeinungen und Fachbeiträge zum Spezial Stammzellen.. Bioinformatik.. Expertenmeinungen und Fachbeiträge zum Spezial Bioinformatik.. Videos.. Kreidezeit.. 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Nach zehn Tagen Dauerbeschallung stellten die Neurologen fest: Im Vergleich zu ihren Artgenossen, die in Ruhe gelassen wurden, war die Blutgefäßbildung im Gehirn um 70 Prozent verringert.. Aber nicht nur Lärm lässt die feinen Äderchen langsamer sprießen.. Wurden die Schnurrhaare der Nager über eine Woche zehn Stunden täglich mit einem Luftstrom gereizt, zeigten sich ähnliche Ergebnisse.. Auch ein drei Stunden langes Workout im Laufrad hatte diesen Effekt.. Offenbar lässt sich das auf eine Überproduktion von Stickstoffmonoxid (NO) zurückführen, schreiben die Forscher.. Das Gas ist auch unter normalen Bedingungen an der Entstehung der Gefäße beteiligt.. Hemmten die Wissenschaftler das Enzym, das für die NO-Bildung zuständig ist, normalisierte sich die Gefäßbildung nach einiger Zeit wieder.. Die reduzierte Gefäßbildung hatte zur Folge, dass das Gehirn zu wenig Sauerstoff abbekam.. Dies beeinträchtigte die Synapsenbildung.. Die Dornfortsätze an den Dendriten, die für die Informationsweiterleitung zuständig sind, blieben unterentwickelt.. Zwangsläufig chronisch waren die Schäden allerdings nicht: Die Forscher beobachteten ein kritisches Zeitfenster, in dem die Überbelastung keine dauerhaften Schäden hinterlässt.. Wurde die Lärmbelastung nach fünf Tagen eingestellt, entwickelten sich die Äderchen nach vier Wochen wieder normal.. Reizten die Neurowissenschaftler allerdings weitere 15 Tage das Gehör, war die Gefäßdichte auch nach fünf Monaten noch reduziert.. Wie die Forscher in ihrer Studie schreiben, schließen sie nicht aus, dass sich die Ergebnisse auch auf Menschennachwuchs übertragen lassen.. Babys zu früh zu vielen Reizen auszusetzen, um etwa ihre Lernfähigkeit zu trainieren, sei demnach mit Vorsicht zu genießen.. ©.. laborwelt.. de/bs.. Absteigend.. Evolution.. Älteste Menschen-DNA entziffert.. 05.. 2013.. Leipziger Palöogenetiker melden einen Altersrekord bei DNA-.. Analysen: 400.. 000 Jahre alt sind die Überbleibsel eines Urmenschen aus Spanien.. © Javier Trueba, Madrid Scientific Films.. Für Evolutionsbiologen ist die Sima de los Huesos, zu Deutsch „die Knochengrube“, in Nordspanien eine echte Schatzkammer: 5.. 000 gut erhaltene Fossilien, die den Überresten von etwa 30 Menschenartigen (Homininen) zuzuordnen sind.. Seit zwanzig Jahren setzen spanische Forscher die Bruchstücke zusammen.. Leipziger Max-Planck-Paläoanthropologen ist es nun erstmals gelungen, die DNA aus einer zwei Gramm schweren Oberschenkelprobe zu isolieren.. Bisher gehen die Experten davon aus, dass es sich bei dem Probanden um.. Homo heidelbergensis.. handelt.. Wie sie in.. berichten, entzifferten sie daraus die bisher älteste menschliche mitochondriale DNA (mtDNA).. Durch sie lässt sich mittels der sogenannten molekularen Uhr die Anzahl der Mutationen und somit das statistische Alter der Probe schätzen.. Die Forscher um Matthias Mayer und Svante Pääbo beziffern das Alter des Höhlenmenschen auf 400.. 000 Jahre.. Beim Vergleich mit der mtDNA von.. Neandertalern.. und Denisova-Menschen machten sie eine interessante Entdeckung: Angesichts der morphologischen Ähnlichkeiten der Fossilien mit Neandertalerknochen hatten die Forscher eigentlich eine nahe Verwandtschaft zum Neandertaler vermutet.. Offenbar teilten sich jedoch der urzeitliche Proband und der Denivosa-Mensch vor etwa 700.. 000 Jahren einen gemeinsamen Vorfahren.. Der Denisova-Mensch ist vermutlich deutlich jünger und wurde im sibirischen Altaigebirge entdeckt.. Eine mögliche Erklärung: Vielleicht waren die spanischen Homininen verwandt mit jenen Menschen, aus denen sich sowohl die Neandertaler als auch die Denisova-Menschen entwickelt haben.. In einem alternativen Szenario könnte eine unbekannte Menschen-Gruppe Denisova-ähnliche mtDNA an die Urmenschen aus der Knochengrube oder deren Vorfahren weitergegeben haben.. Den Forschern ist die Entschlüsselung gelungen, weil in der Höhle mit einer hohen Luftfeuchte und einer konstanten Temperatur um 10 Grad Celsius die Bedingungen perfekt für die Konservierung der Überreste sind.. Zum anderen habe die Genauigkeit der Sequenzierungsmethoden in den vergangenen Jahren enorm zugenommen, so die Forscher.. „Weitere Studien werden hoffentlich zur Klärung der genetischen Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den Homininen aus Sima de los Huesos, den Denisova-Menschen und den Neandertalern beitragen“, so der spanische Forscher Juan-Luis Arsuaga, Direktor des Forschungszentrums zur Evolution und zum Verhalten des Menschen.. Nun stellen sie sich der nächsten Herausforderung: der Sequenzierung von Kern-DNA.. © laborwelt.. Publikationen.. China: Käufliche Autorenzeilen.. 04.. Dubiose Agenturen betreiben in China einen blühenden Handel mit Autorenschaften in Papern.. Das hat das Fachmagazin Science aufgedeckt.. © ducdao über Fotolia.. com, SL.. In einer fünfmonatigen investigativen Recherche hat ein Science-Reporterteam fragwürdige Praktiken bei Publikationen in wissenschaftlichen Fachjournalen aufgedeckt.. Angetrieben werde der „blühende akademische Schwarzmarkt“ von dubiosen Agenturen, korrupten Wissenschaftlern, bestochenen Lektoren und Ghostwritern, heißt es in dem Artikel, den die Journalistin Mara Hvistendahl in der aktuellen.. Science-Ausgabe.. veröffentlicht hat.. Unter dem Deckmantel von legitimen Publikations-Dienstleistern vertreiben ominöse Agenten ganze Fachartikel oder Autorenschaften für viel Geld.. Die „Kunden“ wollen damit ihre Publikationslisten aufpolieren und ihren Zitationsindex frisieren.. Für eine Ko-Autorenschaft legen sie demnach 1.. 600 bis 26.. 300 US-Dollar auf den Tisch.. Wenn der Editor eines Fachmagazins ein Paper-Manuskript akzeptiert, können im Nachgang kleine Änderungen in der Auorenzeile hinzukommen.. Das machen sich die Paper-Dealer zunutze.. „Es gibt Autoren, die für ihre Paper nach der Publizierung keine Verwendung mehr haben.. Die können auf Interessenten übertragen werden“, zitiert Mara Hvistendahl einen Agentur-Mitarbeiter.. Das Paper, das der Agent der Journalistin anbot, war zu diesem Zeitpunkt bereits bei Elsevier's International Journal of Biochemistry Cell Biology akzeptiert.. Die Krebs-Studie erschien kurze Zeit später mit Änderungen in der Autorenzeile: Vier Autoren wurden ergänzt, zwei der ursprünglichen entfernt.. Manche Forscher übersetzen sogar ihre bereits publizierte Paper in mehrere andere Sprachen, um die Zahl ihrer Veröffentlichungen künstlich zu erhöhen.. Ghostwriter schreiben Pseudostudien aus erfundenen Daten.. In China ist der Publikationsdruck für Wissenschaftler extrem hoch.. Auf dem Arbeitsmarkt richtet man sich meist nach der Anzahl der Publikationen bzw.. dem sogenannten Science Citation Index SCI, der die Zitationshäufigkeit widerspiegelt.. Die Zahl der Publikationen in chinesischen Fachjournalen ist in den letzten Jahren geradezu explodiert.. Hvistendahls Recherchen zufolge ist eine Vielzahl der Publikationen gekauft.. Das SCI-System steht immer wieder in der Kritik, da eine neutrale Qualitätsmessung von wissenschaftlichen Publikationen so nicht möglich ist.. Diese neuen Erkenntnisse dürften den Diskussionen neuen Zündstoff geben.. Gelbe Biotechnologie.. 48 Mio.. für Insekten-Biotech.. 03.. Marienkäfern als Antibiotika-Lieferanten? In Gießen wollen Forscher künftig das Potential von Insekten biotechnologisch erschließen.. Andreas Vilcinskas/Fraunhofer IME.. Von Insekten lernen, heißt von Siegern lernen: Keine andere Tiergruppe hat sich in der Evolution erfolgreicher durchgesetzt.. Kein Wunder also, dass Biotechnologen an den Überlebensstrategien der Sechsbeiner interessiert sind.. Insektenforscher der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), der Technischen Hochschule Mittelhessen und dem Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie Aachen (IME) bauen in Gießen nun ein neues.. Loewe-Forschungszentrum für Insektenbiotechnologie..  ...   Glutenunverträglichkeit oder eine Brustkrebserkrankung ist.. Kostenpunkt: 99 US-Dollar.. Der Brief der FDA untersagt ab sofort den Verkauf des Speichelprobentests und stoppt den Diagnosedienst Personal Genome Service (PGS).. Die Forderung ist allerdings nicht rechtlich bindend und 23andme hat 15 Tage Zeit, um auf die entsprechenden Kritikpunkte einzugehen.. Seit Anbeginn steht die Firma im Dialog mit der FDA, 2012 reichte die Biotech-Firma dann ihren ersten Antrag zur Genehmigung durch die Behörde ein.. Der Zulassungsprozess ist noch im Gange und 23andme-Chefin Ann Wojcicki räumt nun in ihrem.. ein, dass das Unternehmen bei der Beantwortung der Fragen dem Zeitplan hinterherhinke.. Dem allgemeinen Vernehmen nach war die Behörde zunächst gegenüber den Plänen von 23andme aufgeschlossen.. Nachdem die Firma offenbar allzu nachlässig bei der Beantwortung der offenen Fragen agierte, kommt der Wechsel der Gangart für viele nicht überraschend.. Die Behörde befürchtet Fehldiagnosen aufgrund der möglicherweise unzuverlässig arbeitenden 23andme-Tests, die einerseits Menschen mit erhöhtem Risiko von Erbkrankheiten falsche Sicherheit geben – und andererseits ungefährdete Kunden zu teuren oder gefährlichen Behandlungen verleiten könnten (siehe auch:.. Todkrank durch Genanalyse-Bug.. ).. Ein Fehler bei einer Brustkrebsrisiko-Analyse könnte so zu einer unnötigen Amputation führen.. Auch das Ansprechen einer Person auf bestimmte Wirkstoffe kann mit dem frei verkäuflichen Test untersucht werden.. Hier sieht die FDA die Gefahr, dass Patienten eigenmächtig die Dosierung bestimmen und damit die Therapiewirkung ändern.. Ähnliche.. Angebote.. in Deutschland werden daher nur in Verbindung mit einer ärztlichen Beratung angeboten.. Alternsforschung.. Arbeitslosigkeit nagt an Telomeren.. 26.. Altern Männer ohne Arbeit schneller? Eine finnische Studie hat bei arbeitslosen Männern verkürzte Telomere nachgewiesen.. IH-Images über fotolia.. Eine Phase ohne berufliche Beschäftigung hinterlässt offenbar Spuren auf molekularer Ebene – zumindest bei Männern.. