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    Archived pages: 363 . Archive date: 2013-10.

  • Title: Kaisers Reiselogbuch
    Descriptive info: .. Kaiser s Reiselogbuch.. Start.. Über uns.. Auf Achse.. Womo-Ausbau.. Auf'm Wasser.. weitere Themen.. Inhalt/Sitemap.. Impressum.. Startseite.. Reisen ist eine unserer Leidenschaften.. Hier haben wir einige unserer Aufzeichnungen aufbereitet, und das sind unsere Themen:.. Wir und das Fernweh.. Reisen auf vier Rädern, Reiseberichte.. WOMO-Ausbau.. Reisemobil-Ausbau auf Basis eines Ducato-Kastenwagens.. Reisen auf dem Wasser, Segeltoerns und Kreuzfahrten.. Sonstiges aus unserem Umfeld.. Inhalt / Sitemap.. Impressum / Kontakt.. Kontakt.. Inhaltsverzeichnis/sitemap.. Haftungsausschluss/disclaimer.. Alle Rechte bei: Franz J.. Kaiser, Delbrück URL: http://www.. f-j-kaiser.. de..

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  • Title: Über uns
    Descriptive info: Franz.. Ingo, Brigitte.. Ramona.. Wir, die Kaiser's, wohnen im kleinen Städtchen Delbrück in Ostwestfalen.. Hier in ländlicher Umgebung ist unser Ruhe und Ankerpunkt.. Trotzdem zieht es uns immer wieder in die Ferne, denn dieser unser Planet ist der schönste den wir kennen.. Unser Fernweh ist wahrscheinlich genetisch bedingt.. Die ersten Reisen erlebte ich im Kindersattel auf dem Fahrrad meines Vaters.. Auf diese Weise "erfuhr" ich mit meinen Eltern die Landschaften Oberbayerns.. Später musste ich selbst in die Pedale treten, wenn ich zelten wollte.. Dann wurde es immer komfortabler, Moped mit Hauszelt, Auto mit Steilwandzelt und  ...   ersten Lehrlingsgeld erspart hatte.. Gut, dass Brigitte genauso gerne unterwegs ist wie ich.. Unsere Kinder waren von Anfang an immer dabei.. Inzwischen reisen Brigitte und ich hauptsächlich in einem selbst ausgebauten Reisemobil.. Ramona und Ingo unternehmen eigene Fernreisen, soweit Urlaub und ersparte Euro es erlauben.. Gelegentlich begleiten sie uns noch immer, wie im Frühjahr 2006 durch Australien.. Vor einer Reise informiere ich mich gerne durch das Internet.. Weil oft interessante Infos und Reisebeschreibungen unter anderem auf privaten Homepages zu finden sind, haben wir auch einige unserer Aufzeichnungen aufbereitet.. Vielleicht interessiert Sie ja unser Angebot.. de..

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  • Title: Auf Achse, Reisen auf vier Rädern
    Descriptive info: Kanada/USA I.. Kanada/USA II.. Mosel 03.. Spanien Portugal 04.. Baltikum 05.. Australien 06.. Themen-Links.. Reisen auf vier Rädern.. Im Wohn- Reisemobil unterwegs in Kanada, USA, Australien und an der Mosel.. Das Bild zeigt unser gemietetes Motorhome auf dem Cayooshcreek-Campground in British Columbia / West-Kanada.. Die Anfänge waren bescheidener.. Über Reisen mit dem Fahrrad, dem Moped, dem  ...   Ducato-Kastenwagen zum Reisemobil um.. Dieser erste Teil beschreibt unsere Reise durch West-Kanada.. Weiter geht es durch Nordwest-USA zurück zur RV-Basis.. Mit Reisemobil und Fahrrad zur Weinlese.. Kreuz und quer über die Iberische Halbinsel.. An der Ostseeküste ostwärts nach Polen, Litauen, Lettland, Estland.. Im Hinterland zurück.. Das große "U", eine Rundreise durch "Down under".. Externe Links zum Themenbereich..

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  • Title: Reisemobil - Ausbau auf Fiat Ducato Basis
    Descriptive info: Ausbau.. Foto-Album.. Reisemobil-Ausbau auf Fiat Ducato Basis.. Im Winterhalbjahr 2002/2003 habe ich einen Ducato-Kastenwagen Bj.. 2000 zu einem Reisemobil für zwei Personen ausgebaut.. Inzwischen liegen einige Reisen schon in der Vergangenheit.. So zum Beispiel nach Korsika, Slovakien, Mosel - Elsass - Kaiserstuhl, Spanien - Portugal, Estland - Lettland - Littauen - Polen, Ungarn und einige Kurzreisen in Deutschland.. Das Bild zeigt unser WOMO in Nord-Lettland auf dem Zeltplatz Vejavas an der Ostseeküste.. Vorgeschichte.. Unser Wohnwagen war in die Jahre gekommen, ebenso unser Zugfahrzeug.. Weil die Kinder inzwischen urlaubsmäßig ihre eigenen Wege gehen, standen Überlegungen über eine Verkleinerung unseres Reiseequipments ins Haus.. Für das tägliche Gebrauchsauto sollte ein Kleinwagen von nun an ausreichen.. Der Wohnwagen wurde verkauft und bekommt nun sein Gnadenbrot auf einem Dauerstellplatz in Griechenland.. Damit war die Zeit gekommen für Kreuzfahrten, Wander- und Fahrradurlaube oder Flugreisen.. Aber, leider ist man ja nie zufrieden.. Ein ganz alter Wunsch, nach einem eigenen Wohnmobil, regte sich wieder.. Im Jahre1972 hatten wir mit einem, provisorisch hergerichteten, DB 204 für einen Sommer lang erste Erfahrungen in dieser Richtung gemacht.. Durch unsere letzten gemeinsamen Urlaube mit den Kindern in Kanada und USA brach dieser Virus wieder aus.. Es sollte ein handliches Gefährt für zwei Personen sein, dass noch in eine nicht zu kleine Parkbox passt, aber unserem Alter angemessen einen bescheidenen Komfort mit festen Betten und Nasskabine aufweist.. Suche nach gebrauchtem Wohn - Reisemobil.. Zuerst dachten wir an ein gebrauchtes WOMO und begannen die einschlägigen Händler und Internetseiten abzuklappern.. Nach ca.. einem Jahr Recherchen und Besichtigungen hatte sich noch nichts Konkretes ergeben.. Entweder waren die Fahrzeuge zu teuer, zu alt, unzumutbar ausgebaut oder ensprachen vom Grundriss nicht unseren Erwartungen.. Messen und Ausstellungen.. Zeitgleich besuchten wir diverse Messen und Ausstellungen.. Dort verliebte sich Brigitte alsbald in den einen oder anderen Teilintegrierten, der mit etwas größerer Breite als beim Basis-Kastenwagen, ideal für zwei Personen geeignet ist.. Aber auch hier war der Preis für unsere Verhältnisse nicht erschwinglich.. Wir bekamen von dem einen oder anderen Händler auch das Angebot, im Herbst einen Jahreswagen aus der Vermietung zu erwerben.. Obwohl wir in dieser Hinsicht nie in ernste Verhandlungen eingetreten sind, glaubten wir, so etwas nicht bezahlen zu können.. Nach meinen inzwischen gemachten Erfahrungen, muss ich sagen: Wer ein professionell ausgebautes junges WOMO sein Eigen nennen möchte sollte solch ein Angebot sehr wohlwollend prüfen.. Unsere Vorstellungen vom Grundriss.. Auf den Messebesuchen kristallisierte sich dann auch.. unser.. Grundriss.. heraus.. Das Fahrzeug soll in erster Linie.. Reise.. mobil sein.. Die Wohnraumgröße steht nicht im Mittelpunkt, eher der praktische Aspekt.. Die Mobilgröße sollte uns nicht in der Auswahl von Routen oder Stellplätzen einschränken.. (Wir nennen unser Reisemobil trotzdem WOMO ;-).. Im Einzelnen:.. Festes Bett quer im Heck.. Wir sind beide keine Riesen und mit 1,78 m passe ich so eben hinein.. Davor auf der Fahrerseite die Nasskabine.. Daran anschließend die Essecke mit drehbarem Fahrersitz.. Auf der Beifahrerseite die Küche und der Kleiderschrank.. Je nach Basisfahrzeug verschieden angeordnet weil die Schiebetüren unterschiedlich eingebaut sind.. Mit solch einem Grundriss hat man auf  ...   etwas Besonderes schaffen möchten, sind Träumer oder Spinner oder sonstwas.. Auf mich trifft jedenfalls das eine oder andere oben Angeführte zu.. Der größte Fehler ist, vom Preis eines Profi-Womo die geschätzten Personalkosten abzuziehen und als Ersparnis zu verbuchen, weil man ja alles selber macht.. Dann könnte man ja auch sein Auto in allen Einzelteilen beim Händler kaufen und in der Garage zusammenbauen, so spart man sich die Montagekosten ;-).. Ich denke so blauäugig ist niemand, aber man erkennt schon das Problem.. Der Endverbraucher bekommt das Material bei allen Tipps, Tricks und Verhandlungsgeschick nie zu Preisen wie die Hersteller und Händler.. Weil man das weiß, beschönigt man sich die Kosten mit dem Argument: "Ich brauche ja nicht alles neu zu kaufen.. Es gibt doch das Internet, die Foren, die Versteigerungsseiten, die Kleinanzeigen in der Zeitung, oder den Wohnwagen an der Klagemauer des Händlers.. ".. Wer die ersten negativen Erfahrungen mit dem bundesweiten Net-Handel hinter sich hat, wer den Zeitaufwand berücksichtigt, wer merkt, dass Wohnwagenteile u.. U.. keine Zulassung für Wohnmobile haben, alte Gasgeräte noch mit einem Druck von 50 mbar arbeiten, in neu zugelassenen Fahrzeugen ab 01.. 01.. 2003 aber nur noch 30 mbar zugelassen ist, merkt auch bald dass hier nicht die großen Einsparungen zu reißen sind.. Wir haben als erstes eine Wunschliste erstellt und eingetragen was u.. E.. unbedingt ins WOMO gehört.. Davon ausgehend wurde die Liste immer weiter verfeinert, bis wir von A wie Abwassertank über B wie Befestigungsteile bis Z wie Zugverschluss aus Kunststoff alles erfasst hatten.. Jetzt wurden die Kataloge gewälzt und die zugehörigen Preise in unsere Liste eingetragen.. Nun die Summentaste gedrückt und.. viel zu teuer.. Was jetzt kam war das Ringen mit sich selbst, brauchen wir das wirklich? Wenn ja, dann vieleicht in einer kleineren oder einfacheren Version? Im Wohnwagen hatten wir auch keine Heißwasserversorgung! Aber wir werden älter und sind evtl.. länger unterwegs, werden wir uns dann nicht ärgern, darauf verzichtet zu haben?.. So hechelten wir die ganze Liste durch.. Dann kamen noch 10% Verschnitt dazu, weil sowieso nicht alles in passenden Mengen zu haben ist.. Als Sicherheitspuffer wurde noch einmal 20% aufgeschlagen.. Das Ergebnis lautete:.. 8 500,-.. EUR.. Brigitte bekam arge Bedenken.. "Überleg doch mal, jetzt kommt noch der Preis für das Basisfahrzeug dazu und dann hast du die ganze Arbeit am Hals und am Ende steht noch der TÜV und dreht dir eine lange Nase.. ich weiß nicht ob sich das lohnt.. ".. Antwort:"Nein, nein, so teuer wird das nicht, wir haben doch alles aufgeschrieben was uns eingefallen ist und dann noch den Sicherheitspuffer eingerechnet, das ist wirklich das Maximum.. Außerdem gibt es ja noch das Internet.. (siehe oben ;-)".. Heute kann ich sagen, obwohl ich einen guten Händler in der Nähe gefunden habe der mir immer mit Rat zur Seite stand und ein gutes Barzahler-Skonto einräumte, obwohl ich die beiden Komfortsitze mit Drehkonsole als dicksten Internet-Posten günstig erwerben konnte, standen vor der TÜV-Abnahme.. 8159,04.. EUR auf der Material-Rechnung für den Ausbau.. Hier gehts weiter, beim.. Ausbau des Kastenwagens..