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher um Marjo-Riitta Järvelin von der Universität Oulu.. Die Finnen haben statistische Hinweise darauf gefunden, dass Arbeitslosigkeit die Enden der Chromosomen – die sogenannten Telomere –.. anknabbert.. Die Wissenschaftler untersuchten die Länge der Telomere bei 5.. 620 finnischen Frauen und Männern des Jahrgangs 1966.. PLoS One.. berichten, hatten Männer, die lange arbeitslos waren, doppelt so häufig signifikant verkürzte Telomere als Männer, die durchweg beruflich eingespannt waren.. Arbeitslosigkeit gilt somit als ein wichtiger Stressfaktor, der ein vorzeitiges Altern begünstigt.. Der für die Untersuchung maßgebliche Beobachtungszeitraum erstreckte sich von 1995 bis 1997.. Die damals etwa 30-Jährigen wurden – bezogen auf die Dauer der Arbeitslosigkeit – in verschiedene Gruppen eingeteilt.. Den größten statistischen Effekt erzielte der Vergleich von Männern mit Komplettbeschäftigung und Männern ohne Beschäftigung in mindestens zwei von den drei Jahren.. Järvelin und ihr Team konzentrierten sich auf die Länge der Telomere von weißen Blutkörperchen, den Leukozyten.. Dieser LTL-Wert (engl.. leukocyte telomere length) gilt als ein möglicher Biomarker für vorzeitiges Altern.. Warum bei Frauen kein Zusammenhang zwischen verkürzten Telomeren und Arbeitslosigkeit gefunden wurde, ist noch unklar.. Telomere sind DNA-Protein-Komplexe, die als eine Art Kappe die linearen Chromosomen vor dem Abbau und einer Fusion mit anderen Chromosomen schützen.. Durch oxidativen Stress und Entzündungen verkürzen sich Telomere nach jeder Zellteilung.. Das Enzym Telomerase wirkt diesem Prozess entgegen, indem es die Telomere immer wieder verlängert.. Welche molekularen Prozesse hinter dem von den Finnen entdeckten Phänomen genau stecken, ist noch nicht bekannt.. Jedoch weiß man seit etwa einem Jahr, dass alte Väter ihrem Nachwuchs.. längere Telomere.. mit auf den Lebensweg geben.. Mammut-Mikrobe nach DNA-Transfer.. 25.. Die DNA ausgestorbener Arten kann von heute lebenden Bakterien ins Erbgut eingebaut und genutzt werden.. Das wurde nun mit Mammut-DNA gezeigt.. Wolfgang Staudt über Wikimedia Commons, CC BY 2.. Man nehme ein bisschen DNA aus dem Knochen eines 43.. 000 Jahre alten Mammuts und jede Menge „paarungsbereite“ Bakterien.. Dann inkubiere man die Zutaten und heraus kommen mammutisierte Bakterien.. Die Forscher um Eske Willerslev von der Universität Kopenhagen haben damit kürzlich bewiesen, dass auch stark zersetzte, zerstückelte und beschädigte DNA eine mögliche Rolle bei der Evolution der Bakterien spielt.. In.. PNAS.. schreiben die Forscher aus Dänemark: „DNA-Moleküle werden kontinuierlich durch Zersetzungsprozesse organischer Materie freigesetzt und finden sich daher nahezu überall in der Umgebung.. “ Eigentlich werden diese Moleküle meist einfach aufgefressen, manchmal finden jedoch ein paar Schnipsel den Weg ins Bakteriengenom.. So auch im Falle von.. Acinetobacter baylyi.. Dem Umweltbakterium wurden in Versuchen DNA-Schnipsel einer Länge von 20 Basenpaaren angeboten – darunter auch originale Mammut-DNA-Sequenzen.. Diese Art von DNA-Recycling wird als horizontaler Gentransfer bezeichnet und ist bei Bakterien ein üblicher Weg, um neuen Schwung ins eigene Genom zu bekommen.. Denn: Sexuelle Reproduktion gibt es bei Bakterien nicht.. Die Aufnahme ins Bakteriengenom erfolgt dabei anscheinend ohne Hilfe des bekannten Umstrukturierungsenzyms der Bakterien RecA.. Auch überraschend für die Forscher: Damit die 20-Basenpaar-Moleküle im Genom verbleiben und somit fest verankert werden können, setzte an diesen Stellen die Standard-DNA-Reparatur bei Fehlpaarungen zwischen den DNA-Strängen aus.. Die Forscher sehen darin eine wichtige Entdeckung: „Diese Art der Aufnahme und Integration von DNA-Schnipseln könnte der Beginn des horizontalen Gentransfers gewesen sein.. “ Bei anderen Mechanismen des oftmals auch als lateraler (seitlicher) Gentransfer bezeichneten Prozesses können auch längere DNA-Sequenzen ins Genom der Bakterien gelangen.. Der Gentransfer gilt als Hauptgrund für die Verbreitung von Antibiotika-Resistenzen bei Bakterien.. Biologie.. Zwei Gene machen Mann zum Mann.. 22.. Es braucht nur zwei Gene, damit aus befruchteten Eizellen Männer werden.. Der Rest des Y-Chromosoms ist so gut wie überflüssig.. Joachim Martin über fotolia.. Es ist beim Menschen das kleinste Chromosom: Das Y-Chromosom legt als Geschlechtschromosom fest, dass der Besitzer (mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit) männliche Eigenschaften entwickelt.. Jetzt haben Forscher um Monika Ward von der Burns School of Medicine bewiesen, dass fast das ganze Y-Chromosom überflüssig zu sein scheint (.. Science.. Offenbar braucht es nur zwei Gene, um aus einer befruchteten Eizelle ein Männchen zu machen.. Die Reproduktionsbiologen konstruierten männliche Mauskeimzellen mit einer minimalen Informationsmenge vom Y-Chromosom.. Konkret statteten sie die Zellen mit den zwei Genen Sry und Eif2s3y aus.. Ersteres ist wichtig für die Hodenentwicklung, das zweite für die Entwicklung von Spermatogonien, also undifferenzierten männlichen Keimzellen, aus denen Spermien entstehen.. Nach künstlicher Befruchtung entwickelten sich gesunde männliche Mäuse.. Die Biologen konnten mit ihrem „Minimal-Y-Chromosom“ aber nur erfolgreich Mäusenachwuchs erzeugen, weil sie wichtige Schritte der natürlichen Befruchtung mittels einer bestimmte Methode übersprungen hatten.. So unwichtig ist daher der restliche Teil des Y-Chromosoms dann doch nicht, schränkt Ward ein: „Der Großteil der Information des Y-Chromosoms wird dafür benötigt.. “.. Die Forscher von der pazifischen Inselkette Hawaii griffen bei der künstlichen Befruchtung auf eine Methode namens „Injektion runder Spermatiden“ (round spermatid injection, ROSI) zurück.. Hierbei werden die Vorläuferzellen der Spermien, die Spermatiden, direkt in den Kern der Eizelle injiziert.. Wenn der ROSI-Ansatz weiter erforscht und sicherer gemacht wird, so hoffen die Biologen um Ward, dann könnten in Zukunft auch beim Menschen unbewegliche oder unreife Samenzellen für die künstliche Befruchtung in Frage kommen – und somit helfen, mehr Männern den Kinderwunsch zu erfüllen.. Im Gegensatz zu dieser experimentellen Methode wird derzeit die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) standardmäßig eingesetzt.. Sie wird in In-Vitro-Fertilisations-Kliniken bei schlechter Samenqualität des Mannes angewandt.. Hierbei werden die Spermien in das Zellplasma der Eizelle injiziert.. In einigen Fällen schlägt die ICSI-Methode aber fehl.. Hier könnte in Zukunft ROSI für neue Hoffnung sorgen.. 1.. /56.. Nächste Seite.. Kostenloser Newsletter!.. Immer gut Informiert!.. Alle Neuigkeiten im Überblick!.. Die aktuellsten Termine!.. Newsletter.. Alle Videos.. Monoklonale Antikörper - ein Liebesfilm.. Dramatisch, herzzerreissend, liebevoll.. Seien Sie tief bewegt und zu Tränen gerührt von den Grundzügen der Aufreinigung von monoklonalen Antikörpern durch ProteinA-Affinitätschromatographie.. mehr.. Aktuelle News auf Transkript.. Stammzellen für Arzneitests.. Künftig könnten reprogrammierte Zellen genutzt werden, um die Wirksamkeit.. Evonik stärkt Biotech-Sparte.. Der Spezialchemiekonzern Evonik wird seine Biotech-Sparte weiter ausbauen.. Roche: Neuer Milliardendeal.. Roche und die Molecular Partners AG haben einen Milliardendeal.. Produkt der Woche.. Alle Produkte.. Neue Umlaufkühler-Familie von JULABO.. Kompakt und wirtschaftlich kühlen.. Neue F Serie von JULABO.. Platzsparend und umweltfreundlich.. Alle Bilder.. Taufliegen fliegen auf Orangenduft.. Fruchtfliegen sind bei der Suche nach einem geeigneten Eiablageplatz wählerischer als gedacht: In Verhaltensexperimenten bevorzugen die Tiere Zitrusduft.. Der Clou: Derselbe Duft, der die Fliegen anlockt, schreckt ihre größten Feinde ab und schützt so den Nachwuchs.. Alle Meldungen.. Mehr Sex für Herzkranke.. Spiegel Online,.. 4.. Dezember 2013.. Gesichtstransplantation: Blutgefäße verzweigen sich neu.. Berliner Zeitung,.. Koalas: Männchen brüllen erstaunlich tief.. 3.. Das Frauenhirn tickt wirklich anders.. Welt Online,.. Journal Club.. Themen.. Impressum.. Biocom AG.. 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  • Title: Wissenschaft Presseschau - Laborwelt
    Descriptive info: Immer auf dem neuesten Stand: Mehrmals täglich sucht unsere Redaktion die interessantesten Lesetipps aus dem Netz.. Die Presseschau gibt so einen aktuellen Überblick über Zeitungsberichte aus den Wissenschaftsrubriken diverser regionaler und überregionaler Zeitungen wie der FAZ, der Süddeutschen Zeitung, der Welt oder auch der Financial Times Deutschland oder dem Handelsblatt.. Sortieren nach Datum.. Spiegel Online.. ,.. 13.. Berliner Zeitung.. Welt Online.. Griechenland ist reich - an Pflanzen.. EU-Staaten  ...   Zeitung.. Alzheimer: Als ob ein Keim im Gehirn wütet.. Kuschelhormon macht Partnerin attraktiver.. Vorherige Seite.. /14.. http://www.. laborwelt.. de/aktuelles/presseschau.. html.. tv: 115.. Folge.. Wie ein Peptid die Blutvergiftung bekämpfen kann + Ein Zeichentrick-Video über Klinische Studien + Wie Fisch-Fettsäuren in die Wurst kommen.. Biosensor überwacht Arzneikonzentration im Blut.. Science Transl.. Medicine,.. November 2013.. Universeller Malariakiller gefunden.. Nature,.. Darmbakterien helfen bei Krebstherapie.. Science,.. Drei Faktoren bestimmen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.. The Lancet,..

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  • Title: Wissenschaft Journalclub - Laborwelt
    Descriptive info: Was sind die interessantesten Veröffentlichungen zur Zeit? Über welche Fachartikel wird in den nächsten Wochen im Labor gesprochen? Im Journal Club gibt unsere Redaktion ihre Favoriten preis.. Mehrmals wöchentlich stehen an dieser Stelle Lesetipps aus den wichtigsten Journals wie Science oder Nature.. Medicine.. The Lancet.. NEJM.. 21.. Protein bestimmt Knochendichte.. Nature Communications.. 19.. Gentherapie heilt Hunde mit Bluterkrankheit.. 14.. Neue Prionenkrankheit entdeckt.. Health Affairs.. Internet-Medizin verringert Zahl der Arztbesuche.. 31.. 10.. Gendefekt begünstigt Pilzinfektion.. 30.. Lebensverlängerung für Dicke.. /6.. de/aktuelles/journalclub..