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  • Title: Reisen auf dem Wasser
    Descriptive info: Rund ALS 96.. Bornholm 01.. Nil-Kreuzfahrt.. Kleiner Belt.. Reisen auf dem Wasser.. Das Bild zeigt den Bug auf Amwind-Kurs bei schönem Wetter.. Das gehörte für mich schon immer zum Fernweh dazu.. Von meinem ersten ersparten Lehrlingsgeld kaufte ich mir ein Fahrrad und ein Faltboot.. Es war ein Wanderzweier mit einer Hilfsbesegelung als Zubehör.. Die ersten Schritte, sprich Paddelschläge, machte ich damit auf den heimischen Flüssen.. Dann wurden die Talsperren des Sauerlandes geentert und später, mit dem Auto als Fortbewegungsmittel, wurde erst der Bodensee und dann die Adriaküste mit dem Faltboot befahren.. Dabei stellte sich heraus, ich bin eigentich ein Faulpelz und lasse mich lieber von  ...   Schritt.. Es folgten Wandertouren mit der Jolle und Chartertoerns u.. auf der niederländischen Wasserlandschaft, der Ostsee mit dem Osloer- und Schwedischen Schärengarten, dem Mittelmeer und der Adria.. Jetzt, nach fortgeschrittener Lebenszeit, haben Brigitte und ich auch Spaß an Kreuzfahrten gefunden.. Nach Reisen über Russlands Binnenwasserstraßen und auf dem Nil, stand letztens eine Nordlandreise über Island nach Spitzbergen auf dem Programm.. Fünf Tage mit einem Micro-Kat von Kiel rund um die Insel ALS.. Rund Bornholm 01.. Von Neuhof im Strelasund, rund um Bornholm mit Abstecher zu den Erbseninseln.. Nil-Kreuzfahrt 02.. Von Luxor nach Assuan und zurück.. Kleiner Belt 02.. Segeltoern im Kleinen Belt und angrenzenden Gewässern..

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  • Title: Weitere Themen die uns interessieren
    Descriptive info: Kaiser´s Reiselogbuch.. Weitere Themen.. die uns interessieren und Sie vielleicht auch?.. Auftragskunst.. Dekorations- u.. Ateliermalerei, Restauration sowie Wohnraumgestaltung im Kundenauftrag.. (HP meines Bruders Karl).. AETRA.. Fahren mit Pflanzenöl, Alkohol, Strom, sowie Umrüstsätze und Einbauten.. FairTradeFuel AG.. Jatropha, Ölpflanzenanbau in Kamerun.. (HP meines Bruders Christian).. Heizoelpreise.. im Auf und Ab des Marktes.. DGS.. Deutsche Gesellschft für Sonnenenergie e.. V.. Die DGS wurde 1975 gegründet und seit 1976 war ich für einige Jahre Mitglied.. Das half mir bei meinen ersten Schritten in Sachen Solarenergie.. Nach dem "Aha-Erlebnis" auf der Solarmesse in Hamburg, wo ich mir an einem Eigenbau-Kollektor die Finger verbrannte, begann ich an einer eigenen Anlage zu basteln.. Ich kaufte mir Platinen, Glas, Isoliermaterial,  ...   April bis teilweise Ende Oktober sicher.. In der übrigen Zeit wird mit der Oelheizung nachgeheizt.. Im Jahr 2005 rostete der Heizungswärmetauscher des 500-Liter-Solarspeichers durch und musste ausgetauscht werden.. Jetzt hängt ein 400-Liter-Solarspeicher an der Solaranlage und zusätzlich ein 500-Liter Pufferspeicher für die Fußbodenheizung.. Das Ganze wird nun mit einer C-Control von Conrad und einem selbstgeschriebenen Programm geregelt.. Für die Hzg.. -Rücklaufanhebung in der Übergangszeit ist aber die Effizienz der Kollektoren doch nicht ausreichend.. Frühestens im März kann bei klarem Himmel ein Gewinn eingefahren werden.. Jetzt stehe ich vor der Frage: Neue effizientere Kollektoren bauen? Oder mit der Anlage wie bisher zufrieden sein? Ich weiß es noch nicht.. © Alle Rechte bei: Franz J..

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  • Title: Inhaltsverzeichnis / sitemap
    Descriptive info: Inhaltsverzeichnis / sitemap.. Kanada/USA Teil 1.. Kanada/USA Teil 2.. Mosel 2003.. Unterseiten Spanien.. Unterseiten Portugal.. Infos.. Baltikum.. Unterseiten Polen.. Unterseiten Litauen.. Unterseiten Lettland.. Unterseiten Estland.. Australien 2006.. Queensland.. New South Wales.. Viktoria.. South Australia.. Northern Territory.. Rund ALS 1996.. Rund Bornholm 2001.. Nil-Kreuzfahrt 2002.. Inhaltsverzeichnis / Sitemap.. (diese Seite)..

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  • Title: Impressum und Kontakt
    Descriptive info: Betreiber dieser privaten Homepage ist:.. Franz Josef, Kaiser.. Amselweg 14.. 33129, Delbrück.. DE.. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links.. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.. Siehe auch.. Haftungsausschluss / disclaimer.. Alle Rechte vorbehalten: Franz J.. Kaiser, 33129 Delbrück.. , DE.. URL: http://www.. Kontakt per Mail.. Kontakt per Brief: Siehe Adresse..

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  • Title: Reise durch West-Kanada
    Descriptive info: Diese Seite.. Flug /Vancouver.. Übernahme Mobil.. In's Küstengebirge.. Fraser-River Tal.. Prince George.. Bennet Dam.. Alaska-Canada HW.. Liard Hot Springs.. Cassiar HW.. Totempfähle.. Nithi on the Lake.. Yellowhead HW.. Mt.. Robson.. Jasper.. Icefields Parkway.. Banff.. Calgary.. Waterton Lake NP.. Kanada/USA Teil 1.. Reise 1997.. Flug / Vancouver.. Freitag 04.. Juli.. 1997.. Ein dreiviertel Jahr Planung, Wartezeit und Vorfreude sind um.. Die Reisetaschen sind gepackt, heute ist es soweit.. Der Wecker hat uns aus einem unruhigen Schlaf gerissen.. Um 6:35 hat Brigitte schon die Brötchen geholt und schmeißt unsere Kinder Ingo u.. Ramona aus dem Bett.. Nach dem Frühstück sowie dem letzten Rundgang durchs Haus, fahren wir mit dem Citroen um 7:45 Uhr zum Regionalflughafen Münster.. Als wir eineinhalb Stunden später an der Abfertigungshalle eintreffen, ist kein Kofferrolli mehr aufzutreiben.. Es scheint, alle Welt will in den Urlaub fliegen.. Bis ich vom Parkplatz komme, hat Brigitte doch noch einen Rolli ergattert und zusammen mit den Kindern beladen.. Vor dem Eingang hat sich eine münsterländer Kiepenkerl-Trachtengruppe aufgestellt.. Es gibt musikalische Ständchen, Metthäppchen, Korn und Aufgesetzten.. Mir wird ein Gläschen angeboten, ich sage nicht nein.. Der Spender wirbt für Urlaub im Münsterland.. Diesmal nicht, wir wollen etwas weiter weg.. Jetzt spricht mich ein anderer Mann an, stellt sich als Reporter der Glocke" vor und bittet um ein kleines Interview.. Wer, woher, wohin, wie lange? Ich gebe bereitwillig Auskunft.. Erst im Abflugterminal fällt mir siedendheiß ein, das kann ja auch ein Trickbetrüger sein, der mich nur ausgehorcht hat um jetzt ungestört das Haus ausräumen zu können.. Ich bin ganz von der Rolle, will sofort bei der Redaktion anrufen, aber in wenigen Minuten wird unser Flug aufgerufen.. Aus Frankfurt rufe ich bestimmt an.. Brigitte beruhigt mich später.. Sie hat den Mann mit drei Kameraleuten auf dem Rollfeld gesehen.. Es ist sehr warm heute, mir ist aber wärmer.. Mit zehn Minuten Verspätung starten wir um 10:35 Uhr und schon vierzig Minuten später landen wir in Frankfurt/Main.. Das ist ja wirklich ein riesiger Flughafen.. Unsere Eurowing Maschine rollt noch zehn Minuten bis zu ihrer Parkposition.. Mit dem Bus fahren wir anschließend zum Terminal A.. Jetzt zum Abflugschalter B28.. Nach wenigen Schritten spricht mich diesmal eine Frau an.. Es geht um eine Umfrage bei den Passagieren.. Ich bin wild entschlossen, keine persönlichen Daten mehr zu nennen, aber die sind auch nicht gefragt.. Es interessiert nur Abflughafen, Zwischenstop, Ziel, Zeitdauer, Fluggesellschaft und wie gebucht.. Na ja, das geht ja noch.. Jetzt aber die Beine in die Hand und mal rechts dann links dann wieder links.. Ramona verlangt schon Kilometergeld.. Endlich angekommen.. Da wir schon in Münster bis Vancouver eingecheckt haben, können wir durchgehen.. In sechs Gruppen werden die Passagiere aufgerufen in das Flugzeug zu gehen.. Es passen knapp 400 Personen in den Jumbo, mit all dem Gepäck, der Verpflegung, dem Treibstoff, ist es kaum zu glauben, daß sich dieser schwere Vogel in die Luft erheben kann.. Aber genau das tut er um 13:25 Uhr.. Erst Richtung Rüdesheim, dann nach Norden über Gütersloh und Hamburg.. Hier haben wir unsere Reiseflughöhe erreicht.. Weiter geht es über Esbjerg, die Westküste Norwegens, den Nordatlantik, Island, Grönland, ( Eis und Schnee soweit das Auge reicht ), Labrador, die Nordküste der Hudson-Bay, die Nord-West-Territorys, die Rocky-Mountains, nach Vancouver.. Nach einer Schleife über der Stadt, die Ankunft um 13:35 Uhr Ortszeit.. Auf dem Display ist es zehn Minuten später als in Frankfurt und 22 Celsius.. Zum Flug: Neun Stunden keine Langeweile.. ( Die Kinder sehen das anders ).. Ein ausgezeichneter Service verwöhnte uns.. Erst gab es etwas zu trinken und zu knabbern.. Etwas später dann Mittagessen bzw.. Abendessen.. Zwischendurch hat man Zeit zum Lesen, zum Fernsehen oder um aus dem Fenster zu schauen.. Auf dem Hin und Rückflug haben wir die Plätze 55H, 55J und 56H, 56J.. Das sind die letzten zwei Reihen mit je zwei Plätzen auf der rechten Seite im Heck.. Es war für uns alle der erste Transatlantikflug.. Das Flughafengebäude in Vancouver ist sehr großzügig und modern.. Nachdem die Kontrollen passiert sind, telefoniert Ingo mit dem Hotel und ordert den Shuttlebus.. Um 15:15 Uhr sind wir im Hotel Quality-Inn", ca.. sieben Kilometer vom Flughafen entfernt.. Nachdem das Gepäck auf dem Zimmer ist, nehmen wir den Stadtbus in die City.. Die Hauptstraße" von Vancouver ist eine sehr dreckige und heruntergekommene Straße.. Bettler und Stadtstreicher an jeder Ecke.. Wenn man aber unter die Erde geht ist man plötzlich in einer Welt aus Marmor und Glas, sauber und überwacht.. Zwei unterschiedliche Welten, man wird nachdenklich.. Diese wettergeschützte Einkaufspassage verbindet die einzelnen Tower miteinander und man kann von einem Shop zum anderen, von einem Center in das nächste flanieren.. An der Wasserfront am Pier, einem Center mit Segeltuchdach, sehen wir den landenden und startenden Wasserflugzeugen zu.. Wenn sie einschweben ist das nicht spektakulär, aber beim Start produzieren sie einen Höllenlärm.. Später in Gastown hören und sehen wir, wie die Dampfuhr mit ihren vier Pfeifen Üb immer Treu und Redlichkeit" flötet.. Um 20:30 Uhr sind wir wieder im Hotel und fallen förmlich ins Bett.. Aber vier Stunden später sind Brigitte und ich schon wieder wach.. In Deutschland ist es jetzt nämlich 8:30 Uhr.. Unsere innere Uhr ist noch nicht umgestellt.. Übernahme.. Mobil.. Samstag 05.. 