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  • Title: Laborwelt Bild der Woche - Laborwelt
    Descriptive info: M.. C.. Stensmyr / Universität Lund.. Eine Orangenschale ist ein ideales Eiablagesubstrat für Drosophila.. Bestimmte Feinde ihrer Larven verabscheuen Zitrusduft.. Vergrößern.. Forschung.. Legt ein Fruchtfliegen-Weibchen ihre Eier ab, ist es auch schon vorbei mit der mütterlichen Fürsorge: Eier und Larven sind fortan auf Gedeih und Verderb ihrer Umgebung ausgeliefert.. Ausreichende Futterquellen in der Nähe der hungrigen Larven sowie der Schutz vor Feinden sind daher entscheidende Auswahlkriterien für das Fliegenweibchen.. Anscheinend haben es Zitrusfrüchte der Taufliege.. Drosophila melanogaster.. besonders angetan, wie Jenaer Forscher nun mit nigerianischen Kollegen im Fachjournal.. Cell.. zeigen.. Die Wissenschaftler um Marcus Stensmyr und Bill Hansson haben in ihren Experimenten den Fliegen zunächst verschiedene reife Obstsorten zur Auswahl angeboten.. Doch die Taufliegen landeten immer wieder mit Vorliebe auf Orangen.. Der von den Zitrusfrüchten abgegebene Duftstoff – das Limonen – ist für das Verhalten der Fliegen verantwortlich, so die Forscher.. Limonen-arme Früchte wurden verschmäht, während sogar Früchte, die mit synthetischem Limonen versetzt wurden, gerne aufgesucht wurden.. Durch den Einsatz von elektrophysiologischen Messmethoden konnten die Wissenschaftler die Reaktion der Fliegen auf Limonen quantitativ erfassen sowie die Nervenzellen ausmachen, mit denen Fruchtfliegen Orangenduft wahrnehmen.. Anschließend wurde die Reaktion dieser Nervenzellen auf insgesamt 450 verschiedene Düfte untersucht.. Neben Limonen konnte vor allem Valencen, das ebenfalls zu den Bestandteilen von Orangenöl zählt, eine starke Reaktion auslösen.. Substanzen, die diese speziellen Nervenzellen aktivierten, lösten in Verhaltensexperimenten mit Fliegenweibchen auch deren Eiablage aus.. Mithilfe bildgebender Verfahren an Gehirnen lebender Fliegen wie dem sogenannten „Calcium Imaging“ konnten die Forscher die durch Zitrusdüfte aktivierten Bereiche einem einzigen Geruchsrezeptor zuzuordnen.. „Es ist faszinierend, wie so komplexe Verhaltensabläufe, wie z.. B.. die Wahl eines Eiablageplatzes, auf Einzelreaktionen heruntergebrochen werden können, deren genetische Basis so einfach ist,“ so Marcus Stensmyr.. „Wir waren ziemlich überrascht, dass Fliegen, in denen nur dieser eine Geruchsrezeptor ausgeschaltet war, Zitrusfrüchte nicht mehr für die Eiablage bevorzugten.. Ein Großteil der Fruchfliegenlarven fällt in der Natur Fraßfeinden zum Opfer, in erster Linie parasitären Wespen, die ihre Eier in die Fliegenlarven legen.. Erstaunlich ist, dass diese Wespen den Zitrusduft überhaupt nicht mögen, der sie doch eigentlich sicher zu ihrer Nahrungsquelle führen sollte.. Die auf.. Drosophila melanogaster.. spezialisierte parasitäre Wespenart.. Leptopilina boulardii.. beispielsweise wird von der Substanz Valencen abgeschreckt.. In einem weiteren Experiment, in dem die Wespen Fliegenlarven auf einem Untergrund mit oder ohne Valencen auswählen konnten, bevorzugten die Wespen Fliegenlarven ohne Valencen.. Warum die Wespen Zitrusfrüchte meiden, ist unklar.. Fest steht aber, dass die Fruchtfliegenweibchen gelernt haben, ihre Nachkommen auf Zitrusfrüchten gedeihen zu lassen, weil sie dort besser vor Parasiten geschützt sind.. de/ al.. Bilder der Woche.. Seite:16610.. Fruchtfliegen sind bei der Suche nach einem geeigneten Eiablageplatz wählerischer als gedacht: In.. Seite:16565..  ...   bestimmten Darmkeims.. Seite:15944.. Manche Tiere sind Meister der Selbstheilung: Bei Salamandern oder Zebrafischen werden auch.. Seite:15913.. Größer werdende Unterschiede im Erbgut von Artgenossen sind Grundlage für die Entstehung neuer.. Seite:15876.. Es ist das wohl cleverste Kippfenster der Welt.. Biomaterialforscher aus Teltow bei Berlin haben ein.. Seite:15834.. Dünner als ein menschliches Haar und gerne auf dem Rücken von Hirschkäfern unterwegs: eine kürzlich.. Seite:15795.. Sie gehören zu den weltweit am häufigsten sexuell übertragbaren Bakterien: Chlamydien.. Die Erreger.. Seite:15764.. Hauchdünne Scheiben werden über ein Förderband transportiert.. Doch hierbei handelt es sich nicht um.. Seite:15734.. Die Form ihres Panzers aus dünnen Kalkschilden erinnert an einen Fußball in Miniaturgröße.. Die.. Seite:15695.. Die Form ihres Panzers aus dünnen Kalkschilden erinnert an einen Fußball im Miniaturformat.. Seite:15665.. Für Menschen wäre ein drittes Auge manchmal sehr praktisch, um die Umgebung ein bisschen besser im.. Seite:15629.. Nicht alle Tiere fallen auf die Tricks fleischfressender Pflanzen herein.. Die Taucherameisen haben.. Seite:15602.. Wie gehen Zebrafische auf die Jagd? Mit einer virtuellen Beute auf einer Leinwand haben.. Seite:15582.. Mit einer Highspeed-Kamera konnten US-Forscher nun aufklären, wie Blütenfledermäuse Nektar trinken:.. Seite:15531.. Bis zu 300 Bilder pro Sekunde können Insekten mit ihren Facettenaugen wahrnehmen.. US-Forscher haben.. Seite:15491.. Bis zu einem sensationellen Fund Ende der 1930er Jahre galt diese ungewöhnliche Fischart lange Zeit.. Seite:15471.. Diese Bild zeigt, dass auch Hefezellen Fotos machen können.. Marburger Forscher konnten mit.. Seite:15428.. Die graue Masse wird präpariert und in Scheiben geschnitten – so wurden Gehirne bisher untersucht.. Seite:15370.. Leuchtend grüne Knochen auf dem leergegessenen Teller: Dieses Phänomen kennen vor allem Touristen.. Seite:15319.. Reißfest und dabei trotzdem sehr elastisch: nicht nur Spiderman weiß die Vorteile von Spinnfäden zu.. Seite:15274.. Sie heften sich mit Hakenkränzen oder Saugnäpfen an der Darmwand fest und ihre Larven nisten sich.. Seite:15242.. An der berühmtesten Kreuzung New Yorks – dem Times Square – werden normalerweise auf großen.. Seite:15212.. Sie zucken wie natürliches Herzgewebe und lassen sich bei Mäusen zur Reparatur bei Herzinfarkten.. Seite:15181.. Wie fängt man Viren ein? Baseler Forscher haben nun eine Nanotech-Methode entwickelt, mit der sie.. Seite:15152.. Fury, Black Beauty und Jolly Jumper - berühmte Großpferde gibt es viele.. Aber berühmte Ponys? Dabei.. Seite:15111.. Bislang wird versucht, Krebszellen komplett zu entfernen, um Tumorwachstum einzudämmen.. Nun haben.. Seite:15073.. „Ratten der Lüfte“ oder Bazillenbomber – so werden meist Tauben im Volksmund bezeichnet.. Seite:15030.. Diabetes vom Typ 1, der vor allem bei Jugendlichen immer häufiger auftritt, kann womöglich durch.. Seite:14991.. Der Penicillin-Schimmelpilz vermehrt sich nicht nur ungeschlechtlich über Sporen, sondern hat auch.. Seite:14943.. Kleidungsstücke oder Verpackungen aus Biomaterialien sind gewöhnlich nicht gerade ein Hingucker.. de/aktuelles/bild-der-woche.. Video.. Hören, Tasten, Dauerlauf: Überstrapaziert man Mäusenachwuchs mit zu vielen Reizen, leidet die Hirndurchblutung, wie US-Forscher berichten..

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  • Title: Biotech-Firmen im Fokus - Laborwelt
    Descriptive info: © Dako.. Agilent: Bereit für die nächste Zellteilung.. Obwohl Agilent Technologies schon seit Jahrzehnten Analyse- und Messgeräte herstellt und unter anderem im Jahr 2000 das weltweit erste kommerzielle Lab-on-a-Chip-System vermarktet hat, schloss die Firma erst mit dem Kauf des Companion Diagnostic-Anbieters Dako zur Spitzengruppe der Life Sciences-Unternehmen auf.. Die Kunden aus der Pharmawelt gaben sich in den vergangenen zwei Jahren bei Agilent die Klinke in die Hand.. Analysten zufolge könnte das Aktionärsvermögen aber gesteigert werden.. Dafür müsse sich der Tante Emma-Laden aber auf die zukunftsträchtigen Gesundheitsbereiche konzentrieren.. Ende September erhörte das Management schließlich die Signale: Bis Ende 2014 will Agilent das Geschäft komplett auf Life Sciences, Diagnostik und chemische Analysen ausrichten.. Das historisch gewachsene Kerngeschäft soll in eine neue Firma verlagert werden.. Agilent Technologies Inc.. ist ein junges Unternehmen mit alten Wurzeln.. Es wurde 1999 als Spin-off des US-Computer-Konzerns Hewlett-Packard Co.. gebildet.. Alles, was nicht in irgendeiner Weise mit Rechnern, Druckern oder Speichern zu tun hatte, wurde unter das Dach der neuen Firma aus Santa Clara gepackt.. Und das war nicht wenig: Der IPO galt damals als der größte des Silicon Valleys.. Bewahrer der Traditon.. Mit der Aufspaltung kam auch der älteste Geschäftsbereich der 1939 von Bill Hewlett und Dave Packard in einer Garage gegründeten HP zu Agilent, die elektronischen Messgeräte.. Erstes HP-Produkt war ein Oszillator, später folgten Spannungsmessgeräte und Frequenzzähler.. 1970 wurde HP auf dem Massenspektrometrie-, 1973 auf dem HPLC-Markt aktiv.. Letzteres durch die Übernahme der Hupe und Busch GmbH in Waldbronn.. Agilent wurde im Jahr 2000 vollständig eigenständig.. Die Firma beschäftigte damals 47.. 000 Mitarbeiter, heute sind es nur noch weniger als die Hälfte davon.. Im ersten Jahr wurden 9,4 Mrd.. US-Dollar erwirtschaftet, heute liegt der Umsatz nur bei knapp 6,9 Mrd.. US-Dollar.. Der Grund: Die Firma kam nach der Abspaltung nicht so recht in Schwung – 2001 folgte eine Entlassungswelle; außerdem erklärt der Verkauf der Medizinprodukte-Sparte an Philips Medical Systems einen großen Teil des Umsatzeinbruchs in den frühen 2000er Jahren.. Zwei Drittel des Geschäfts hatte Agilent im Telekommunikations- und Elektronikbereich gemacht – damals wie heute ein stark umkämpftes Segment mit kleinen Gewinnmargen.. Als der erste CEO, Edward Barnholt, 2005 nach 39 Jahren bei HP/Agilent in den Ruhestand ging, übergab er eine geschrumpfte aber gesunde Firma.. Unter dem Nachfolger William Sullivan emanzipierte sich Agilent zunehmend von der Elektroniksparte.. 2012 machte sie weniger als die Hälfte des Umsatzes aus.. Bei dieser Umstrukturierung kommt gerade den Biowissenschaften eine wichtige Rolle zu.. 2011 kaufte Agilent den schwedischen Aufreinigungsspezialisten Halo Genomics und den US-amerikanischen Mikrochromatographie-Anbieter BioSystem Development.. Aber erst mit der 2,2 Mrd.. US-Dollar schweren Übernahme der Dako Diagnostics A/S im Mai 2012 – der größten M A-Aktivität Agilents überhaupt – machte die Firma so richtig von sich reden.. Dako aus dem dänischen Glostrup war zu 61% in Familienbesitz, als sie 2007 für 980 Mio.. Euro an die Private Equity-Gesellschaft EQT V verkauft wurde.. Seitdem entwickelte sich der Krebsdiagnostik-Spezialist konstant weiter, schloss Partnerschaften mit Quintiles, AstraZeneca, Roche und Amgen.. Trotzdem scheint aber erst der Verkauf an Agilent das volle Potential des Anbieters von Antikörpern und Diagnostik-Tests entfesselt zu haben.. So finden sich mit BristolMyersSquibb, Pfizer und Eli Lilly fast alle namhaften Pharmafirmen unter den Kunden Dakos.. Agilent erhöhte mit dem Zukauf seine Mitarbeiterzahl auf einen Schlag um 1.. 000, der Umsatz stieg um 300 Mio.. Zu den drei bestehenden Segmenten gesellte sich die neue Abteilung „Genomik und Diagnostik“.. Agilent bekennt sich zu Life Sciences.. Doch trotz der guten Nachrichten aus den Biowissenschaften kommt die Aktie der Kalifornier derzeit nicht so recht vom Fleck.. Andere Firmen aus diesem Bereich wuchsen 10-Mal kräftiger, so Analysten bei Bloomberg.. Die Ursache für den Ladenhüter-Status der Aktie sehen einige in der Elektronik-Sparte, die seit zehn Jahren keine Wachstumsimpulse mehr aussenden konnte.. Der Umsatz in den Bereichen Chemie und Life Sciences verdreifachte sich hingegen in diesem Zeitraum.. Standard Poors-Analyst Jeffrey Loo erklärte im Frühjahr 2013, dass ein Spin-off der drei Gesundheitsbereiche Interesse bei den Aktionären wecken könne.. Dass jene Bereiche auch in Zukunft weiter gestärkt werden sollen, erklärt die Gerüchte, dass Agilent an der Übernahme von Life Technologies interessiert gewesen sein soll.. Der Sequenzierungsspezialist wanderte letzten Endes unter die Fittiche von Thermo Fisher.. Statt mit Zukäufen besetzte Agilent im September die Schlagzeilen mit einer anderen Meldung: Die von der Börse erhoffte Fokussierung auf die Biowissenschaften soll bis Ende 2014 vollzogen werden.. Die Elektroniksparte wird ein weiteres Mal in eine neue – noch namenlose – Firma ausgelagert.. Auch wenn die HP-Wurzeln damit zur Verschiebeware werden, die Börse goutierte den Schachzug: Der Aktienwert stieg um 5%.. Artikel-Archiv.. Thermo Fisher: Die Happen werden größer.. 06.. Mit Thermo Fisher Scientific widmen wir uns in dieser Folge wieder dem Unternehmen, mit dem 2010 die Reihe „Labormarkt im Umbruch begann.. In den vergangenen drei Jahren ist im Hause Thermo viel passiert.. Die damalige Überschrift „Hungriger Hecht im Karpfenteich hat auch im Jahr 2013 noch Bestand.. Schlagzeilen machte das Unternehmen im Frühjahr, als es einen Bieterwettstreit um die Übernahme des Life-Sciences-Spezialisten Life Technologies Corp.. gewann.. Damit will Thermo die derzeit lukrativste Sparte Spezialdiagnostik weiter ausbauen und sich für die Ankunft der personalisierten Medizin hübsch machen.. Die BRAHMS AG in Henningsdorf wurde von Thermo 2009 für 330 Mio.. Euro übernommen.. Thermo Fisher Scientific hat in den vergangenen drei Jahren unbeirrt seinen Wachstumskurs fortgesetzt.. Verglichen mit dem Geschäftsjahr 2009 stieg der Umsatz 2012 um knapp 24%, der Börsenwert kletterte um fast die Hälfte.. Dabei setzt CEO Marc Casper wie sein 2009 an die Spitze von Bayer gewechselter Vorgänger Marjin Dekkers vor allem auf Zukäufe.. Noch im September 2012 bemerkte Reuters, dass sich die M A-Aktivitäten im Sektor Biowissenschaften auf einem 3-Jahres-Tief befänden.. Dass dies im Nachhinein betrachtet nur eine Momentaufnahme war, ist auch Thermo Fisher zu verdanken.. Am 15.. April 2013.. versetzte die Firma die Szene in helle Aufregung.. In einer Auktion um den Kauf der Life Technologies Corp.. setzte sie sich mit einem 13,8 Mrd.. US-$-Angebot durch.. Der Weltmarktführer in Sachen Laborausstattung nimmt somit mehr Geld in die Hand als die wohl am besten in der Diagnostik aufgestellte Pharmafirma: Roche bot 6,7 Mrd.. US-$ für den Life Tech-Konkurrenten Illumina.. Im Gegensatz zu den Schweizern war Thermo jedoch erfolgreich.. Im Bieterwettkampf ließ die Ostküstenfirma ein Investorenkonsortium um die Blackstone Group, die Carlyle Group und Singapurs Temasek Holding hinter sich, die etwa 12 Mrd.. US-$ locker gemacht hätten.. Zu den anderen erfolglosen Interessenten gehörten Sigma Aldrich, Roche und Danaher.. Um die Kaufsumme zu stemmen, setzt Thermo nun auch auf die Börse.. Anfang Juni wurde bekannt, dass 2,2 Mrd.. US-Dollar über eine Neuemission erlöst werden sollen.. Dies entspräche etwa der Summe, die Thermo noch zusätzlich zum Kaufpreis zum Ablösen von Life Technologies Schulden aufbringen muss.. Analysten sehen dem Deal mit gemischten Gefühlen entgegen.. Sie befürchten, dass Thermo zu freigebig war.. Life Technologies ist mit großem Abstand nur Nummer zwei auf dem Sequenzierungsmarkt – und der Rückstand zu Illumina wird derzeit stetig größer.. Immerhin: Die Kalifornier sind auch in den Bereichen Tiergesundheit, klinische Forschung, Forsensik, Lebensmittelsischerheit und Bioproduktion aktiv.. Da dürften sich auch unabhängig von Ion Torrent-Halbleitersequenzieren Synergien finden.. Wie clever der Schachzug war, wird letzten Endes davon abhängen, ob es Thermo gelingt, Life Technologies neues Leben einzuhauchen.. Dass der Laborriese weiß, wie Diagnostik geht, hat er jedenfalls in den vergangenen Jahren durchaus eindrucksvoll bewiesen.. Bereits Anfang 2010 zeigten sich die Ergebnisse einer Shoppingtour durch Europa nach der Thermo mit der Übernahme von Finnzymes (Finnland, keine Bekanntgabe finanzieller Details) und Fermentas (Kanada/Litauen, 260 Mio.. US-$) das Geschäft mit PCR-Verbrauchsmitteln gefestigt hatte.. Seine Analytik-Sparte stärkte Thermo 2010 mit dem Kauf von Dionex Corp.. aus Sunnyvale in Kalifornien.. Für 2,1 Mrd.. US-$ in Barmitteln komplementierte Thermo damit sein Chromatographie-Portfolio.. In einer ähnlichen Liga bewegte sich der Deal mit Cinven, einer Investmentfirma mit privatem Beteilingungskapital.. Für satte 3,5 Mrd.. US-$ wechselte 2011 das schwedische Diagnostikunternehmen Phadia den Besitzer.. Phadia stellt Bluttestsysteme für Allergien, Asthma und andere Autoimmunerkrankungen her.. Ein drittes Standbein.. Diese Akquisition nahm Thermo zum Anlass, ein drittes Berichtssegment einzuführen: Spezialdiagnostik.. „Dieser Geschäftszweig hat nun mit mittlerweile 2 Mrd.. US-$ Umsatz eine signifikante Größe erreicht“, kommentierte Casper den Schritt damals.. Außerdem bemühte sich Thermo Fisher 2011 um die Übernahme des Laborbedarfsspezialisten Millipore, zog aber Merck gegenüber den Kürzeren.. Das Folgejahr begann deutlich ruhiger.. So folgten einzig Mitte 2012 zwei mittelgroße Übernahmen.. Für 175 Mio.. US-$ wechselte die Doe Ingalls Management LLC (Durham, USA) unter das Dach von Thermos Laborbedarf- und Dienstleistungssparte.. Für One Lambda aus Kalifornien musste Casper immerhin 925 Mio.. US-$ auf den Tisch legen.. Spätestens mit der Akquisition des Spezialisten für Transplantationsdiagnostik zeichnete sich ab, dass sich Thermos Fokus mehr und mehr auf das Diagnostikgeschäft richtet.. So wuchs der Umsatz in diesem Segment von 2011 auf 2012 um 20%.. Die Entscheidung ist nachvollziehbar, denn mit einer Gewinnspanne von knapp 26% hängen die Diagnostikprodukte die beiden anderen Segmente deutlich ab (18,7% Analyseprodukte, 14,1% Laborbedarf).. Welche Rolle nach der Life-Tech-Übernahme die Gendiagnostik spielen wird, ist noch unklar.. Noch hält sich Thermo bezüglich der fälligen Restrukturierung bedeckt.. ©.. Corning: Eisenbahn, Glasfaser und Laborbedarf.. 03.. Obwohl Corning Inc.. aus den USA den Löwenanteil seines Umsatzes mit Spezialgläsern für LED-Displays macht, bleibt der Laborbedarf auch weiterhin wichtig für das Unternehmen.. Ein Indiz dafür ist die Übernahme der Sparte „Discovery Labware“ von Becton, Dickinson und Co.. (BD), die den Mischkonzern zur Nummer 1 für Kunststoffgefäße für die Zellkultur macht.. Angekündigt vor einem Jahr, war der Kauf für 730 Mio.. US-$ schließlich Anfang November 2012 über die Bühne gebracht.. Behälter, Beschichtungen, Medien – bei Corning alles aus einer Hand.. In den Geschäftsberichten der Vorjahre tauchte der Name Becton Dickinson neben Schott, Greiner und Kimble noch als Hauptwettbewerber auf, jetzt ist Corning die Marktbereinigung gelungen und bekannte BD-Marken wie Falcon oder Matrigel gehören zur Corning-Familie.. Farbkonstante Gläser für die Eisenbahn.. Die Wurzeln des US-Unternehmens reichen bis ins Jahr 1851 zurück.. In Somerville, Massachusetts, konzentrierte sich der Gründer Armory Houghton mit seinen Söhnen zunächst auf die Produktion von farbkonstanten Gläsern für die Signalanlagen der Eisenbahn.. Nach wechselvoller Geschichte – einschließlich eines Umzuges der Firma in die namensgebende Stadt Corning im Bundesstaat New York – produzierte die Firma zunehmend Nischenprodukte aus Glas und Keramik.. Als während des Ersten Weltkriegs deutsche Glaswaren für den wissenschaftlichen Bedarf ausblieben, sprang Corning ein.. Einen großen Anteil am Erfolg hatte die Entwicklung von Pyrex, einem bleifreien Borosilikatglas.. Pyrex-Glas wurde als hitzeresistentes Material für den Einsatz in der Küche vermarktet – und zu Laborwaren wie Röhrchen, Kolben oder optischem Zubehör verarbeitet.. In den siebziger Jahren ergänzten Medizingeräte wie pH-Elektroden aus Glas und Blutgasanalysesysteme das Portfolio – und erste Plastikprodukte wurden entwickelt.. Spätestens seit der Übernahme der Costar Corp.. 1993 ist die Angebotspalette auch bei den Artikeln aus Kunststoff nahezu lückenlos.. Das Allzeithoch der Aktie im Jahr 2000 geht allerdings nicht auf die Biomedizin-Sparte zurück: Dank einer Zusammenarbeit mit Siemens unter dem Kürzel Siecor profitierte Corning vom Glasfaserkabelboom um die Jahrtausendwende.. Mit dem Abebben des Geschäftes „Optische Telekommunikation“ wandte sich Corning wieder vermehrt der Life Sciences-Sparte zu.. 2009 übernahm die Firma für 400 Mio.. US-$ die Aktien des kalifornischen Laborkunststoffspezialisten Axygen BioScience Inc.. , 2010 folgte der Kauf aller Aktien des französischen Laborplastikwarenherstellers Plastiques Gosselin S.. A.. S.. , 2011 wurde schließlich der Labormedienproduzent Mediatech Inc.. (USA) einverleibt.. Seitdem kann Corning erstmals auch Medien für die Zellkultur sowie Reagenzien für Gewebe- und Zellkulturanwendungen anbieten.. Für Richard Eglen, Geschäftsführer Corning Life Sciences, gehören Übernahmen in den Biowissenschaften zur Tagesordnung.. Die eigene Strategie unterscheide sich aber von der der Konkurrenten: „Wir kaufen strategischer und zielgerichteter“, sagt er.. Das 1-Milliarden-Ziel in Sichtweite.. Bei der Akquisition der BD-Sparte intervenierte zunächst die US-Handelskommission.. Auf dem Gebiet der gewebekulturbehandelten Kulturgefäße entstünde nach der Fusion ein Monopol, monierte sie.. Die auferlegte Bedingung für die Zustimmung: Corning muss bestimmte Aktiva an den Wettbewerber Sigma Aldrich weiterreichen.. Nach dem erfolgreichen Abschluss mit BD hat sich Corning nun vier Produktfamilien ins Haus geholt: eine weitere Produktionsschiene für Laborgebrauchsgüter aus Kunststoff, Geräte für die Handhabung von Flüssigkeiten, zellbasierte Assays und Zellkulturprodukte.. Der Geschäftsführer und Vorsitzende des Corning-Vorstands, Wendell Weeks, machte klar, dass es in der Sparte Biowissenschaften bei Corning ein solch großes Geschäft noch nie gegeben habe: „Mit Verkaufserlösen von 235 Mio.. US-$ wird die Übernahme den Umsatz dieses Corning-Bereichs um 40% ausweiten.. Damit kommen wir unserem selbstgesteckten Ziel näher, bis 2014 die Sparte auf 1 Mrd.. US-$ an Umsatz auszubauen.. “ Auf dem Weg dorthin stellt eine Nachzahlung einen Rückschlag dar – wenn dieser auch eher moralischer als wirtschaftlicher Natur sein dürfte.. Der umstrittene Vorwurf, Corning habe 2005 Laborprodukte an Regierungsbehörden zu überhöhten Preisen verkauft, wurde Mitte März gegen die Zahlung von 5,65 Mio.. US-$ fallengelassen.. Illumina: Wachstum zwischen den Fronten.. 