07.. 97.. Dem Hotel ist ein Restaurant angegliedert, dort frühstücken wir.. Waffeln mit Spiegelei und reichlich Kaffee.. Ingo verdrückt drei Pfannkuchen mit Sirup.. Für die Kinder gibt es einen wirklich leckeren Orangensaft.. 35 Dollar gehen über den Tisch.. Jetzt hat sich der Himmel zugezogen und ein mächtiges Gewitter entlädt sich.. Bei diesem Wetter können wir nicht in die City, also warten wir im Hotel auf unseren Shutlebus zum Wohnmobilvermieter.. Am Nachmittag bekommen wir das Gefühl, wir seien vergessen worden.. Ich rufe noch einmal an.. Noch ein bißchen Geduld der Bus ist unterwegs".. Um 15:00 Uhr, wir sitzen seit dem Morgen im Foyer herum, ruft die Dame von der Rezeption noch einmal an.. Endlich um 16:00 Uhr fährt der Bus vor.. Hektik, für uns ist noch Platz im Bus, aber nicht für das Gepäck.. Der Fahrer räumt den Gepäckraum ganz leer und packt noch einmal neu.. Das ist Zentimeterarbeit bis alles verstaut ist.. Ein Holländer hat sogar sein Fahrrad dabei.. An der Grenze Kanada / USA müssen wir aus dem Bus, die Einreiseformulare vorlegen und die Visagebühren von sechs Dollar pro Person bezahlen.. Eine viertel Stunde später rollt der Bus auf den Hof der Verleihstation in Bellingham.. Es werden sieben.. R.. ecreation-.. ehicles bzw.. Motorhomes übergeben, sie werden hier aR wie" genannt.. Chaos hoch drei, alles schnell, schnell, schnell.. Gestern war hier Nationalfeiertag, dadurch hat sich zeitlich einiges verschoben und die Leute wollen jetzt Feierabend haben.. Wir bekommen unser Fahrzeug zuletzt.. Es ist über 7 Meter lang, 2,44 breit und 3,66 Meter hoch.. (Incl.. Aircondition-Box).. Als die großen Plastikbeutel mit der Bettwäsche und dem Geschirr usw.. im RV liegen, kommt die Lautsprecherdurchsage man möge doch bitte den Hof verlassen und draußen einräumen.. Das Tor wird jetzt abgeschlossen.. Im Wohnmobil herrscht ein totales Durcheinander aus Gepäckstücken und Ausrüstung.. Es ist jetzt 19:00 Uhr und wir fahren erst einmal zum Supermarkt, einkaufen.. Anschließend wird aufgeräumt und das Essen bereitet.. Wir haben seit dem Frühstück nichts mehr gegessen und entsprechend Hunger.. Jemand entdeckt, daß uns ein Personenkit zu wenig eingepackt wurde.. Decken, Besteck, Teller etc.. Na ja, irgendwie werden wir alle satt, keiner muß vom Boden essen.. Dann zurück zur Station.. Natürlich niemand mehr da, somit übernachten wir hier vor dem Tor.. Nachtruhe ist um 22:40 Uhr aber um 4:40 Uhr auch schon wieder vorbei.. Unsere innere Uhr will die neue Zeit noch nicht annehmen.. Sonntag 06.. 97.. Gefrühstückt wird um 7:00 Uhr.. Eine Stunde später kommen die Mitarbeiter der Station.. Um 8:20 Uhr haben wir die fehlenden Teile und versorgen uns noch einmal beim Supermarkt.. Anschließend fahren wir auf der Interstate No.. 5 Richtung Norden.. An der Grenze wieder rechts raus, in das Imigrationsbüro, Papiere vorlegen, Fragen beantworten, woher,.. wohin, warum, wie lange? Du meine Güte, so etwas sind wir in Europa gar nicht mehr gewöhnt.. Vancouver City haben wir auf dem Highway umfahren und sind jetzt um halb zwölf nördlich des Burrard Inlet in Westvancouver.. Auf dem Highway 99, der sogenannten Nugget Route, fahren wir ins Landesinnere.. Anfangs immer am Fjord entlang, den wir am Freitag mit dem Flugzeug überflogen haben.. Pause am Porteau Cove.. Wie in Norwegen! An der alten Landungsbrücke wurde ein Tauchparadies angelegt, mit zum Teil absichtlich versenkten Schiffen.. Bei herrlichem Sonnenschein Picknick auf dem Parkplatz mit Tisch und Bank.. Gerade jetzt kommt ein Zug auf der Trasse zwischen Ufer und Straße vorbeigebummelt.. Brigitte und Ramona zählen mit: Vorne zwei große Loks dann 54 Waggons, doppelt so hoch wie bei uns, dann wieder eine Lok und noch einmal 28 Waggons.. Ein Mammutfrachtzug.. Später merken wir, das ist hier normal.. Auf der halben Strecke bis Squamish passieren wir den Shannon Falls Provincial Park.. Der Shannon Creek stürzt hier über achtzig Meter in die Tiefe.. Von unten gesehen, ein imposantes Schauspiel.. Vorbei am Alice Lake und am Daisy Lake erreicht man Whistler.. Die Whistler Region ist das bekannteste Skigebiet in British Columbia.. Dort ist alles auf den Wintersport ausgerichtet.. Wir halten nicht an, sondern fahren weiter um in Pemberton auf die Duffey Lake Road abzubiegen.. Eine landschaftlich wunderschöne Strecke.. Die ersten Indianeransiedlungen liegen links und rechts der Straße.. Für uns ist dieser Anblick wie ein Schock.. Um fast jede Hütte breitet sich ein Autoschrottplatz aus.. Ausgediente Gerätschaften, von der Waschmaschine über Sessel bis zum Fernseher, liegen im hohen Gras.. Ich denke, auch wenn man arm dran ist und von Sozialhilfe lebt, muß man nicht über Müllberge steigen um zur Eingangstür zu gelangen.. Obwohl die Ureinwohner finanziell nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und das auch nicht zu übersehen ist, sind die Zustände hier besonders heftig.. Manche Behausungen bestehen aus Lastwagenaufbauten, zum Teil mit Plastikplanen benagelt.. Mir kommt unwillkürlich der Gedanke an die bitterkalten Winter.. Brigitte meint In solche Hütten jagt man ja nicht einmal einen Hund".. Die Umwelt ist aber intakt.. Bieber bauen in den Bächen ihre Dämme.. Der Boden ist fruchtbar und die Vegetation üppig und grün, hier an den Westhängen der Küstengebirge gibt es reichlich Niederschläge.. In anderen Gebieten wurden die Indianer in Reservate gezwungen die eine wesentlich schlechtere Lebensgrundlage bieten.. Später windet sich die Straße in steilen Serpentinen in die Höhe.. Der 7,5-Liter-Motor zieht die fünfeinhalb Tonnen Gewicht unseres Wohnmobils problemlos hinauf.. Hier beginnen die ersten Schotterstrecken, die sogenannten Gravel Roads.. Ein Wort zum amerikanisch/kanadischen Straßensystem: Die großen (mindestens vierspurigen) Hauptstraßen die quer durch das Land oder einen Staat führen, heißen Interstate Highways oder Freeways.. Sie sind mit unseren Autobahnen vergleichbar.. Bei der Orientierung ist die Nummerierung in Verbindung mit der Himmelsrichtung wichtiger als Ortsnamen.. An den Auffahrten sieht man z.. B.. 80 E oder 80 W.. Interstates mit geraden Nummern (80) verlaufen in der Generalrichtung Ost-West, die mit ungeraden Nummern entsprechend Nord-Süd.. Die US- oder State and Provincial Highways sind die weiteren Hauptverkehrsadern.. In absteigender Reihenfolge kommen nun Secondary State, Provincial and County Highways bzw Roads.. Es sind zweispurige Landstraßen und in der Regel asphaltiert.. Bei geringer Verkehrsdichte können die Straßen auch zu Gravel Roads werden.. Das sind Schotterstraßen die bei Trokenheit arg stauben und bei Nässe sehr rutschig sein können.. In beiden Fällen verdrecken die Fahrzeuge besonders stark und die Steinschlaggefahr ist groß.. Am Duffy Lake vorbei folgt die Straße dann dem Cayoosh Creek.. Direkt am Ufer des reißenden Flusses befindet sich ein toller Campground, sehr urig.. Wir sind die einzigen Besucher.. Jetzt wird der Backofen angeheizt, ist gar nicht so einfach mit dem Gas und der Regelung.. Nun die Pizza hinein, nach wenigen Minuten qualmt es schon und der Rauchmelder jault ohrenbetäubend los.. Schnell die Pizza herausgerissen.. Oben ist sie gut aber unten schon sehr dunkelbraun.. Man kann sie aber noch essen.. Bei der zweiten wird aufgepaßt und siehe da, sie schmeckt doch wesentlich besser.. Dann haben Ingo und ich ein Lagerfeuer entfacht.. Er war aber sehr müde und ging, wie der Rest der Familie, ins Bett.. So habe ich mich alleine räuchern lassen.. Montag 07.. Brigitte wird um 8:30 Uhr wach, meine Güte, einmal rund um die Uhr geschlafen.. Die Nacht war sehr kalt.. Ingo und Ramona haben gefroren.. Brigitte hat als Mückenfutter gedient.. Fünf Stiche zählt sie.. Heizung an, dann duschen und frühstücken.. Start um halb elf Uhr Richtung Lillooet.. Es ist eine wunderbare Strecke durch Wälder und Schluchten.. Der Himmel.. ist bewölkt, das Wetter aber trocken.. Auf einem Paß schauen wir Holzfällern zu, die an dem gegenüberliegenden Steilhang Bäume fällen und sie gleich mit einer Seilbahn abtransportieren.. In Lillooet wird getankt, 113,75 Liter für 67.. - Can $.. Aus dem Reiseführer wissen wir, daß in diesem Ort ein deutscher Bäcker sein soll.. Auf die entsprechende Frage, zeigt der Tankwart auf die gegenüberliegende Straßenseite.. In einem unscheinbaren Holzhaus ist die Bäckerei.. Wir decken uns großzügig mit Backwaren ein.. Das Brot und die Berliner schmecken wie zu Hause.. Da wir keinerlei Pannenwerkzeug haben, kaufe ich für alle Fälle einen großen Kreuzschlüssel und eine Bügelsäge.. Ich denke da an Baumstämme und die Hebelgesetze, wenn wir schon keinen Wagenheber haben.. Im Reisegepäck sind noch ein Kilo Kleinteile die wir von zu Hause mitgebracht haben, Schraubendreher, Zange, Spannungsprüfer usw.. Ich meine, wir sind jetzt gerüstet.. Hier im Regenschatten der Coast Mountains ist jetzt eine ganz andere Landschaft.. Verwitterung, mürber Fels, trockene Moränen, Wassermangel.. Es riecht nach Kräutern wie in der Provence.. Vereinzelt sieht man Ingwerfelder.. Und dann, auf einer Gefällestrecke, leuchtet die ABS-Kontrolleuchte auf um nicht wieder zu verlöschen.. Jetzt hilft mir aber meine Werkzeugvorsorge nichts.. Ich suche zwar die Räder nach lockeren Kabeln der ABS-Sensoren ab, kann aber nichts finden.. Auf die Bremswirkung