01.. Ständiger Preisdruck und eine Vielzahl neuer Technologiealternativen – für Illumina Inc.. aus San Diego, einen der Pioniere der DNA-Sequenzierung, heißt es achtsam zu sein.. Wichtig genug, um das Interesse der Global Player zu wecken, ist die Firma schon.. Jetzt wird sie sich ihrer eigenen Kraft bewusst und will durch Übernahmen im Gendiagnostik-Markt wachsen.. HiSeq FlowCell von Illumina.. Fressen oder gefressen werden – gegenüber dem Markt für Sequenzierungsspezialisten erscheint ein Haifischbecken derzeit eher wie ein Kinderaquarium.. Das US-Schwergewicht Illumina schwimmt nicht nur ansehnlich mit, sondern scheint an so ziemlich jedem wichtigen Manöver beteiligt zu sein.. Vor etwa einem Jahr, am 26.. Februar 2012, sah sich die Firma einem Übernahmeangebot des Schweizer Pharmarie-sen Roche gegenüber.. Illuminas Management war überrumpelt, strampelte sich in der Folge aber schnell frei.. Trotz einer Erhöhung des Übernahmepreises durch Roche von 44,5 US-$ auf 51 US-$ je Aktie zwei Monate später hielten die Aktionäre Illumina die Stange.. Auch die Plazierung von Roche-Kandidaten in den Illumina-Verwaltungsrat über eine extra einberaumte Aktionärsversammlung schlug fehl.. Roche drehte mit hungrigem Magen ab.. Die Beharrlichkeit der Schweizer hängt mit einem Strategiefehler zusammen: 2007 kaufte der Konzern die Sequenzierungstechnologie von 454 Life Sciences – und setzte damit  ...   Es geht darum, Qiagens Analyseplattform QiaSymphony auszulasten.. Content is king! Je mehr Tests für sie verfügbar sind, desto attraktiver werden die Geräte.. Starker Wettbewerb.. Die Konkurrenz ist namhaft: Mit Siemens, Abbott und Roche streiten sich Großkonzerne mit Qiagen um die Gunst der Diagnostik-Labore.. Bis Ende 2011 waren weltweit 550 QIAsymphony Geräte installiert.. Im laufenden Jahr soll die Zahl auf 750 Stück steigen.. Der Verkaufspreis ist dabei nicht entscheidend – oft werden solche Geräte auch geleast.. Vielmehr sind es die Verkäufe von passenden Reagenzien und Tests, die sich pro Gerät auf etwa 50.. 000 bis 60.. 000 US-$ pro Jahr belaufen.. Im Jahr 2011 stammte bereits fast die Hälfte von Qiagens Jahresumsätzen – 2011 waren das 1,17 Mrd.. US-$ – aus der Molekulardiagnostik.. Die akademische Forschung, einst dominierendes Segment, trägt heute nur noch ein Viertel des Umsatzes.. Die Kundenbasis vervollständigen Pharmaunternehmen (19 %) und Spezialisten für Applied Testing (7 %).. Unter allen Bereichen wuchsen die Einnahmen aus Akademia am schwächsten.. Im vergangenen Jahr stiegen die Umsätze in diesem Bereich gerade einmal um 3 %.. Vor allem in den USA sinken die Ausgaben für öffentliche Forschung, was sich in den Zahlen niederschlägt.. Auch in der näheren Zukunft werde sich das nicht ändern, glaubt Qiagens Management.. Generell macht Deutschlands größtem Biotech-Unternehmen mit 3.. 600 Mitarbeitern die derzeitige Schwäche wichtiger Märkte wie den USA zu schaffen.. Weil sich hier die finanzielle Situation auch von Privatleuten verschlechtert hat, wird immer weniger Geld für Vorsorge ausgegeben.. Damit ist Qiagen abhängig von der Entwicklung der Weltwirtschaft.. Entsprechend schlecht verkaufen sich die HPV-Tests des Unternehmens.. Marktbeobachter glauben nicht, dass sich das so schnell ändern wird.. Die makroökonomische Gefahr.. Und so ist das Unternehmen auf der Suche nach neuen Wachstumsfeldern.. Die sieht das Management vor allem in der personalisierten Medizin.. Auch hier half Qiagen wieder eine Übernahme.. Nach dem Kauf der britischen DxS im Jahr 2009 positionieren sich die Hildener als Partner für Pharmakonzerne, die zunehmend auf der Suche nach begleitenden Diagnostika für ihre Medikamente sind.. Nur wenige Unternehmen wie Roche oder Abbott haben diese Expertise im eigenen Haus.. Die meisten Unternehmen müssen hier zukaufen.. Qiagen hat sich als Partner für Branchengrößen wie Eli Lilly oder Pfizer positioniert.. Es bleibt abzuwarten, wie erfolgreich Qiagens Diagnostik-Entwicklungsplattform sein wird.. Beckman Coulter.. Danaher gewinnt Bieterschlacht.. Mit der 6,8 Mrd.. US-$ schweren Übernahme von Beckman Coulter durch den Danaher-Konzern haben die Laborzulieferer wieder einmal für Schlagzeilen gesorgt.. Grund genug, in dieser LABORWELT-Serie einen Blick auf den Deal zu werfen.. Mit dem Technologie-Konzern Danaher betritt erneut ein nicht-spezialisierter Player die Life Sciences-Bühne.. Ob sich daraus ein ähnliches Erweckungserlebnis entwickelt, wie es General Electric mit der Übernahme von Amersham hatte, muss sich zeigen.. Klar ist: Elefantenhochzeiten bleiben an der Tagesordnung.. Die Preise blieben hoch, genauso wie die Wahrscheinlichkeit, dass der Labormarkt in zehn Jahren völlig anders aussehen wird als heute.. Nicht alles, was Arnold Beckman anfasste, war von Erfolg gekrönt.. Die nicht verklumpende Tinte zum Beispiel.. Zu sehr belästigte der Geruch der zugesetzten Buttersäure die Kunden beim Schreiben.. Im zweiten Anlauf klappte es dann doch mit der Pioniertat.. Der Sohn bayerischer Einwanderer erfand das pH-Meter und löste damit eines der größten Probleme eines benachbarten Orangensaftherstellers - zu entscheiden, welche Früchte zur Saftherstellung oder nur zur Produktion billiger Chemikalien taugten.. Die daraus entstandenen Sunkist-Limonaden werden noch heute weltweit verkauft - die Produkte von Beckman-Coulter ebenfalls.. Daran dürfte auch die Übernahme durch die Danaher Corp.. nichts ändern.. Breit aufgestelltes Konglomerat.. Rund 13,2 Mrd.. US-$ erwirtschaftet der amerikanische Technologiekonzern Danaher weltweit mit Produkten in der Umwelt- und Messtechnik, in der Zahnmedizin sowie industriellen Anwendungen.. Mit bekannten Marken wie Leica Microsystems, AB Sciex oder Molecular Devices stammen bereits 2,3 Mrd.. US-$ Umsatz aus den Life Sciences.. Durch die Übernahme von Beckman Coulter wird sich dieser Wert auf rund 6 Mrd.. US-$ fast verdreifachen.. Beckman ist vor allem stark in den Bereichen Automation, Zentrifugation, Elektrophorese oder Analyzern vertreten.. Zum größten Teil finden sich die Produkte des Unternehmens aus dem kalifornischen Orange County in Kliniken oder Referenzlaboren, aber auch in der wissenschaftlichen Forschung etwa bei der Versorung mit Reagenzien.. Danaher will sich durch die Übernahme vor allem Wachstumsmärkte in der Diagnostik erschließen.. Weltweit werde die Nachfrage nach präventiven und prädiktiven Tests steigen - nicht zuletzt durch eine rapide alternde Weltbevölkerung in den Industrieländern.. Zudem locken Kostensynergien in Höhe von rund 250 Mio.. Euro, die Danaher-President CEO Lawrence Culp Jr.. mit Hilfe von Einsparungen zu heben gedenkt.. Tatsächlich haben die traditionellen Marken von Beckman Coulter mit Problemen zu kämpfen.. 2010 wäre der Umsatz sogar geschrumpft, wären da nicht die 2009 eingekaufte und offenbar erfolgreiche Olympus- Diagnostikgerätesparte gewesen.. Grund für die Probleme im Stammgeschäft war ein Statement der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA, das den Konzern im Frühjahr 2010 erschütterte.. Offenbar hatte Beckman Coulter Änderungen an einem sehr erfolgreichen Troponin-Test ohne Abstimmung mit der Zulassungsbehörde durchgeführt.. Die reagierte prompt und verschickte einen Warning Letter , der das Unternehmen im Juli erreichte und zu einem Kurssturz von rund 30% führte.. Vom Rückzug des erfolgreichen Tests auf Herzinfarkte (40% Marktanteil) erholte sich das Unternehmen nicht mehr.. Im September musste Beckman-Chef Scott Garrett seinen Posten räumen.. Gegen Ende des Jahres stellte sich das Unternehmen selbst zum Verkauf - zum ersten Mal seit langem stieg der Aktienkurs wieder.. Offenbar waren neben dem letztlich erfolgeichen Danaher-Konzern auch noch eine Reihe von Finanzinvestoren mit bekannten Namen wie Blackstone oder Carlyle interessiert.. Letztlich waren Sie aber nicht in der Lage, das strategische Angebot von Danaher zu überbieten.. Rechnet man die übernommenen Schulden mit ein, bezahlt Danaher 6,8 Mrd.. US-$ und damit rund das Doppelte des Umsatzes oder das 8-fache des Jahresgewinns 2009 von rund 840 Mio.. Weiterführung unter Danaher.. Beckman soll jetzt als eigenständige Marke unter dem Danaher-Dach weitergeführt werden.. Einige der 12.. 000 Mitarbeiter haben bereits Erfahrung, wie es sich in einem so großen Konglomerat lebt.. 1982 wurde Beckman schon einmal übernommen.. Käufer war damals der Pharmakonzern SmithKline, Vorläufer der heutigen GSK, mit dem der Laborzulieferer zu SmithKline Beckman verschmolz.. Sieben Jahre später - die Börse hatte den Geschmack an breit aufgestellten Konglomeraten verloren - drehten die SmithKline Manager das Rad wieder zurück.. Beckman wurde eigenständig zurück an die Börse gebracht und übernahm 1997 die Coulter Corp.. Ironie der Geschichte: SmithKline suchte sich mit der Beecham plc kurze Zeit später einen neuen Partner mit ganz ähnlichem Namen.. Perkin Elmer.. 25 Cent für den Gemischtwarenladen.. Wie das Gesicht von Perkin Elmer in zehn Jahren aussehen wird, das weiß heute niemand.. Zwar gilt das Unternehmen als eines der größeren in der Branche.. Eine gescheiterte Übernahme in Milliardenhöhe offenbart jedoch die Schwächen des Gemischtwarenladens Perkin Elmer.. 25 Cent haben Robert Friel um den Traum gebracht, aus Perkin Elmer einen der ganz großen Spieler der Labor- und Diagnostikbranche zu machen.. Damit hätte sich der Firmenchef nach mehr als zehn Jahren in Diensten des amerikanischen Analysen- und Diagnostikkonzerns die Krone aufgesetzt.. Nur 25 Cent.. Bis in die Endrunde hatte es Perkin Elmer im Bieterverfahren um den US-Konzern Beckman Coulter geschafft, der nach einigen Fehlschlägen (vgl.. LBW 1/2011) selbst das for sale -Schild aus dem Fenster gehängt hatte.. Im Rennen waren - dem Vernehmen nach - einige Investorenkonsortien und der Technologiekonzern Danaher.. Der ist im Vergleich zu Perkin Elmer ein Riese.. Zwar erwirtschaftete PKI , wie die Aktie an der New Yorker Nasdaq unter Händlern genannt wird, im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,7 Mrd.. US-$ und steigerte den Gewinn im Vergleich zum Vorjahr sogar um das Vierfache auf 383 Mio.. Gegen Danaher nimmt sich Perkin Elmer jedoch aus wie ein Zwerg.. An der Börse wird das Unternehmen mit einem Wert von 2,9 Mrd.. US-$ gehandelt - gerade einmal ein Zehntel des Wertes seines übermächtigen Bieterkonkurrenten.. Und doch war der David kurz davor Goliath zu besiegen.. Mit 83,25 US-$ pro Aktie war das Angebot von Friel Co.. das höchste - gerade einmal einen Quarter über dem von Danaher.. Perfekt eigentlich.. Wenn es allein danach gegangen wäre, hätte Perkin Elmer den Zuschlag bekommen müssen.. Fast 7 Mrd.. US-$ - mehr als das Doppelte des eigenen Börsenwertes - hätte Friel aufbringen müssen, um sich den wesentlich größeren Konkurrenten einzuverleiben.. Das spricht für seinen Mut - oder seine Verzweiflung.. Die Investmentbanker von Goldman Sachs misstrauten dem Finanzierungskonzept von Perkin Elmer allerdings.. Sie wendeten sich nach Abgabe des Angebotes direkt an Danaher und boten dem Unternehmen den Zuschlag an, wenn es 83,50 Euro bietet.. Der Technologieriese schlug sofort ein.. Beckman Coulter ging an Danaher.. Perkin Elmer bekam keine Chance, das eigene Angebot aufzubessern.. Die Firmenehe mit dem größeren Partner sei der bessere Fit gewesen hieß es aus Kreisen, die mit dem Bieterprozess vertraut sind.. Breit aufgestelltes Konglomerat.. Für Robert Friel fingen die Probleme damit erst an.. Die Börse feierte Perkin Elmers Niederlage.. Ein Kursanstieg von fast 7% - offenbar war auch unter Anlegern die Sorge groß, das Unternehmen könne sich verheben.. Die Analysten kritisieren Perkin Elmers-Markenstrategie seit langem.. Das 1937 gegründete Unternehmen mit Firmensitz in Waltham, Massachusetts, gilt als Gemischtwarenladen.. Die umfangreiche Produktpalette umfasst die Bereiche Human Health und Environmental Health.. Hier finden sich Klinikgeräte zum Screening von Neugeborenen genauso wie Gaschromatographen, Atomabsorptions- und Infrarotspektrometer, LC-Plattformen oder Kapillaren.. Kein Wunder, dass rund 3.. 