hat diese Sache aber offenbar keinen Einfluß.. Nach einigen Bremsproben fahren wir weiter.. Im nächsten Ort telefonieren wir mit der Hotline von El Monte RV-Vermietung".. Man beruhigt uns.. Es sei offenbar ein Sensor defekt, aber wenn die Bremswirkung gut ist können wir weiterfahren.. Die Landschaft wird immer flacher und grüner, wie in Schweden.. Uns fällt auf, daß wir oft Vergleiche ziehen.. In Wiliams Lake werden noch schnell zwei Aluschalen gekauft, denn die Chicken sollen im Backofen gebacken werden.. Auf der Weiterfahrt wird nach einem Übernachtungsplatz Ausschau gehalten.. Ein schöner Rastplatz direkt neben dem HW 97 lädt uns ein.. Genau gegenüber einem kommerziellen Campingplatz.. Das ist auch der Grund für das Übernachtungsverbot.. Das Mobil wird geparkt.. Backofen an, Hähnchenkeulen rein, aber es dauert noch bis 21:40, ehe das Essen fertig ist.. Das Spülen unterbleibt nach dem Abendessen, statt dessen wird das Geschirr nur schnell in die Spüle gestapelt und wir starten wieder.. Als wir das nächtliche Quesnel hinter uns haben, wird nach einem Standplatz Ausschau gehalten.. Nachtruhe um 23:10 auf einem Rest-Area, nach über vierhundert gefahrenen Kilometern.. Es regnet in der Nacht.. Dienstag 08.. Kurz vor 8:00 Uhr krabbeln wir aus den Federn.. Nachdem wir gefrühstückt und den Hausputz" erledigt haben, rollt unser RV auf dem HW 97 wieder nach Norden.. Um 9:30 Uhr schleudert uns ein entgegenkommendes Wohnmobil eine Ladung Dreck vor die Windschutzscheibe.. Es kracht.. Nachdem die Scheibenwaschanlage wieder für freie Sicht gesorgt hat sehen wir das daumennagelgroße Loch direkt im Sichtbereich des Fahrers.. Schei.. benkleister.. Glücklicherweise ist die Scheibe nicht durchschlagen, nur das äußere Verbundglas ist zerstört.. Prince George ist ein wichtiges Versorgungszentrum im nördlichen British Columbia und hat einen riesigen Einzugsbereich.. Dementsprechend groß und geschäftig ist diese Stadt.. Auch wir nutzen die Möglichkeiten, tanken und tätigen einen Großeinkauf.. Nachdem die Lebensmittel und Jeans etc.. verstaut sind, geht es um 13:15 Uhr weiter.. Ab Prince George hat die Besiedlung entlang des Highway abrupt aufgehört.. Statt dessen links und rechts Seen und sumpfige Bereiche mit seltsam kerzenförmigen, aber sehr oft abgestorbenen Bäumen.. Der Himmel ist bewölkt mit Aufheiterungen, die Temperatur bei 20 Celsius.. Ankunft um 15:30 Uhr in der noch jungen Stadt Mackenzie.. Sie wurde erst 1965 gegründet und liegt, erreichbar über eine dreißig Kilometer lange Stichstraße, am Williston Lake, dem größten Stausee Nordamerikas.. Ein Grund hierher zu kommen, ist unter anderem das Hallenbad mit Sauna und Whirlpool.. Einmal die Hauptstraße rauf und runter zwecks Orientierung.. Wo ist der Campingplatz, wo das Hallenbad? Anschließend über eine sieben Kilometer lange Gravelroad zum Williston Lake.. So schlimm die Anfahrt zum See auch war, es hat sich gelohnt.. Ein herrliches Plätzchen, mit Picknikmöglichkeit, aber Übernachtungsverbot.. Wir sind allein an diesem schönen Fleckchen namens Mackenzies Landing.. Dieser Pionier soll im letzten Jahrhundert, bei seiner Durchquerung Nordamerikas von Ost nach West, hier entlanggezogen sein.. Am Abend geht s zurück zum Hallenbad und hinein in die Fluten.. Nachtruhe ist dann um 22:00 Uhr auf dem Campingplatz am Ortsrand von Mackenzie.. Auch in dieser Nacht fallen ein paar Tropfen Regen.. Mittwoch 09.. 8:30 Uhr.. Sonnenschein von einem strahlend blauen Himmel weckt uns.. Nach dem Frühstück fahren wir noch einmal in den Ort zum Fotografieren und Telefonieren.. Halt, wo ist die Telefonkarte? Im Portemonnaie.. Und wo ist das Portemonnaie? Die ganze Familie sucht und stellt das Mobil auf den Kopf.. Ingo findet es dann in der Tüte meiner neuen Jeans.. Wie ist es da bloß hingeraten?.. Jetzt können wir doch noch zu Hause anrufen.. Um 11:00 Uhr geht es wieder weiter, erst zurück auf den HW 97 und dann Richtung Nordost nach Chetwynd.. Heute ist wohl unser Glückstag.. Direkt an der Straße an einem Hang sehen wir unseren ersten Schwarzbär.. Wir drehen um, fahren zurück, und können dem etwa zweijährigen Tier bei der Futtersuche zuschauen.. Der Bär dreht mit der Vordertatze Steine um und schleckt dann die zum Vorschein kommenden Insekten, Würmer und Schnecken auf.. Einige Kilometer weiter entdecken wir, während eines Fotostop`s an der Hangschulter eines wunderschönen Tales, eine Elchkuh im Talgrund, bis zum Bauch in einem Tümpel.. Während unsere Augen, die Kamera und das Fernglas nach unten gerichtet ist, bleibt ein Pickup-Camper neben uns stehen.. Ein älteres Paar steigt aus und schaut auch in den Abgrund hinunter.. Nach einigen Minuten fragt uns die Frau im Flüsterton was wir denn beobachten.. Fast ebenso verschwörerisch erklären wir, daß unten ein Elch im Wasser steht.. Nachdem sie das Tier entdeckt, meint sie etwas irritiert das sei doch gar kein Elk" sondern ein Moose".. Was lernen wir daraus? ein Moose ist ein Elch, ein Elk ist aber ein Wapiti.. Bei der nächsten Tankstelle verschwinden 127 Liter Benzin im Tank.. Das entspricht knapp 25 Liter auf hundert Kilometer.. In Chetwynd wählen wir den reizvollen Hudson s Hope Loop, der uns auf den Alaska Highway führen wird.. Unterwegs besuchen wir den gewaltigen Bennett Damm, 183 Meter hoch und 2000 Meter lang.. Er staut den Peace River zum Williston Lake auf und sperrt ein Wassereinzugsgebiet von der Fläche Irlands ab.. An eine Fischtreppe hat man aber nicht gedacht.. Ein Visitor Centre informiert über Dammbau und Stromerzeugung.. Wir beteiligen uns an einer Führung durch die unterirdischen Turbinenhallen und den Wasserdom, das ist die Felsenkammer die das Turbinenwasser aufnimmt bevor es in den Unterlauf des Peace River abfließt.. Hier wird ein drittel des Strombedarfs von British Columbia erzeugt.. Der weitere Weg verläuft durch das Peace River Plateau um dann 20 Kilometer vor dem Alaska Highway in Serpentinen steil bergauf zu führen.. Unterwegs sehen wir noch einige Rehe und erreichen um 19:05 Uhr in Fort St.. John die ALCAN.. ALaska-CANada Highway heißt die offizielle Bezeichnung des Alaska Highway von Dawson Creek, mit dem Milepost 0 (dem Startpunkt), bis Delta Junktion in Alaska.. Auf den ersten vierhundert Kilometern bis Fort Nelson führt die ALCAN oft schnurgerade von Horizont zu Horizont durch hügeliges Waldgebiet.. Links und rechts der Straße wird ein Streifen von etwa zwanzig Metern von Bewuchs freigehalten.. Bagger mit Raupenketten, an deren Auslegerarm eine Mähmaschine montiert ist, erledigen diese Arbeit.. Dieser Streifen hat mehrere Vorteile, erstens kann man Tiere, die über die Straße wechseln, frühzeitig sehen, außerdem werden die Telefonmasten und Stromleitungen in diesem Bereich geführt und nicht zuletzt sind das die Trassen der Gas-Pipelines.. Es stinkt penetrant nach faulen Eiern.. Es ist so viel Gas in der Luft, daß ich es nicht wagen würde, ein Streichholz zu entzünden.. Die wenigen Schotterwege, die von der ALCAN abzweigen, sind alle gesperrt.. Die großen Energiekonzerne haben ihre Hand auf diesem Gebiet.. Ehemalige Campgrounds sind verschwunden und Parkplätze gibt es auch nicht.. Um 20:25 Uhr parken wir auf einem Holzlagerplatz nördlich  ...   Reit im Winkel sein.. Auf dem Rückweg staune ich über die naturgetreue Plastik zweier Wapitis auf dem Rasen an einer Straßenkreuzung.. Ein Tier ruht, das andere steht mit erhobenem Kopf in der Sonne.. bis es weitergeht.. Ach du meine Güte, mit Brille wär das nicht passiert.. Aber mit Wildtieren hier mitten in der Stadt hatte ich nicht gerechnet.. Jetzt verstehe ich auch den Grund, warum die Blumenkästen mit Maschendraht überwölbt sind.. Kurz vor 18:00 Uhr belegen wir einen Standplatz auf dem Wapiti" Campground, nicht weit vom Ort entfernt, am Icefields Parkway.. Zum Abendessen wird ein Lachs über dem Lagerfeuer gegrillt, dabei ziehen Wapitis durch den Wald.. Sie stören sich nicht im geringsten an den Campern und äsen zwischen den Wohnwagen.. Anschließend wandern Brigitte und ich einmal um den Campground, das heißt wir wollten einmal herum, schaffen es aber nicht.. Als es dunkel wird müssen wir abkürzen, der Platz ist einfach zu groß.. Donnerstag 17.. Heute sind wir wieder früh aufgestanden, denn wir haben uns ein volles Besichtigungsprogramm zusammengestellt.. Unser Ziel ist der Maligne Lake.. Kaum sind wir vor Jasper in nordöstlicher Richtung auf den Yellowhead eingebogen, sehen wir in der Morgensonne etwa fünfzig Wpiti-Kühe in den Au-Wiesen des Athabasca-River.. Es sind kleine Gruppen von zwei bis vier Tieren oder Muttertiere mit ihren Jungen die dort im Gras lagern oder verstreut zwischen den Baumgruppen stehen.. Nach drei Kilometern zweigt die Maligne Road nach rechts ab, führt über den Athabasca um nach etwa zehn Kilometern den Maligne Canyon zu erreichen.. Dieser ist ein einzigartiger Riss im Felsgestein, zwischen einem und fünfzehn Metern breit, sowie zehn bis dreißig Meter tief, durch den der Fluß braust.. Auf dem Fußweg, der mal links mal rechts dem Canyon vier Kilometer folgt, wandern wir talwärts.. Von den sechs Bücken die in regelmäßigen Abständen die Schlucht überspannen hat man eindrucksvolle Ausblicke und Fotomotive.. Als wir auf der Weiterfahrt am Medizin Lake entlangfahren, einem See, der keinen Abfluß zu haben scheint aber trotzdem im Jahresverlauf starke Wasserstandsschwankungen aufweist, geraten wir in einen Verkehrsstau.. Der erste Eindruck, vorne in der Kurve sei ein Unfall passiert, täuscht.. Zwei Wapitihirsche, die einzigen die wir auf unserer Reise sahen, grasen wenige Meter abseits der Straße.. Etwa ein halbes Hundert Touristen verstecken ihre Gesichter hinter Fotoapparaten und Videokameras.. Es klickt und surrt in einer Tour, doch die beiden Geweihträger lassen sich nicht aus der Ruhe bringen.. Bis eine Asiatin, mehrfach von ihrem Begleiter aufgefordert sich näher zum Wapiti und damit besser ins Bild zu stellen, die Straße eineinhalb Meter Richtung Hirsch verlassen hatte.. Sowas gefiel diesem jetzt aber gar nicht.. Der Kopf wurde gesenkt, ein kurzer Scheinangriff und in nullkommanichts standen die Touris alle wieder auf der Fahrbahn.. Da gehörten sie auch hin meinte unser Prachtbursche, drehte sich um und äste weiter.. Es war köstlich.. Kurz vor Mittag erreichen wir in 1670 Metern Höhe den Maligne Lake, in einem Gebirgstal, eingefaßt von hohen Berggipfeln.. Er ist zweiundzwanzig Kilometer lang und max.. zwei Kilometer breit.. Es ist sehr heiß und wir beneiden die Jugendgruppe ein bißchen, die in zwei Schlauchbooten, beim Seeauslauf in den Maligne River, zum Rafting startet.. Auf dem See verkehren Ausflugboote, aber die 31$ pro Person für eineinhalb Stunden sind uns doch zu teuer.. Wir schlecken Eis und genießen Muffins bevor die Rückfahrt angetreten wird.. Unser nächstes Ziel ist der Mount Edith Cavell, mit 3363 Metern der höchste Berg in diesem Gebiet.. Vom wenig befahrenen, alten Icefields Parkway zweigt die Edith Cavell Road ab.. Fast fünfzehn Kilometer lang und in schlechtem Zustand, windet sie sich in unzähligen Serpentinen in die Höhe.. An einigen Kehren hat man herrliche Ausblicke in das Tal und auf die Moränenhänge.. Am Straßenende wird das Wohnmobil geparkt und wir machen uns zu Fuß auf den Weg zur Gletscherzunge mit dem Schmelzwassersee des Edith Cavell Gletschers.. Über uns in der Felswand endet der Angel Glacier.. Diese beiden Gletscher vereinigten sich vor wenigen Jahrzehnten noch an dieser Stelle, doch im Zuge der globalen Erwärmung ziehen sich alle Eisfelder zurück.. Wieder unten im Tal, erreichen wir in südlicher Richtung die Athabasca Falls.. Hier stürzen die Schmelzwasser der südlich gelegenen Gletscher in einen Felsenkessel und fließen dann durch eine Schlucht ab.. Brigitte wähnt sich an der Chinesischen Mauer, nur Asiaten und Germans, mit einigen Amis, bevölkern die Aussichtsplatformen um das Schauspiel zu genießen.. Wenige hunder Meter weiter erreichen wir wieder den neuen Icefields Parkway, den Highway 93.. Es wird jetzt Zeit sich nach einem Campground umzuschauen.. Der erste ist nicht für Wohnmobile gedacht, die Waldwege sind zu schmal und die Stellplätze zu klein.. Der zweite, genannt Honeymoon Lake, mit 35 Stellplätzen ist genau richtig.. Übernachtung 10$, mit Feuerholz 13$, natürlich wird bei uns gekokelt.. Es ist 18:00 Uhr und für heute Feierabend.. Wir haben 185 Km mehr auf dem Tacho.. Freitag, 18.. Der Wecker war nicht gestellt, somit sind wir erst um 9:10 Uhr wach geworden, begrüßt von einem Bilderbuchwetter.. Nach einem ordentlichen Frühstück rollen wir auf dem Icefields Parkway durch das sonnenüberflutete Sunwapta Valley südwärts, Richtung Banff Nationalpark.. Die Strecke steigt stetig an, im Osten eingerahmt von den Bergen der Maligne Range und im Westen von der Bergkette des Columbia Icefield.. Das Columbia Icefield selbst überdeckt 325 Km und ist die größte Eisfläche in den Rocky Mountains.. Man schätzt die stärkste Dicke des Eises auf 365 Meter.. Als wir den Sunwapta-Pass, die Parkgrenze des Jasper und Banff Nationalparks, erreichen, hat sich der Himmel zugezogen und es ist empfindlich kalt geworden.. Die Kälte kommt durch die Fallwinde die vom Athabasca-Gletscher herabfließen.. Wo früher der Gletschersee war, hat man einen Parkplatz angelegt.. Das Wohnmobil wird abgestellt, warme Jacken angezogen und dann steigen wir über Geröllhalden hinauf zum Fuß des Gletschers.. In gewissen Abständen zeigen Jahreszahlen auf Betonsockeln an, wo die Gletscherzunge damals war.. Es ist erschreckend wie weit der Gletscher sich in den letzten 45 Jahren zurückgezogen hat.. Die globale Erwärmung ist offensichtlich keine Theorie mehr.. Vom Visitor Center, oben an der Straße, kann man sich für 21.. 5 Can$ mit Bussen weiter hinauf zum Gletscher bringen lassen.. Dort wird umgestiegen und mächtige Eismobile kutschieren die Touristen über das Eis.. Wem`s gefällt.. Wir starten unbeholfene Gehversuche auf dem tauenden Eis der Gletscherzunge.. Verdammt glatt, aber bergauf leidlich zu bewältigen nur zurück ist es ganz schwierig.. Nach kurzer Zeit bleiben wir stehen, zu gefährlich.. Ingo, der schon 50 Meter voraus ist, wird zurückgerufen, für das obligatorische Foto.. Brigitte und die Kinder setzen sich auf die Kante einer Gletscherspalte.. Ich habe den Apparat noch nicht richtig eingestellt, als schon Protest laut wird.. Das tauende Eis durchnäßt die Hosen, das verursacht einen kalten Pö und dreckig wird man auch noch! Na ja, aber bis die Fotos im Kasten sind muß ausgehalten werden.. Wir verlassen den Gletscher ohne Ausrutscher und Blessuren und die Undichten" können im Wohnmobil die Wäsche wechseln.. Wir überqueren jetzt den 2035 Meter hohen Sunwapta Pass, der auch die Wasserscheide zwischen dem in die Beaufort See mündendem Athabasca River und dem in die Hudson Bay fließenden North Saskatchewan River ist.. Dieser Fluß windet sich bald von Seite zu Seite durch das Tal, bildet Sümpfe, Tümpel und Seen.. An eine Stelle ist die Straße auf einem Damm durch das flache Wasser geführt.. Am BowSummit and Peyto Lake wird wieder eine Wanderung eingeschoben.. Der Weg führt durch eine hochalpine Almlandschaft mit farbenprächtigen Blumen.. Ich muß mich zusammenreißen um noch einige Dias für den Peyto Lake aufzubewahren.. Dieser See hat im nördlichen Teil die Form eines Fuchskopfes und wieder die jadegrüne Färbung die wir schon einige Male bei Gletscherseen beobachten konnten.. In Lake Louise fahren wir zuerst das Visitor Centre an um uns mit Infos zu versorgen.. Dabei sehen wir den letzten Teil eines Filmes über Grizzlis.. Unter anderem wird ein PKW gezeigt, den ein Bär zerlegt hat weil Lebensmittel darin waren.. Die Feuerwehr mit hydraulischen Rettungsscheren könnte keine bessere Arbeit abliefern.. Nachdem die Ansichtskarten gekauft sind, ist das nächste Ziel der Moraine Lake.. So ein sattes Türkis habe ich noch nie in der Natur gesehen, da verblassen sogar die Postkarten.. Ich bin total begeistert und lasse die Kamera klicken.. Zwanzig Minuten warte ich bis ein passendes Wolkenloch die Sonne auf das Wasser fallen läßt.. Es ist herrlich hier.. Anschließend wollen wir zum Lake Louise mit seinem touristischen Muß, dem Hotel Chateau Lake Louise" aber Ramona meint: Laßt uns lieber erst einen Stellplatz reservieren.. " Recht hat sie, denn es sind sehr viele Touristen hier die ja alle einen Platz brauchen.. Es ist aber schon zu spät, auf den Campgrounds im Stadtgebiet gibt es keine freien Stellplätze mehr.. Erst vierzehn Kilometer südlich, auf dem Protection Mountain Camp, können wir unter Schwierigkeiten noch einen ergattern.. Es ist kurz vor 19:00 Uhr und somit hat es keinen Sinn mehr zurückzufahren.. Das Mobil wird mit Keilen waagerecht geparkt, danach Essen gekocht und gegessen.. Gemütlicher Ausklang des Tages.. Samstag, 19.. Nach einer kalten Nacht, klingelt der Wecker heute um 8:00 Uhr.. Ingo geht in den Waschraum.. Heute fällt ihm ein kleiner Knopf im Türknauf auf.. Er drückt mehrmals darauf herum ohne eine Funktion zu erkennen schließlich verlässt er den Waschraum und schlägt die Tür hinter sich zu.. Nach ihm will Ramona sich waschen und.. kann die Waschraumtür nicht öffnen.. Wir können uns das gar nicht erklären, bis Ingo von dem Knopf erzählt.. Jetzt ist alles klar, die Tür ist von innen verriegelt.. Unser Ingo, was er nicht machen soll - zum Beispiel kleine Knöpfe drücken oder Harz von den Bäumen kratzen - reizt ihn ungemein.. Jetzt sind wir froh über unser Werkzeug, denn irgendwie muß das Schloß ausgebaut werden.. Das gelingt uns schließlich auch und Ramona kann sich den Schlaf aus den Augen spülen.. Wo ich schon mal dabei bin, versuche ich auch das Harz (siehe oben) mit einem benzingetränkten Küchentuch vom Fußboden zu entfernen.. Als auch dieses Malheur beseitigt ist, stärken wir uns mit einem guten Frühstück.. Am späten Vormittag parken wir das Wohnmobil auf dem Parkplatz am Johnson Creek, um eine Wanderung zu den Johnson Falls zu unternehmen.. Der Weg führt durch eine Schlucht, ständig bergauf, streckenweise über einen Bohlensteg an der senkrechten Felswand über dem Wasser.. Der Himmel strahlt in sattem Blau, keine Wolke behindert die Sonnenstrahlen, es ist sehr warm.. Sehr auffällig ist heute wieder die Angst der Amerikaner vor dem Verdursten.. Mehr als drei viertel der Touris schleppt die obligatorischen Getränkebehälter mit den vielfarbigen Limonaden mit sich herum.. Dabei sind es bis zu den Fällen nur etwa 1,1 bzw.. 2 Meilen.. Bis zum oberen Wasserfall zu gehen haben wir nicht bereut, so einen wunderschönen natürlichen Whirlpool mit türkisklarem Wasser und Mini-Regenbogen wird man in keinem Supererlebnisbad zu sehen bekommen.. Mittags erreichen wir Banff.. Zuerst wird die Gelegenheit zum dumpen (Schmutzwassertanks entleeren) und bunkern von Frischwasser wahrgenommen.. Auch die Scheiben bekommen eine Dusche ab.. Anschließend in die Innenstadt zur Post.. Pech, das Postamt hat geschlossen, was machen wir jetzt mit unseren Postkarten?.. Der Nachmittag gehört dem Sightseeing.. Als erstes besuchen wir die Aussichtspunkte über den Bow River Falls, mit der Postkartenansicht auf das Banff Springs Hotel und den weißschäumenden Stromschnellen davor.. Anschließend steht ein Besuch der heißen Schwefelquellen im Cave and Basin Centennial Centre" auf dem Programm.. Die Quellen wurden im Winter 1883 von drei Waldläufern entdeckt, die für die Eisenbahngesellschaft arbeiteten.. Dampf stieg aus einem Loch im Waldboden, in die frostige Luft auf.. Die