000 der 6.. 200 Angestellten damit beschäftigt sind, all die verschiedenen Produkte zu verkaufen.. Bunter Strauß an Übernahmen.. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Firmen übernommen, darunter auch das Geschäft mit Screening-Automaten von Evotec.. Zuletzt kaufte Perkin Elmer zwei Firmen zu, die Software zum Datenmanagement entwickelt haben.. Gleichzeitig soll der Markenzoo aber kleiner werden.. Bereits im vergangenen Jahr wurde Perkin Elmers Geschäft mit LEDs, Beleuchtungen auf Xenon-Basis und Infrarot-Sensoren für rund 500 Mio.. US-$ an eine Beteiligungsgesellschaft veräußert.. Mit diesem Schritt wurde die Beschäftigtenzahl schlagartig um 2.. 000 Beschäftigte reduziert - rund ein Drittel der gesamten Belegschaft.. Die Einnahmen sollen in Wachstumsmärkte reinvestiert werden.. Vor allem das Feld molekulare Diagnostik erscheint dem Management vielversprechend.. Ob Perkin Elmer den im Labormarkt ablaufenden Konsolidierungsprozess als selbständige Firma überstehen wird, ist nicht sicher.. Die ersten Gerüchte nach dem fehlgeschlagenen Beckman-Gebot stempelten die Firma zum Übernahmekandidaten.. Unternehmenschef Friel ließ sofort dementieren.. Die Firma stehe nicht zum Verkauf.. Sollte der fehlende Vierteldollar aber doch das Ende von Perkin Elmers Selbständigkeit eingeläutet haben, wäre die Tragik für Robert Friel komplett.. Eppendorf AG.. Auf dem familiären Gegenweg.. Die Eppendorf AG hat sich bis heute nur zögerlich an der Konsolidierung beteiligt.. Als Familienkonzern fehlt dem Unternehmen die Akquisitionswährung.. In Hamburg setzt man auf eine behutsame Erweiterung des Geschäftes.. Nach 23 Jahren bekommt die Firma jetzt einen neuen Chef.. Unter den Laborzulieferern ist die Hamburger Eppendorf AG ein Sonderling.. Denn bei den meisten US-Konkurrenten reagiert das Shareholder Value-Prinzip.. Wachstum um jeden Preis.. Einen Vorstandsvorsitzenden wie Klaus Fink 23 Jahre bis zu seiner Rente zu beschäftigen, das wäre für die börsennotierten US-Riesen undenkbar.. Als Fink 1988 seinen Dienst bei der Hamburger Eppendorf AG antrat, verharrte die molekularbiologische Forschung aus heutiger Sicht in der Steinzeit.. Die PCR war zwar erfunden, steckte aber noch in den Kinderschuhen.. Gute Doktorarbeiten bestanden darin, ein Gen kloniert zu haben.. Das berühmte Eppi , neben der Pipette Vorzeigeprodukt von Eppendorf, wurde jedoch schon 25 Jahre alt.. Von 1988 an hieß das Unternehmen Eppendorf Netheler Hinz GmbH.. Aus Markensicht ein absolutes No-go, aber ein Verweis auf die Historie des Unternehmens.. Erst als rund um die Jahrtausendwende die überschäumende Börse auch die Hamburger lockte, wurde der Name entstaubt und aus der GmbH die heute noch bestehende Eppendorf AG.. Vollzogen haben die Hamburger den Schritt an die Börse nie.. Offenbar wollten sich die Familien der beiden Gründer Heinrich Netheler und Hans Hinz nicht von ihren Anteilen trennen.. Und so befindet sich das 1945 gegründete Unternehmen auch heute noch im Besitz zweier Familien.. Wachwechsel mit Vorankündigung.. Auch der aktuelle Wachwechsel wurde behutsam vollzogen und vorbereitet.. Zwar besetzt mit Dirk Ehlers ein betriebsfremder Manager seit Mai 2011 den Chefsessel.. Allerdings war er bereits mehr als sechs Monate der wohl hochrangigste Praktikant des Unternehmens im Range eines Vorstands Corporate Development.. Mit Ehlers übernimmt ein Branchenexperte das Ruder, der die Biotechnologie aus seiner Zeit bei der Hamburger Evotec AG und Roche Diagnostics gut kennt.. Vorgänger Fink wechselt in den Aufsichtsrat.. Wachstumsprobleme kannten die Hamburger unter seiner Ägide nicht.. Mit Pipetten, Dispensern, Zentrifugen, Verbrauchsartikeln wie Reaktionsgefäßen und Pipettenspitzen sowie automatisierten Geräten für Liquid Handling, Ultra-Tiefkühlgeräten, Fermentern, CO2-Inkubatoren PCR-Geräten wurden im vergangenen Jahr 484 Mio.. Euro erwirtschaftet.. Das ist ein Anstieg um 11,7% gegenüber dem Vorjahr.. Der Gewinn stieg sogar um 17,8% auf 86 Mio.. In der Wachstumsklemme.. Eppendorf ist allerdings zum Wachsen verdammt.. Zwar steigt der Umsatz des Unternehmens schneller als der Gesamtmarkt.. Doch finanzstarke Konkurrenten wie Thermo Fisher oder Life Technologies sind durch Fusionen zu übermächtigen Riesen geworden, die das Zehnfache des Eppendorf-Umsatzes erwirtschaften.. Sie positionieren sich als Lösungsanbieter mit einem Angebot aus Komplett-Systemen, welche vor allem Großkunden aus Lebensmittel- und Pharmaindustrie überzeugen dürften.. Der Konsolidierungsprozess ist in unserer Branche dramatisch , gibt Fink zu.. Unter seiner Führung hat sich Eppendorf nur zurückhaltend an Übernahmen herangewagt.. Für den Fermenter-Hersteller New Brunswick Scientific bezahlten die Hamburger 110 Mio.. US-$ in bar.. Das ist möglich, weil in den vergangenen Jahren nur ein Bruchteil der Gewinne an die Gründerfamilien ausgeschüttet wurde.. Der Rest wurde stets in das Unternehmen investiert.. Und trotzdem fehlen der nicht börsennotierten Eppendorf AG eigene Aktien als bilanzschonende Akquisitionswährung.. Auch einen Vorstoß in neue Geschäftsbereiche - wie ihn etwa Qiagen in der Molekulardiagnostik vorgenommen hat - gab es bei Eppendorf bisher in dieser Form nicht.. Tradition gegen Shareholder Value.. Gute Mitarbeiter, gutes Management , das war für den ehemaligen Chef Fink lange Jahre die Formel zum Erfolg.. Der neue Chef Dirk Ehlers stellte verstärkte Aktivitäten im Bereich der Zellkultivierung und fermentation in Aussicht.. Es wird spannend, zu beobachten, ob sich Eppendorf als familiengeschützter Einzelkämpfer gegen die Shareholder-Value getriebene Übermacht im Labormarkt halten können wird.. /2.. de/aktuelles/firmen-im-fokus.. Alle Nachrichten..

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  • Title: Laborwelt Spezial: Bioanalytik und Pharmaanalytik - Laborwelt
    Descriptive info: Pharmaanalytik.. Thema: Bio- und Pharmaanalytik.. Einführung.. Spezialisierte Anbieter für die Bio- und Pharmaanalytik drängen mit immer ausgefeilteren Technologien und Dienstleistungen in den schnellwachsenden Markt für die Entwicklung und Produktion von Biopharmazeutika, Biosimilars und Biomarkern.. Besonders der analytische Nachweis der Vergleichbarkeit der teuren Biologics mit Biosimilars verspricht gute Geschäfte.. Auf Basis existierender Entwicklungsprogramme könnten die Biokopien im Jahr 2020 rein rechnerisch rund 50% der 54 Mrd.. US-$ Marktwert von Biologicals mit auslaufendem Patentschutz einbringen.. Analytik-Dienstleistungen von Pharma-Analytik-Spezialisten.. Neben regulatorischen Hürden in den USA und der EU verlangsamen aber technische Herausforderungen und Risiken bei der Kalkulation der Gewinnmargen den Markteintritt der Biosimilars.. Laut IMS Health machten diese im Jahr 2011 gerade einmal 378 Mio.. US-$ Umsatz.. Rund 4 Mrd.. US-$ Umsatz bis 2017 prognostizierten Experten auf der 2.. Biosimilar Congregation Ende Februar in London.. In den Markteintrittsrisiken sehen die Analytikanbieter ihre Chance.. Die frühzeitige Identifizierung der besten Moleküle und Produktionszelllinien kann wesentlich zur Risikominimierung beitragen.. „Die analytischen Anforderungen beim Nachweis der Vergleichbarkeit von Biosimilars zu den Originalprodukten sind wesentlich höher als bei neuen Biologics“, so Stefan Müllner, Chef der Dortmunder Protagen.. Selbst kleinste Änderungen – etwa in Struktur, post-translationalen Modifikationen oder sogar nur durch die Oxidation eines einzelnen Aminosäurebausteins der Proteinarzneien – durch die unterschiedlichen Herstellungsprozesse können deren Funktion, Toxizität, Immunogenität oder das Aggregationsverhalten signifikant verändern.. Wie die Dortmunder Proteinspezialisten, die eine eigene Dienstleistungstochter für solche Analyseaufträge ausgegründet haben (vgl.. Expertenstatement.. ), ist dieser Markt bisher eine Sache für „kleine, hochspezialisierte Unternehmen“, so Müllner.. Kein Unternehmen decke bislang die gesamte erforderliche Palette ab, um biologische Wirksamkeit, analytische Ähnlichkeit und Sicherheit dieser komplexen Produkte miteinander zu vergleichen.. Stattdessen dominieren spezialisierte „kleine Klitschen“.. Die Standorte des britischen Marktführers SGS-M-Scan zeigen, wo künftig die Musik im Feld Biosimilars und deren Analytik spielt: nicht nur in Europa und den USA, auch in Indien, Korea und Singapur unterhalten die Proteinanalytik-Spezialisten Niederlassungen.. „Die USA sind längst nicht mehr der Hebel für Biosimilars“, weiß Müllner.. Gerade einmal 50 Gesprächsanfragen über 12 Biosimilarprogramme lagen der FDA Mitte März vor.. Am aggressivsten bei der Zulassung von Biosimilars zeigt sich indes Korea.. Aber auch Länder wie Brasilien und Indien, wo Dr.. Reddy sein Rituximab-Biosimilar Reditux bereits seit 2007 vermarktet, messen der Biosimilar-Entwicklung strategische Bedeutung zu.. Auch Pharma-Schwergewichte wie Amgen, Biogen Idec, AstraZeneca/Eli Lilly oder Boehringer Ingelheim bereiten sich auf die Produktion der Bio-Kopien vor.. Nach viel Anfangsbegeisterung ist man aber vorsichtiger geworden.. Teva und Lonza haben eine geplante Phase III-Studie ihres Rituximab-Biosimilars „wegen regulatorischer Unsicherheiten“ vorerst auf Eis gelegt, Pfizer und Merck Kooperationen beendet.. Herausfordernd beim Nachweis der „Biosimilarität“ ist vor allem die vergleichende biophysikalische und massenspektrometrische Analyse der Kandidaten.. Oft gilt es dabei, aus Hunderten von Produktionszellklonen den Biosimilarkandidaten herauszufiltern, dessen analytischer Proteinfingerabdruck dem ebenfalls keineswegs homogenen Originalprodukt am besten gleicht.. Auch die Entwicklung und reproduzierbare Steuerung der dazu gehörenden Bioprozesse ist keineswegs trivial.. Bioprozessanalytik für Fortgeschrittene.. Seit vergangenem Jahr hat Roche am Standort Penzberg komplett auf ein vollautomatisches Analyse-System auf Basis seines Diagnostiksystems cobas® umgerüstet, um die für die Fermentation in Säuger- und Bakterienzellen wichtigen Parameter zu überwachen – und damit die Produktqualität und -ausbeute zu steuern.. Im Gegensatz zur bisher genutzten membranbasierten amperometrischen Bioprozessanalytik  ...   & Biobetters.. Multiplex-Analysen mit Targeted Proteomics.. Magazin zum Thema.. Ausgabe 2/2013.. Zum vorherigen Spezialthema.. Zum nächsten Spezialthema.. de/spezialthemen/pharmaanalytik.. Alle Themen.. Biotechnica.. Nr.. 4 / 2013.. Zellbasiertes Screening.. 3 / 2013.. Personalisierte Medizin.. 1 / 2013.. Stammzellen.. 4 / 2012.. Kalender.. Alle Events.. Moskau (RU).. 9.. Zdravookhraneniye 2013.. Braunschweig.. 11.. 2nd Thünen Symposium on Soil Metagenomics.. Nürnberg.. 12.. technology@venture 2013.. Stockholm.. 13.. 2nd International Conference on Environment, Chemistry and Biology (ICECB 2013).. Aachen.. Januar 2014.. Marine Bioenergy – Blue Ocean for Future Bio-based Economy (TMBF-Seminar).. 23.. Unsaturated and Saturated Cyclic Ether Biofuels: An Experimental and Modelling Laminar Flame Structure Study (TMBF-Seminar).. München.. ScieCon München 2014.. Berlin.. 