drei stiegen an einer schnell gefällten Fichte durch das Loch in die Tiefe und meinten bald, vor der Chance ihres Lebens zu stehen.. Diese Entdeckung wollten sie nutzen und ein Heilbad eröffnen.. Da hatten sie aber die Macht der Bahngesellschaft unterschätzt.. Diese setzte ihren Einfluß ein und vereinnahmte das Gebiet um die Quellen.. In dem folgenden Prozeß entschied die Jury sehr salomonisch: Wenn zwei sich streiten und die Lage verzwickt ist, freut sich der Staat.. Die streitenden Parteien gingen leer aus, das Gebiet wurde unter Naturschutz gestellt und es entstand der erste Nationalpark Kanadas.. Durch den Bau des heutigen Wahrzeichens von Banff, das Banff Springs Hotel, sicherte sich die Canadian Pacific Railway aber doch noch den wirtschaftlichen Erfolg durch die Vermarktung der Nationalpark-Idee.. Heute ist die, aus dem Jahre 1914 stammende, Badeanlage ein Museum und nicht mehr in Betrieb.. Durch einen Tunnel gelangt man in die Grotte in der sich ein Quellbecken befindet.. Ein durchdringender Geruch durchzieht die Anlage, der bei den Außenbecken noch penetranter wird.. Er stammt vom Schwefelwasserstoff in dem heißen Wasser.. Auf Eier haben wir für einige Zeit keinen Appetit mehr.. Zurück im Ort, lotst uns ein netter Kanadier zu einer Tankstelle die auch Flüssiggasanlagen betankt.. Er bittet Ingo, der als Dolmetscher fungiert, sich ein bißchen mit seiner Frau auf deutsch zu unterhalten.. Es folgt das übliche, freundliche, woher wohin warum, oh verry nice! Sie hat Vorfahren aus Germany.. Wir verlassen diesen Touristenort mit ganzjährigem Weihnachtsshop, auf dem Trans Canada Highway in Richtung Calgary.. Bald biegen wir aber ab und folgen dem Bow River auf der alten Straße 1 A.. Hier fährt kaum ein Auto.. Nach kurzer Zeit liegen die Rocky Mountains hinter uns.. Links und rechts dehnen sich die Hügel der Vorgebirge, voraus erstreckt sich die wellige Prärie.. Im Regenschatten der Gebirge ist das Land trocken, baum- und strauchlos.. Nur in den Flußtälern gibt es vereinzelt Buschwerk.. Die schönen Campgrounds in malerischer Landschaft sind vorerst passè.. In Cochrane, einem Präriestädtchen, fahren wir deshalb auf einen reizlosen RV-Park.. " Dieser besteht aus einem eingezäunten Gelände mit einem Rasenplatz in der Mitte und RV-Boxen rings um das Areal.. Es ist ein besserer Parkplatz auf dem Hochufer des Bow River, mit Dusche inklusive Fußpilzgefahr.. Sonntag, 20.. Auf nach Calgary.. Ramona freut sich schon auf die Shopping-Center, die Wolkenkratzer und den Tower.. Zuerst erreicht man aber, von den Rockys kommend, das Olympia-Gelände am Stadtrand von Calgary.. Man ist hier mächtig Stolz darauf, die Olympischen Winterspiele von 1988 ausgerichtet zu haben und zeigt es auch.. Der Canada Olympic Park ist heute ein Freizeitpark, in dem die Erinnerung an das Großereignis vermarktet wird.. An der Information erhalten wir einen kopierten Stadtplan.. Mit dessen Hilfe entscheiden wir uns für einen Parkplatz in der Nähe des Calgary Towers.. Ein Glück, daß heute Sonntag ist.. An Wochentagen hätten wir mit dem Parken doch ziemliche Probleme bekommen.. Als Erstes fahren wir mit dem Expresslift auf dem 191 Meter hohen Turm, der als Wahrzeichen der Stadt zur Olympiade noch das höchste Gebäude war, jetzt aber schon von Neubauten überragt wird.. Von seiner Aussichtsplatform hat man eine grandiose Aussicht, gerade an so einem wunderschönen Tag wie heute.. Im Westen sind die Schneegipfel der Rocky Mountains zu sehen, im Osten dehnt sich die hügelige Weite der Prairie.. Bis in den Dunst am Horizont erstrecken sich auch die weitläufigen Vororte mit den ein- oder zweistöckigen Eigenheimen.. Hochhäuser gibt es nur im unmittelbaren Bereich des Zentrums.. Wieder unten, benutzen wir das, hoch über den Straßen verlaufende, Fußwegenetz Plus 15.. " Im Gegensatz zu Vancouver sind hier die Glaspaläste mit ihren Büros, Banken und Shopping Malls nicht unter der Erde sondern in 15 Fuß Höhe durch verglaste Brücken verbunden.. Dem wetterunabhängigen Einkaufsvergnügen steht nichts im Wege, wir schauen aber nur.. Besonders angetan hat es mir der Devonian Garden im Toronto Dominian Square.. Man betritt im dritten Stock des Gebäudes einen Botanischen Garten mit Teichen voller Goldkarpfen, Wasserschildkröten, Brunnen und kleinen Wasserfällen.. Dieses künstliche Paradies mit über 20 000 Pflanzen erstreckt sich vom zweiten bis zum vierten Stockwerk.. Das heutige Calgary verdankt seine Wirtschaftskraft nicht mehr alleine der Vermarktung des Weizens und der Rinder sondern auch der Erschließung von Öl- und Gasvorkommen in Alberta.. Deshalb besuchen wir das Energeum, ein Energiemuseum das von den Energieunternehmen finanziert wird.. Wir hatten es uns größer vorgestellt, doch für die Vermittlung von Basisinformationen über Lager- und Fundstätten sowie verschiedener Fördertechniken an Modellen und Schautafeln reichte es.. Anschließend nehmen wir wieder das Pflaster unter die Schuhe, flanieren durch die Fußgängerzone und erreichen die Markthallen vor dem Prince`s Island Park.. Wir stärken uns mit Fish and Chips um dann auf dem Rückweg durch das China-Haus (direkt auf einer Straße errichtet) und Chinatown nach einiger Zeit unsere Sightseeing Wanderung beim Wohnmobil zu beenden.. Es sind 28 Celsius.. Über die Ausfallstraße 2.. South verlassen wir die Stadt in südlicher Richtung.. Die Straßen führen jetzt, wie mit dem Lineal gezogen, durch das hügelige Grasland.. Um 19:00 Uhr ist Feierabend für heute.. Unser Standplatz ist auf einem primitiven Basiscamp, am Flußufer in der Nähe einer Brücke.. Zum Tagesausklang wetteifern alle am Fluß beim Steinetitschen.. Nachts werde ich von einem ekelerregenden Gestank wach, es stinkt nach Aas.. Wahrscheinlich haben Kojoten ihren Bau in dem Buschwerk hinter unserem Mobil.. Montag 21.. Es ist schon wieder 10:00 Uhr bis es losgeht.. In dem Ort Fort Macleod, einem kleinen Prairienest, wird nach einem Telefonhäuschen Ausschau gehalten, denn wir müssen nach Hause telefonieren.. " Über Pincher Creek, wo ein Großeinkauf fällig ist, geht es weiter zum Waterton Lake National Park.. So heißt der International Peace Park" auf kanadischer Seite, der amerikanische Teil wird Glacier National Park genannt.. Im Jahre 1818 wurde hier auf dem 49.. Breitengrad eine willkürliche Grenze gezogen.. Sie trennt die Vereinigten Staaten im Süden von Kanada im Norden.. Sie durchschneidet die einheitliche Naturlandschaft des Waterton- und Glacier-Gebietes und somit auch das damalige Rückzugsgebiet der Indianer.. Die Prairie-Indianer nutzten die Passübergänge in diesem Gebiet um sich im Herbst in die schützenden Rocky-Mountains zurückzuziehen.. Im Frühjahr zogen sie dann wieder in die Prairien um den Büffeln zu folgen.. Ein winziges Stück folgen wir den Spuren der Ureinwohner.. Erst mit dem Wohnmobil durch ein sanft ansteigendes Tal bis zum Ende der Straße.. Dann wird am Red Rock Creek entlang gewandert.. Nasser und trockener, rostroter und weißer Fels bringt starke Farbkontraste in die vielen Grüntöne der Vegetation.. Über allem erhebt sich der rote Berggipfel des Red Rock.. Die Temperatur beträgt bestimmt 30 Celsius, die Insekten sind lästig und abseits der Wege gäbe es kein Durchkommen durch diesen Urwald.. Wir sind froh, nicht unsere gesamte Habe auf dem Rücken hier durchschleppen zu müssen.. Das nächste Ziel ist der Ort Waterton Townsite.. Nach der puren Natur ein Schock.. Es geht hier zu wie in einer bayerischen Touristenhochburg.. Die Attraktion ist das legendäre Prince of Wales Hotel.. Es wurde 1927 von der Great Northern Railway Company erbaut.. um den Tourismus anzukurbeln, mit nachhaltigem Erfolg.. Wir drehen sofort um und finden etwa zwei Kilometer vor dem Ort ein malerisches Fleckchen am Waterton Lake mit einem herrlichen Panorama.. Das schloßartige Prince of Wales tront auf seiner Halbinsel im See.. Ich stürze mich in die kalten Fluten.. Für drei Minuten, dann bin ich ausgekühlt bis ins Mark.. Der Rest der Familie taucht nur eben die Füße ein.. Wir machen Picknick und nehmen dann ein Sonnenbad, das ist angenhmer.. Um 17:25 Uhr reisen wir wieder in die USA ein.. Ein Grenzer in tadelloser Uniform und militärischer Haltung verlangt unsere Pässe und fragt uns aus.. Ingo steht Rede und Antwort.. Abschließend erhält er noch ein Lob wegen seiner Sprachkenntnisse und der Satzstellung, na das hebt doch das Selbstbewußtsein.. Drei Kurven weiter begrüßt uns das Bergmassiv des Chief Mountain, in den USA / Montana.. Der Chief ist der heilige Berg der Indianer.. In St.. Mary sind 10 Dollar Eintritt für den Glacier NP fällig.. Unmittelbar hinter dem Parkeingang liegt der St.. Mary Campground.. Zuerst wird ein Stellplatz reserviert.. Auf die Tischplatte ist ein Schild getackert: Es ist bei 25 Dollar Strafe verboten Lebensmittel auf dem Tisch stehen zu lassen, das gilt sogar für ein Glas Wasser.. Bärengebiet.. Wenn heute die Steaks gegrillt werden sollen müssen wir das Holz in St.. Mary in einem Campingladen kaufen.. Zurückfahren? Nein, hier muß doch genügend Schwemmholz am See liegen.. Die Going-to-the-Sun Road, die interessanteste Hochgebirgsstraße durch den Park, führt direkt am St.. Mary Lake entlang.. Leider ist der Hochgebirgsteil für größere Wohnmobile gesperrt, also auch für uns.. Die Straße ist stellenweise aus dem Fels gehauen und die Aufbauten würden oben am Fels anecken.. Bis zum Ende des Sees dürfen wir aber, dort drehen wir auf einer Wendestelle für größere Fahrzeuge.. Wir kommen ohne Holz zurück, kein Lagerfeuer, kein Grill.. Statt dessen ziehen Wolken auf und in der Dämmerung entlädt sich ein krachendes, tosendes Sommergewitter.. Wir legen uns schlafen.. Hier geht es zum.. Teil II.. Was Sie noch interessieren könnte:.. Inhaltsverzeichnis..

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  • Title: Weiterreise durch Nordwest-Kanada
    Descriptive info: Car Service.. Yellowstone I.. Yellowstone II.. Gewitter Idaho.. Craters of the Moon.. Sonnenbrand.. Kaufrausch.. Hells Canyon.. St.. Helens.. Zum Pazifik.. Olympic NP.. Nach Seatle.. Ausklang.. Abgabe Mobil.. Kanada/USA Teil 2.. Dienstag 22.. Trotz Verbot haben Brigitte und ich heute morgen ein Murmeltier gefüttert.. Es saß zuletzt ca.. einen halben Meter vor unserem Einstieg und ich konnte einige Fotos schießen.. Nach einem ordentlichen Frühstück ( Pfannkuchen ) brechen wir um 10:15 Uhr Richtung Yellowstone Park auf.. Die Route führt uns über die Stadt Helena und diese Gelegenheit nutzen wir für den, nach 4000 Meilen fälligen, Oelwechsel.. Eine Servicestation wird angefahren wo man auf solche Arbeiten spezialisiert ist.. Was wir dann erleben ist der sprichwörtliche amerkanische Service, schnell gut und billig.. Die Werkstatt hat zwei Einfahrtstore, dahinter jeweils eine Montagegrube und dann wieder ein Ausfahrtstor.. Als wir ankommen sind die beiden Montageplätze belegt, links vor dem Tor wartet noch ein Armee-Pickup, also stellen wir uns vor das rechte Tor.. Es wird ja noch etwas dauern und wir wollen in der Zwischenzeit einige Butterbrote schmieren.. Das erste ist noch nicht fertig, kommt ein junger Mann mit dem Auftragsblock.. Die Fahrzeugdaten sind schon eingetragen.. Wir werden nach unserem Wunsch gefragt und ich muß den Auftrag unterschreiben.. Als ich gerade ins Brot beißen will, wird die Tür aufgerissen und mir wird bedeutet, man will den Teppichboden im Fahrerhaus absaugen.. Im nächsten Moment springt ein weiterer Mann auf die Stoßstange, besprüht die Windschutzscheibe mit einem Reiniger und bearbeitet sie.. Ich denke schon den falschen Auftrag erteilt zu haben, da kommt der Chef, setzt sich ans Steuer und bugsiert das Mobil auf die frei gewordene Grube.. Das ist Zentimeterarbeit.. Die Motorhaube wird geöffnet und wir sehen nicht mehr was da vor sich geht.. Mir fällt die Empfehlung ein, Tankwarte nicht unbeobachtet zu lassen, also aussteigen.. Ich sehe gerade noch wie der Chef das Luftfiltergehäuse zuschraubt.. Auf meinen erstaunten Blick meint er der Filter sei o.. k.. Unterdessen prüft jemand den Luftdruck der Reifen, ich höre Stimmen aus der Grube und der Chef zieht den Füllschlauch aus dem, jetzt gefüllten, Scheibenwaschbehälter.. Der Oelfilter wird gewechselt.. Inzwischen scheint das Altoel herausgelaufen zu sein, denn mit einer Zapfpistole wird der Motor mit frischem Oel befüllt.. Unten prüft man den Getriebeoelstand.. Es geschieht zwar alles im Akkord aber ich rechne inzwischen mit einer saftigen Rechnung.. Wie erstaunt bin ich dann als mir 26 Dollar berechnet werden.. In Deutschland zahle ich für 5 Liter Oel plus Filter schon mehr, Arbeitslohn gar nicht gerechnet.. Stichwort Arbeitslohn, der muß hier ja wirklich mickerig sein, der berüchtigte Minimallohn.. Deshalb fällt das Trinkgeld, Tip"genannt, üppiger aus als sonst.. Auf die Frage nach einer Windschutzscheibenreparatur, wird uns eine Firma empfohlen.. Dort gibt es eine Reparaturmöglichkeit erst am nächsten Tag.. Wir fahren weiter.. Gut so, denn sonst hätten wir uns später ärgern müssen wie sich noch zeigen wird.. Den Rest des Tages rollen wir weiter durch das sonnige Montana Richtung Süden.. Ein Stück des HW.. 94 ist so von Brüchen in der Fahrbahndecke durchzogen, daß die erste Möglichkeit genutzt wird, die Bahn zu verlassen.. Dadurch nähern wir uns jetzt dem Westeingang des Yellowstone Park.. Etwa 60 Meilen vorher wird ein Campground angefahren.. Nach dem Abendessen wird noch eine Runde Mau Mau" gespielt und um 22:00 Uhr geschlafen.. Yellow.. stone I.. Mittwoch 23.. 98.. Es wird ein heißer Tag.. Um 8:00 Uhr schrillt der Wecker.. Ein Blick aus dem Fenster sagt uns, der Campground, der gestern Abend bis auf den letzten Platz belegt war, ist fast leer.. Es scheint, daß wir viel zu spät aufgestanden sind.. Vierzig Minuten später fahren auch wir los.. Im Ort Yellowstone, vor dem Westeingang des Parks gelegen, wird getankt und frisches Brot eingekauft.. Etwas später reihen wir uns in die lange Autoschlange vor der Einfahrt des Yellowstone National Park ein.. Die Durchfahrt zwischen den Glashäuschen ist nicht gerade üppig bemessen.. Der intensive Kontakt zwischen den Rückspiegeln der Busse und Wohnmobile mit den Glasflächen der Kassenhäuschen ist nicht zu übersehen.. Zwanzig Dollar werden bezahlt.. Beim Anfahren ziehe ich leicht nach links um unseren rechten Rückspiegel auf Abstand zu halten, da knirscht es häßlich, sechs Meter hinter uns.. An einem Stahlpfosten haben wir uns das rechte, hintere Seitenlicht abgestreift.. Verdammt wie kann man nur solche Nadelöhre bauen.. An der Informationstafel für die Belegungssituation auf den Campgrounds steht hinter drei Namen schon FULL".. Wir beabsichtigen, heute die nördliche Schleife durch den Park zu fahren.. Ein, auf der Infotafel noch frei gekennzeichneter, Campground ist FULL" als wir hinkommen.. Weiter zum nächsten, natürlich FULL".. Mir platzt der sprichwörtliche Kragen.. Ich habe diesen Park schon in mein Herz geschlossen.. " Es ist mittlerweile 11:45 Uhr.. Kein weiteres Herumfahren mehr, heute abend wird der Park wieder verlassen.. Die Suche hat uns schon bis Canyon Village gebracht.. Von hier fahren wir eine Einbahnstraße am Nordrand des Canyon entlang.. Der Name des Parks geht auf den gelben, schwefelhaltigen Sandstein im "Grand Canyon of the Yellowstone" zurück.. Eine vierzig Kilometer lange Schlucht, zwischen 300 und 1400 Meter breit und vom Yellowstone River bis zu 245 Meter tief ausgewaschen.. Über zwei Wasserfälle stürzt der Fluß hinunter.. Der untere mit einer Höhe von 94 Metern ist sehr spektakulär.. Nachdem wir uns dieses Schauspiel erwandert haben ist mein Ärger verflogen.. Die Strecke zum nördlichen Parkausgang ist sehr gebirgig.. In etwa zweitausend Metern Höhe schlängelt sie sich, mit langen Steigungen und entsprechendem Gefälle, an den Berghängen entlang.. Der Dunraven Pass ist mit 2700 Metern der höchste Straßenpunkt auf diesem Abschnitt aber die Gipfel sind an die 3000 Meter und höher.. Unweit des Nordausgangs befinden sich die Mammoth Hot Springs.. Heißes, mit Kalziumcarbonat angereichertes Quellwasser tritt dort in sechzig Quellen an die Oberfläche.. Es hat kalkweiße Sinterterrassen und, durch Heißwasseralgen bunt gefärbte, Kegel gebildet.. Eine einspurige Teerstraße umrundet das Upper Terrace Area.. Sie darf von Fahrzeugen bis 20 Fuß Länge befahren werden.. Wir versuchen es auch mit unserem 23-Fuß-RV.. Es ist leichter, als durch den Parkeingang zu fahren.. Das untere Terrassenareal umwandern wir und die Fotokamera bekommt Arbeit.. Die nun folgende Straße zum Norris Geyser Basin ist eine der schönsten Strecken im Yellowstone NP.. Das Geyser Basin selbst vermittelt eine Art Endzeitstimmung.. Es ist schon früher Abend als wir auf Holzstegen dieses Gebiet besichtigen.. Abgestorbene Bäume, kalküberkrustete Flächen, kochende Quellen und blubbernde Schlammlöcher bestimmen die Landschaft.. Über alles ziehen Dampfwolken mit einem kräftigen Schwefelgestank.. Der Ecchinus Geyser gilt als der Höhepunkt dieses Heißwasserbereiches.. Er füllt sich langsam und bläst seinen Inhalt dann in wenigen Minuten wieder aus.. Die Erholungsphase zwischen diesen Eruptionen beträgt etwa eine Stunde.. Ich stelle fest, daß die Diafilme alle belichtet sind und trabe ab zum Wohnmobil um Nachschub zu holen.. Die restliche Familie geht weiter zum Ecchinus.. Als ich zehn Minuten später, auf dem Rückweg den letzten Hügel vor dem Ecchinus Geyser hochkeuche, zeigt mir eine riesige Dampfwolke an, daß der Ausbruch schon stattfindet.. Brigitte und die Kinder haben das Schauspiel aber hautnah miterlebt.. Jetzt zurück zum Wohnmobil und raus aus dem Park.. Die Sonne ist untergegangen, das Abendrot steht über den Baumwipfeln und wir haben noch ca.. 50 Kilometer bis zum Westeingang.. Dann beginnt die Suche nach einem Platz für die Nacht.. Auf einem sogenannten Hard sidet Campground finden wir einen tollen Stellplatz.. Der Bakershole-Camp liegt in Bärengebiet, deshalb dürfen hier nur Campingfahrzeuge mit festen Wänden stehen aber keine Zelte oder Klappwohnwagen.. Um 22:30 Uhr ist Nachtruhe.. stone II.. Donnerstag 24.. 97 (heiß).. Um 07:30 Uhr klingelt der Wecker.. Niemand hat so recht Lust aufzustehen.. Als erstes wird der Boiler für das Duschwasser angestellt.. Nachdem das Wasser warm ist, nehmen wir alle unsere Dusche.. Danach ein gemütliches Frühstück, niemand hetzt, obwohl ein umfangreiches Programm ansteht.. Als wir um 10:15 Uhr am Eingang des Parks ankommen, steht eine lange Fahrzeugschlange vor uns.. (Das kommt davon, wenn man immer so bummelt.. ) Heute wenden wir uns dem südwestlichen Teil des Nationalpark-Rundkurses zu.. Hier liegen in Folge die Firehole Loop Road, eine Einbahnstraße durch die Schlucht und entlang des Firehole River.. Dieser Fluß wird durch zahlreich einmündende heiße Bächlein und Quellen angenehm temperiert und ist ein gutes Fischwasser.. Dann kommt das Lower Geyser Basin mit dem Fountain Paint Pot, ein Gebiet von Dampf- und Wasserlöchern in fast allen Farben des Regenbogens.. Am beeindruckendsten sind die türkisfarbenen Pools und von Heißwsseralgen überzogenen Sinterbuckel von gelb über orange, rot, bis braun.. Die verschieden Geyser-Bereiche schließen sich links und rechts der Straße an.. Das Fahrzeug wird hin und wieder geparkt, für einen Rundgang über die Holzstiegen, an kleinen Fontänen, kochenden Quellen und blubbernden Schlammlöchern vorbei, öfter eingehüllt in den stinkenden Dampf.. Hier hört man wieder vermehrt deutsche Stimmen, auch ein Rotel-Bus, das feuerwehrrote rollende Hotel hat seine Gäste hier entladen.. Das Ziel fast aller Touristen ist das Upper Geyser Basin mit seinem berühmtesten Geyser, dem Old Faithful.. Entsprechend ist auch die Infrastruktur ausgelegt.. Autobahnähnlich sind die Zufahrtsstraßen zu den großen Parkplätzen angelegt.. Unser Wohnmobil hat soeben seinen Platz gefunden, als Ingo unglaubliches entdeckt.. In Amerika kann man ja die tollsten Anhängsel an den Autos sehen, alles was transportabel ist, wird in den Urlaub mitgenommen, aber Ingo zeigt uns ein Auto, das auf seinem Anhänger einen Mini-Hubschrauber transportiert.. James Bond läßt grüßen.. Das Zentrum der Toristenbetreuung konzentriert sich beim beständigen Old Faithful, dessen Ausbruchsintervall im Mittel bei 79 Minuten liegt, wobei es zwischen 45 bis 110 Minuten variiert.. Bei einer Eruption, die zwischen 1,5 und 5 Minuten liegt, schleudert er 14 000 bis 32 000 Liter heißes Wasser in eine Höhe von 35 bis 50 Meter.. Auf einer Tafel im Visitor Center stehen die voraussichtlichen Eruptionszeiten der Geysire