7.. Februar 2014.. 7th Berlin Conference on IP in Life Sciences – Big data – big drugs.. Sankt Augustin.. 10.. Scientific Data Manager (Weiterbildungskurs).. Fuel specific Cobustion Analysis of Alternative Fuels – Advantages and Challenges for Renewable Energy Sources (TMBF-Seminar).. Frankfurt am Main.. 18.. 5.. LaborForum.. Freising.. 24.. Grundlagen der Fermentation (Seminar).. Munich (GER).. Cell Culture World Congress.. Amsterdam (NL).. März 2014.. World Bio Markets 2014.. Heidelberg (GER).. Visualizing Biological Data – VIZBI 2014.. Berlin (GER).. Lab-on-a-Chip European Congress.. Karlsruhe.. Hochschulkurs Emulgiertechnik.. Darmstadt.. Biologicals – Automatisierung in Forschung und Entwicklung.. Cologne (GER).. Green Polymer Chemistry 2014.. Essen.. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik.. Köln (GER).. 20.. PerMediCon 2014.. Krems (AT).. BioNanoMed 2014.. Warsaw (PL).. PreHypertension & Cardio Metabolic Syndrome – PreHT 2014.. Montpellier (F).. ALGNCHEM 2014 – Algae, new resources for Industry?.. April 2014.. Analytica 2014.. 2.. 3rd BioProScale Symposium – Inhomogeneities in large-scale bioreactors: System biology and process dynamics.. jobvector career day.. Zurich (CH).. 8.. Swiss Biotech Day 2014.. Hamburg.. Deutsche Biotechnologietage 2014.. Geneva (CH).. Human Genome Meeting 2014.. Heidelberg.. Mai 2014.. New Model Systems for Linking Evolution and Ecology.. 6.. BioVaria 2014.. Linz (A).. EuroMedtech 2014.. ECRD 2014 - The European Conference on Rare Diseases & Orphan Products.. Barcelona (E).. 24th European Congress of Clinical Microbiology and Infectious Diseases (ECCMID).. London (UK).. BioTrinity 2014 - European Biopartnering and Investment Conference.. European Lab Automation ELA 2014.. Lecce (IT).. 15.. European Biotechnology Congress 2014.. BioEquity Europe.. Malmö (S).. REGATEC 2014 - 1st International Conference on Renewable Energy Gas Technology.. CFO-Gipfel der Biotechnologie-Branche.. Milan (I).. European Human Genetics Conference 2014.. Tampere (FI).. Juni 2014.. Euromit 2014 – International Meeting on Mitochondrial Pathology.. San Diego (USA).. BIO 2014.. Valencia (E).. 5th World congress on Biotechnology.. Juli 2014.. Abschlussprämierung Science4Life Venture Cup 2014.. Paris (F).. August 2014.. FEBS-EMBO 2014 Conference.. Hamburg (GER).. 7th International Congress on Biocatalysis.. Prague (CZ).. September 2014.. The International Microscopy Congress 2014.. Vilnius (LT).. Life Sciences Baltics.. Garmisch-Partenkirchen (GER).. 14th International Conference on Plasma Surface Engineering.. Santiago de Compostela (ES).. BioSpain 2014.. Zürich (CH).. Oktober 2014.. 14th Biotech in Europe Investor Forum.. Bochum.. ScieCon NRW 2014.. Bad Nauheim.. 14th International Paul-Ehrlich-Seminar - Allergen Products for Diagnosis and Therapy: Regulation and Science.. Frankfurt am Main (GER).. November 2014.. BIO-Europe 2014.. Nizza (F).. 17.. EuroPLX 56 – European Pharma License Exchange.. Düsseldorf.. Deutsches Eigenkapitalforum 2014.. Dezember 2014.. 3rd Conference on Carbon Dioxide as Feedstock for Chemistry and Polymers.. PLCD-Herbsttagung 2014.. Partner-Events.. Bogota (CO).. Dez.. 09.. BIOLATAM 2013.. Potsdam.. Kennzahlen im Qualitätsmanagement..

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  • Title: Laborwelt Spezial: Biotechnica - Laborwelt
    Descriptive info: Thema: Biotechnica.. Mit einem neuen Konzept öffnet die Biotechnica (8.. bis 10.. Oktober 2013) zu ihrem 20.. Jubiläum die Pforten.. Zuletzt hatte die seit 2011 wieder im Zweijahresturnus veranstaltete Kongressmesse für die europäische Labor- und Biotechnologiebranche deutlich bei den Aussteller- und Besucherzahlen zulegen können.. Um weiter zu wachsen, verbindet die Messe nun Bewährtes mit Neuem.. Messeschwerpunkte sind weiter die Bio- und Labortechnik sowie Dienstleistungen und der Technologie-Transfer, begleitet von einem umfangreichen Kongressprogramm.. © Deutsche Messe AG.. Neu dagegen ist eine thematisch stärkere Fokussierung auf Industrietrends.. In diesem Jahr steht das Förderthema Nummer 1 in Europa und Deutschland im Fokus: die Bioökonomie.. Neu sind auch drei direkt in die Ausstellung integrierte „Marktplätze“, Gemeinschaftsstände mit jeweils eigenem Vortragsprogramm.. Erstmals gibt es auch ein offizielles Partnerland der Biotechnica: die traditionell in Hannover gut vertretene Biotech- und Pharmaschmiede Schweiz.. „Die Biotechnica hat 2011 ihre Bedeutung als wichtiges europäisches Branchenereignis eindrucksvoll bestätigt“, zeigt sich Dr.. Jochen Köckler überzeugt.. Der Nachfolger des bisher für die Biotechnica zuständigen Messevorstands Stephan Kühne glaubt, mit dem neuen Konzept auch gegen den Erzrivalen Analytica in München punkten zu können: „Diese Entwicklung werden wir 2013 ausbauen“, gibt sich der ehemalige Chef der Agritechnica optimistisch.. Die Budgets sind indes knapp, zumindest in Europa.. Neuen Zahlen zufolge, die der Spectaris-Fachverband Analysen-, Bio- und Labortechnik Ende September vorstellte, rechnen die Biotech-Hacke- und Schaufelfirmen hier nur mit einem Wachstum von knapp 1% in diesem Jahr.. Auch der deutsche Markt stagniert.. Ganz anders als in Osteuropa, den USA und Asien, wo die Umsätze um 5% steigen sollen.. Das Schwerpunktthema der diesjährigen Biotechnica, die Bioökonomie, ist derzeit gleichwohl in aller Munde – egal ob in Wirtschaft oder Forschung.. Denn die Biologisierung der industriellen Produktion sowie nachhaltige Wege der Lebensmittel- und Energieerzeugung haben nicht nur deutsche Industriepolitiker auf den Plan gerufen.. Weltweit ist der Trend erkannt.. Zuletzt kündigte die Europäische Kommission eine gemeinsame Förderinitiative mit 48 Industrieunternehmen aus neun verschiedenen Bioökonomie-relevanten Branchen an: Das für das nächste Jahr geplante Public-Private Partnership JTI-BBI – in Branchenkreisen besser unter dem Namen.. BRIDGE.. bekannt – soll bis 2020 rund 1 Mrd.. Euro aus der EU-Kasse und 2,8 Mrd.. Euro von den beteiligten Unternehmen erhalten (vgl.. |transkript.. 9/2013).. Das neue Thema verspricht, sowohl für Enzym- und Fermentationsspezialisten als auch Analytiker und Anlagenbauer sowie die Agrar rohstoffe verarbeitende Industrie eine wahre Goldgrube zu werden.. Rund 200 Mrd.. Euro soll die Branche nach Angaben des Bio-based Industry Consortiums (BIC) bereits 2020 erwirtschaften.. Den Trend zur nachhaltigen Produktion aus Biomasse beleuchtet die Biotechnica gleich auf mehrfache Weise.. Schwerpunktthema Bioökonomie.. Organisiert von der DECHEMA gibt es im Convention Center erstmals eine.. „BiobasedWorld“.. Ganz im Zeichen der Geschäftsanbahnung steht am 8.. und 9.. Oktober das BiobasedWorld Partnering.. Am 10.. Oktober findet zudem ein Vortragstag statt, der einen der künftigen Förderschwerpunkte von BRIDGE alias JTI-BBI aufgreift: Verfahren zur Erzeugung von Wertstoffen aus Abfällen und Lebensmittelreststoffen.. In weiteren Konferenzsträngen spannt die Biotechnica den Bogen zwischen der biobasierten Industrie und der Lebensmittelbiotechnologie und -wirtschaft.. In der von den 140 Mitgliedsunternehmen des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik und der von der europäischen Forscherallianz  ...   Model“ – in dessen Rahmen sechs junge europäische Unternehmen einer dreiköpfigen Jury ihre Geschäftskonzepte vorstellen.. Auch das Thema Lebensmitteltechnologie wird im Rahmen eines Marktplatzes (Stand C66) auf der Biotechnica hervorgehoben.. Das Programm der begleitenden Konferenz war indes Mitte September noch nicht verfügbar.. Einen wichtigen Trend, der sowohl die Hersteller von Arzneimitteln als auch Diagnostika umtreibt, greift die Biotechnica mit einem dritten Marktplatz auf: die Personalisierte Medizin (Stand C35).. Im Rahmen des dreitägigen „Marktplatzforums Personalisierte Medizin“ wagen Pharma- und Diagnostikexperten am ersten Messetag eine Standortbestimmung des globalen 21 Mrd.. Euro-Marktes, bevor in Vorträgen neue genetische oder zellbasierte Biomarker-Tests zur Patientenstratifizierung vorgestellt werden.. Das klinische Next-Generation Sequencing und Biomarker stehen auch im Fokus des Vortragsprogrammes am 9.. Oktober, während neue Verfahren der molekularen Bildgebung den letzten Messetag dominieren.. Konferenzprogramm.. Ganz im Zeichen der medizinischen Bildgebung steht dagegen im Convention Center der Kongress AMI-4EUROPE am 9.. Oktober.. Auch das eigentliche Herz der Messe, die ausstellenden Labortechnikanbieter und -dienstleister kommen mit eigenen Vortragsveranstaltungen daher.. Im Zeichen der Personalisierten Medizin steht in diesem Jahr das zum fünften Mal von der Fachabteilung Life Science Research im VDGH organisierte Life Science Spotlight.. Während sich am ersten Messetag an Stand F69 alles um PCR, Next Generation Sequencing und Genomics techniken dreht, steht der 9.. Oktober im Zeichen der Biomarkertechnologien.. Um Qualitätssicherung in den LSR-Firmen geht es am Abschlusstag.. Zusätzliche Informationen über Produktinnovationen und neue Technologien bietet das in die Ausstellung integrierte Innovation Forum in 20-minütigen Unternehmenspräsentationen.. Zudem gibt es zahlreiche zielgruppenspezifische Veranstaltungen: Unternehmen, die auf Investorensuche sind, sollten nicht die Bio@Venture Conference am 8.. Oktober verpassen.. Studenten finden auf dem jobVector Career Day am letzten Messetag Kontakt zu potentiellen Arbeitgebern.. Zusätzlich bietet die Biotechnica ihnen ein studentisches Exkursionsprogramm „TectoYou“.. Partnerland Schweiz.. Erstmals hat die Deutsche Messe AG ein Partnerland für die Biotechnica ausgewählt: die Schweiz.. Der Biotech und Pharmastandort mit seinen vier Clustern in der Region Basel, im Großraum Zürich, rund um den Genfer See und im Tessin wird kurz vor der Messe zeigen, wie stark er wirklich ist.. Am 4.. Oktober präsentiert die Swiss Biotech Association (SBA) auf dem Swiss Biotech Day die erste weltweit vergleichbare Biotech-Industriestatistik auf Basis der OECD-Biotechnologie-Definition.. SBA-Direktor Domenico Alexakis will die Messe nutzen, um die Innovationskraft der Schweizer Biotech-Industrie aufzuzeigen.. Herzstück des SWISS Pavillons (Stand F21) wird eine „Innovation Wall“ sein, die den Schweizer Weg des Technologie-Transfers aufzeigt.. Weiteres Highlight: das Swiss Business Lunch am 9.. Mit Spannung darf auch ein weiteres Jubiläum erwartet werden.. Zum zehnten Mal verleiht die Deutsche Messe AG den European Biotechnica Award.. Überreichen wird den Preis Karsten Henco, HS LifeSciences GmbH, Düsseldorf, im Rahmen der feierlichen Eröffnungsfeier am 7.. Oktober, zu der 500 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien erwartet werden.. Ausgezeichnet werden dieses Mal unter dem Motto „Integration of Biotechnology into the Industry“ europäische Firmen, die biotechnologische Prozesse nutzen und Produkte erfolgreich in den Markt eingeführt haben.. Messe, Biotechnica, Konzept, 2013.. Proteinquantifizierung in Zellkulturüberständen.. Biobasierter Wandel.. Krebszellproteom legt Basis für Stratifizierung.. MDx: Wachsende Branche mit Zukunftspotential.. MPS-Automation: Kein Engpass absehbar.. 4/2013.. de/spezialthemen/biotechnica.. Bio- und Pharmaanalytik.. 2 / 2013..

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  • Title: Laborwelt Spezial: Zellbasiertes Screening - Laborwelt
    Descriptive info: Zell-Assays.. Thema: Zellbasiertes Screening.. Humane Zellmodelle versprechen nicht zuletzt dank des Siegeszuges der induziert-pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) eine stark verbesserte Vorhersage der Sicherheit und Wirksamkeit von Biopharmazeutika gegenüber Tests in Versuchstierzellen.. Das Versprechen, mit Hilfe von aus iPS-Zellen differenzierten Zellen oder Mikrogeweben die Toxizität und Wirksamkeit von Wirkstoffen früher im kostspieligen Entwicklungsprozess voraussagen zu können, lässt die Nachfrage nach zellbasierten Assays steigen.. In der Grundlagenforschung ist es die Untersuchung von Signalwegen und Interaktionen in pysiologischem Kontext, der das Wachstum seit rund einem Jahrzehnt treibt.. Laut Global Industry Analysts wird der Markt für zellbasierte Tests sowie die entsprechende Ausrüstung und Software für das High Content- oder „phänotypische“ Screening bis 2018 die 3 Mrd.. US-$-Marke durchbrechen.. Im Vergleich zum Target-orientierten Hochdurchsatz-Screening bietet die Beobachtung morphologischer und biologischer Veränderungen ganzer Zellen mit Hilfe automatisierter Fluoreszenzmikroskope und Laserscanner den Vorteil, mehr Daten erfassen zu können als mit biochemischen Assays.. „Wir erfassen bei High Content Screens die volle Komplexität einer Zelle“, so HCS-Spezialist Michael Prummer von der Schweizer Roche AG.. Die systematische Untersuchung der Wirkung niedermolekularer Substanzen auf Prozesse wie die Zellmigration ermögliche eine Identifizierung von Leads auf Basis der in Zellen tatsächlich auftretenden phänotypischen Veränderungen.. Um das Versprechen der chemischen Biologie einzulösen, investieren Firmen und die Europäische Kommission derzeit dreistellige Millionenbeträge.. Infrastrukturen für das zellbasierte Screening.. Allein 196 Mio.. Euro steckt die Innovative Medicines Initiative (IMI) in den nächsten fünf Jahren in den Aufbau einer European Lead  ...   Operetta (PerkinElmer), ImageExpress Micro Widefield (Molecular Devices), InCell Analyzer 2000 (GE Healthcare) oder ArrayScan (ThermoScientific) teuer sind, bündeln aber auch Screening-Dienstleister und akademische Screening Center ihre Kräfte in der chemischen Biologie.. An den acht europäischen Screening-Zentren des EU-OPENSCREEN-Projektes sollen in zellbasierten Screens 200.. 000 bis 300.. 000 „Toolsubstanzen“ identifiziert werden, um das biologische Verständnis von grundlegenden Zellprozessen besser zu verstehen (vgl.. Interview.. „Wir wollen Biologie screenbar machen“.. Zukunftstrends erfordern neue Lösungen.. Neben den zellbasierten Assays rollt aber schon die nächste Welle physiologischer Assays heran.. „Die klassische zweidimensionale Zellkultur spiegelt die Situation im lebenden Organismus zu wenig wider, als dass sie für die Wirkstoffentwicklung und Testung von Substanzen geeignet wäre“, so Ursula Graf-Hausner, Leiterin des 2011 gegründeten Kompetenzzentrums „Tissue Engineering for Drug Development“ (.. Link.. ) – ein Verbund von Forschung und Industrie, der die Anwendung der 3D-Zellkulturtechnik aktiv vorantreibt.. „Verschiedene Zelltypen kommunizieren miteinander und bilden komplexe Organsysteme.. Deshalb ist der Bedarf an physiologisch relevanten und aussagekräftigen dreidimensionalen (3D) Gewebemodellen klar ausgewiesen.. “ (vgl.. Expertenpanel Hochdurchsatz-Screening optimieren.. Rege Anwendung finden die dreidimensionalen Mikrogewebe bereits in der Krebsforschung.. Allerdings gibt es zahlreiche Herausforderungen.. Der störenden Fluoreszenz einzelner Gerüstmaterialien oder der Adsorption der Wirkstoffe an diese Scaffolds versuchen Firmen durch gerüstfreie 3D-Kulturen entgegenzutreten – ein neuer Markt entsteht.. Hochdurchsatz-Screening, HCS, phänotypisches Screening, chemische Biologie, iPS-Zellen, Zelllinien-Bibliotheken.. Hochdurchsatz-Screening optimieren.. Chemical Screen für die iPS-Reprogrammierung.. „Wir wollen Biologie screenbar machen“.. StemBANCC: iPSC-basierte Zell- und Tox-Modelle.. Ausgabe 3/2013.. de/spezialthemen/zell-assays..

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  • Title: Laborwelt Spezial: Personalisierte Medizin - Laborwelt
    Descriptive info: Thema: Personalisierte Medizin.. Der Markt für gezielte Therapeutika, deren Einsatz einen vorherigen Companion Diagnostik-Test erfordern, entwickelt sich noch langsam.. Gerade einmal 1% aller in Deutschland vermarkteten Arzneimittel bieten derzeit einen genetischen Vortest an, um nachzuweisen.. Bei den Entwicklungsprojekten sieht das aber schon ganz anders aus: Demnach wird knapp ein Drittel aller Arzneimittel in fortgeschrittener klinischer Entwicklung zusammen mit einem Biomarker entwickelt.. Bei den Phase I-Kandidaten sind es schon 50%, bei den vorklinischen Wirkstoffen gar 60%.. Auch bei den Zulassungsbehörden trifft der Ansatz, Patientenpopulationen vor Behandlung zu stratifizieren, auf immer größere Akzeptanz.. Trotzdem gibt es noch zu klärende Fragen, bevor die personalisierte Medizin durchstarten kann.. Fotolia.. Zahlreiche Hürden auf dem Weg zu einer gezielt  ...   erläutert in einem Interview die Bedeutung der Diagnostik für maßgeschneiderte Therapien (.. Immense Wertsteigerung durch Companion Dx.. In verschiedenen Analysen wird unter anderem erörtert, welche Auswirkungen die Nutzung bestimmter sprachlicher Wendungen hat (.. Erfolge würdigen, Begrifflichkeiten zerreden.. ), wie es derzeit um den Markt der personalisierten Medizin bestellt ist (.. Personalisierte Medizin vor Wachstumsphase.. ) und wie eine sinnvolle Vernetzung die Entwicklung von maßgeschneiderten Therapien beschleunigen kann (.. Lokale Netzwerke im globalen Wettstreit.. Thomas Gabrielzcyk.. Biomarker, Companion Diagnostics, Stratifizierung, Personalisierte Medizin, Onkologie, Biobanken, Nichebuster, maßgeschneiderte Therapien.. Zukunft der personalisierten Medizin.. Immense Wertsteigerung durch Companion Dx.. Lokale Netzwerke im globalen Wettstreit.. Personalisierte Medizin in der Wachstumsphase.. Erfolge würdigen, statt Begrifflichkeiten zerreden.. Ausgabe 1/2013.. de/spezialthemen/personalisierte-medizin..

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  • Title: Laborwelt Spezial: Stammzellen - Laborwelt
    Descriptive info: Thema: Stammzellen.. Seit der ersten Kultivierung humaner embryonaler Stammzellen (hESCs) aus Blastozysten durch James Thomson 1998 und induziert pluripotenter Stammzellen (iPSCs) durch den diesjährigen Nobelpreisträger Shinya Yamanaka vor sechs Jahren, ist das Anwendungsfeld quasi explodiert.. Momentan sei die Nachfrage der Pharmaindustrie nach Zellen, die aus iPSCs differenziert wurden, gigantisch.. University of Wisconsin / Zhang lab.. Da die Massenkultivierung inzwischen möglich sei, stehe der Testung von Toxizität und Wirksamkeit nichts mehr im Wege.. Dieses Fazit zog Stammzellexperte Ulrich Martin, Mitkoordinator des Exzellenzclusters Rebirth in Hannover, Anfang November auf dem 10.. Herbstforum der Deutschen Gesellschaft für Regenerative Medizin.. Anwendungsfokus auf iPSCs.. Tatsächlich rücken zelluläre Krankheitsmodelle auf Basis.. in vitro.. differenzierter iPSCs näher an die Anwendung, wie Forscher um Hans Schöler  ...   Menge und Qualität.. zu gewinnen, bauen sie gemeinsam mit der Gruppe von Oliver Brüstle und anderen derzeit auf.. Aber auch therapeutisch geht es voran.. So werden etwa von der Firma CellMed AG Alginat-umhüllte mesenchymale Stammzellen für lokale Gentherapien eingesetzt.. Phase I-Studien sind bereits erfolgreich absolviert.. Forscher um.. Christian Templin vom Universitätsspital Zürich.. Thomas Hieronymus von der RWTH Aachen.. haben zudem unlängst Verfahren entwickelt, um die Integration von transplantiertem Gewebe – zum Beispiel nach Herzinfarkt – nicht-invasiv.. in vivo.. zu erfassen.. Brandneue.. Stammzelltechniken.. werden in unserem Expertenpanel vorgestellt.. Stammzellen, induziert, pluripotent, Wirkstoffscreening, Biomarker, Tracking, Markierung, Zelltherapie, Delivery, Zellkultur, Automation, iPSC, iPS-Zellen.. Stammzelltechniken.. Nichtinvasiver Nachweis transplantierter iPSCs.. Drug Testing mit Stammzellderivaten.. Stammzelltracking mit Nanobeads.. Industrialisierung der iPSC-Herstellung.. Heft 4/2012.. de/spezialthemen/stammzellen..

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