dieses Bereiches.. Auf einer Wanderkarte notieren wir einige in der Abfolge passende Geysire die dann nacheinander erwandert werden.. Der erste ist um 14:00 Uhr Old Faithful, (Bild) der letzte bevor wir umkehren der Riverside, der nur alle 7 Stunden seine Fontäne in den Himmel schickt.. Einfach gigantisch wie er über 10 Minuten lang bläst.. Zurück geht es über aufgeständerte Bohlenwege, quer durchs Geysirfeld.. Warum haben wir heute morgen eigentlich geduscht? Die schwefeligen Dämpfe parfümieren uns und die Kleidung, bis auch wir entsprechend riechen.. Bei der Lodge gibt es anschließend eine Runde Ice-Cream, für die man lange anstehen mußte.. Es sind einfach zu viele Touristen hier, deshalb geht s jetzt in einem Rutsch zum Südeingang des Parks.. Nein, da gibt es nach einiger Zeit ein einsames Picnic Area das uns gefällt.. Hier wird ein sehr verspätetes Mittag- und frühes Abendessen gemacht.. Nach der Stärkung geht es weiter.. Wenn nicht das Kassenhäuschen wäre, könnte man nicht erkennen wo der Yellowstone Park endet und der Grand Teton NP beginnt.. Alle Campgrounds waren bisher voll belegt, so kommt es, daß wir nun auf einem Parkplatz vor Jackson WY stehen, zusammen mit zwei anderen Wohnmobilen.. Das Panorama der Berggipfel im Westen gibt uns das Gefühl in den Alpen zu sein.. Um 21:10 Uhr ist Schluß für heute.. Gewitter.. über Idaho.. Freitag 25.. Um 6:00 Uhr kommt ein Lastwagen auf den Parkplatz und läßt den Motor laufen.. "So eine Rücksichtslosigkeit" denke ich.. Dann werden auch noch Maschinen umgeladen, Ketten rasseln, es geht ziemlich laut zu und alle werden wach.. Kurz darauf pocht es kräftig an unsere Wagentür.. Als ich öffne, steht eine Park-Rangerin vor mir und fordert ziemlich barsch unsere sofortige Abfahrt.. Ich verstehe sie zwar nicht genau, vermute aber das Richtige.. Ingo übersetzt aus seinem Alkovenbett über dem Fahrerhaus: Wir befinden uns noch im Parkgebiet und dürfen hier nicht übernachten, wenn wir sofort abfahren sieht sie von einer Strafe ab, wenn nicht, kassiert sie gleich einen ansehnlichen Betrag.. " Der Klügere gibt nach, ich schwinge mich in die Hose und fahre von diesem ungastlichen Platz, während der Rest der Familie in den Betten bleibt.. Nach wenigen Kilometern lenke ich in Jackson auf den Parkplatz des Visitor Center und parke erneut.. Hier wird gefrühstückt und dabei die Hauptstraße betrachtet.. Gegenüber befindet sich eine Frühstücksbar, daneben ein Motel, auf der anderen Seite ein RV-Park, Busse kommen und holen Gäste ab oder lassen ihre Fahrgäste in der Bar frühstücken.. Nach dem Geschirrspülen zeigt die Anzeige des Schmutzwassertanks -FULL-.. Auf dem RV-Park gegenüber gibt es eine Dump-Station, aber die Benutzung kostet 5 Dollar.. Nein, da gibt es sicher noch eine günstigere Möglichkeit.. Die bietet sich auch bald am Ortsausgang bei einer Tankstelle, wo wir tanken und dumpen, aber kein Frischwasser übernehmen können.. Von hier ab zeigt die Kühlerhaube in die Generalrichtung West.. Wyoming wird über Paßstraßen verlassen um in den Bundesstaat Idaho zu gelangen.. Die Route führt uns am Palisades See entlang, wo ein schön gelegener Picknickplatz zum Rasten, Schwimmen und Sonnenbaden einlädt.. Der riesige, tiefblaue Stausee liegt eingebettet in Hügelketten die vollkommen baumlos sind, nur Salbeibüsche und Steppengras überzieht die Landschaft.. Die wenigen Bäume und Büsche wachsen in Flußtälern und unmittelbar am See.. Wir haben den See fast für uns alleine und grillen mittags über dem Lagerfeuer unsere Steaks, wobei ich mir einen starken Sonnenbrand einfange.. Mit einsetzendem Regen verlassen wir um 15:00 Uhr diesen Platz in Richtung Idaho Falls.. In einem der riesigen Supermärkte am Stadtrand werden die Lebensmittel ergänzt.. Die letzten Sachen sind soeben verstaut, als wieder Tropfen herunterklatschen und sich ein Gewitter entlädt, daß ich so schnell nicht vergessen werde.. Der stürzende Regen begrenzt die Sicht auf unter 100 Meter, dabei wird es so dunkel, daß sich die Straßenlaternen einschalten.. Nur der vorgebaute Alkoven über der Frontscheibe bewirkt, daß die Scheibenwischer das Wasser wegschaffen können.. Der Verkehr kommt fast zum Erliegen und nach 10 Minuten haben sich die Straßen in flache Flüsse verwandelt, wo man die Bürgersteige nur noch erahnen kann.. Nach einer halben Stunde ist der Spuk weitergezogen, die Luft ist klar und warm, die Stadt glänzt wie gebürstet und die Rasensprenger kreiseln immer noch, pfrrrrrt pft pft pft.. , niemand hat sie abgestellt.. Die Gegend hier ist topfeben und im Grunde eine Steppe, trotzdem dienen riesige Flächen dem Kartoffelanbau.. Die großen Stauseen in den Gebirgsausläufern und wahrscheinlich das eine oder andere Gewitter helfen den Farmern, ihr Land zum Kartoffelkeller der Nation zu machen.. Vielleicht sollte man nicht Farmer sondern Klempner sagen, denn die Hauptbeschäftigung besteht darin, Wasserrohre und Pumpen zu montieren und umzusetzen um die monströsen Bewässerungsmaschinen in Gang zu halten.. In so einem Gebiet liegt Arco, eine Kleinstadt die als erster Ort dieser Erde mit Atomstrom versorgt wurde, denn in der Nähe liegt das Sperrgebiet der Atomenergiekommission mit nuklearen Forschungseinrichtungen.. Auf einem RV-Park im Dornröschenschlaf wird für 8 Dollar + Steuer übernachtet, Strom und Wasseranschluß direkt am Fahrzeug.. Weitere drei Wohnmobile stehen heute Nacht hier.. Nachdem wir geduscht, und uns für die Nacht zurechtgemacht haben, ist es immer noch 23 Celsius.. Für uns, die wir bisher andere Nachttemperaturen gewöhnt waren, viel zu warm, aber die Aircondition soll auch nicht rauschen, also wird auf der Decke geschlafen.. Craters.. of the Moon.. Samstag 26.. Die Sonne vom wolkenlosen Himmel weckt die Familie.. Frühstück mit Toast und getoasteten Waffeln, einer Neuerung aber sehr lecker.. Um 9:30 rollt das Wohnmobil vom Platz, in Richtung Craters of the Moon..  ...   ein wahrer Lebenskünstler und fast das ganze Jahr mit seinem alten VW-Bus unterwegs.. Zum Abschied gibt er uns den Tip, heute Abend nicht mehr aus dem Gebiet hinaus zu fahren sondern in eine bestimmte gesperrte Straße abzubiegen.. Dort gelangt man zu einem alten Parkplatz bevor die Straße unpassierbar wird, das sei ein schönes Plätzchen zum Übernachten.. Wir folgen seinem Rat und sind begeistert von dieser Nacht zwischen den umgeblasenen Baumriesen.. Später kommen noch zwei Pickups mit Geologie-Studenten aus Seatle, die sich hier auf dem Teerbelag ausbreiten, das Essen kochen und dann in die Schlafsäcke kriechen.. Sie verdienen sich in den Semesterferien Geld durch Touristenführungen in den Krater.. In der Ferne heulen Kojoten, sonst ist absolute Stille, gute Nacht.. Zum.. Pazifik.. Donnerstag 31.. Die sternenklare Nacht war kalt, aber vom wolkenlosen Himmel wärmt jetzt schon die Morgensonne.. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Randle, dann durch schöne Landschaft nach Westen zum HW No.. 5, den wir nordwärts Richtung Seatle befahren wollen.. Vor der Auffahrt noch tanken und dann in den Verkehr eingefädelt.. Minuten später sehe ich links ein RV-Center.. Dort könnten wir eventuell eine Abdeckung für die Seitenbegrenzungsleuchte kaufen, die am Yellowstone Park zersplittert ist.. Also nächste Abfahrt wieder runter vom HW, über die Brücke, andere Seite wieder drauf.. Auf der Beschleunigerspur gebe ich Gas, muß noch einen Sattelauflieger-Wohnwagen vorbeilassen um mich dann einzufädeln, da kommt ein Gegenstand unter diesem hervorgeschossen und in der nächsten Sekunde knallt es ganz fürchterlich.. Ein ca.. 25 cm großer Holzklotz hat die Windschutzscheibe oben rechts springen lassen wie der Eierlöffel die Eierschale.. Ingo ist kreidebleich.. Wäre die Scheibe nicht aus Verbundglas, hätte ihn das Stück wahrscheinlich am Kopf getroffen, nicht auszudenken.. Ich überhole das Gespann und bringe den Fahrer zum Halten.. Nach einigem Verhandeln gibt uns der ältere Herr seine Versicherungsnummer.. Er bedauert zwar den Vorfall, meint aber, das Holz sei nicht von seinem Gespann sondern wahrscheinlich von der Fahrbahn hochgewirbelt, dafür könne er aber nicht haften und seine Versicherung würde wohl auch nicht zahlen.. Davon, daß alle seine Unterleghölzer noch fein säuberlich in der Aufbewahrungsbox sind, können wir uns auch überzeugen.. Unter den wenig freundlichen Blicken seiner Frau verabschieden wir uns von ihm und fahren bei der nächsten Ausfahrt wieder raus.. Hier im RV-Center erstehen wir für 3 $ die Leuchtenabdeckung.. Na, das hat sich jetzt gelohnt, Lampe heil, Windschutzscheibe total gesprungen.. Einige Stunden später erreichen wir auf der Olympic-Halbinsel die Pazifik-Küste.. Der erste Platz den wir anfahren, ein sogenannter Basic-Campground, hat kein Wasser.. Weil wir unbedingt duschen müssen, geht s weiter zum nächsten.. Dieser Platz ist ausgebucht, hat aber eine Dump-Station.. Also dumpen, Wasser bunkern, und wieder zurück zum Kalaloch Basic-Camp.. Hier findet sich noch ein ganz passabler Stellplatz.. Das Fahrzeug wird mit Keilen in die Waagerechte gebracht und dann der Heißwasserboiler eingeschaltet.. Bis das Wasser heiß ist, inspiziere ich das Wohnmobil.. Der Blinker hinten rechts ist defekt, das Holzstück hat auch in die Unterseite des Alkoven eine kleine Macke gehauen und der rechte Vorderreifen ist auf der Innenseite so stark abgefahren, dass die Drahtkarkasse durchschaut.. Dass die Spureinstellung nicht stimmt, habe ich bei früheren Überprüfungen schon gemerkt, aber die Kurven der letzten beiden Tage haben dem Reifen den Rest gegeben, er ist hin.. Vorne links ist es nicht ganz so schlimm, aber auch der muss ausgewechselt werden.. Mein Kommentar: Heute nur Ar.. karten gezogen.. " Morgen muss ich mit der Hotline telefonieren.. Der herrliche Blick auf den Pazifik hebt die Stimmung aber wieder und die Kinder sind schon über die angeschwemmten Baumskelette hinuntergeturnt zum wildromantischen, schwarzsandigen Strand.. Brigitte und ich folgen ihnen.. Man kann sich kaum vorstellen wie viele weißgescheuerte Baumriesen hier auf dem Schwemmsaum liegen, von schenkeldick bis ca.. 1,80 m Durchmesser und bis zu 20 m lang, Wurzelstubben von 3 bis 4 m Ausladungen in allen Richtungen, alles übereinandergetürmt.. Wir wenden uns dem Meer zu, die Zehenprobe bringt die Erkenntnis zum Baden völlig ungeeignet.. " Das kneippsche Wassertreten ist aber im Bereich des Möglichen und so bekommen wir nach und nach Eisbeine.. Die Wellen sind klein und das Wasser nur leicht bewegt, erstaunlich bei dieser riesigen Wasserfläche die sich vor uns bis nach Asien erstreckt aber das liegt sicher an dem windstillen Sommerwetter.. Brigitte wagt sich doch ein bißchen zu weit hinein, da kommt eine kecke kleine Welle und die Shorts sehen aus, als ob die Trägerin undicht wäre.. Ingo macht auch hier, was er an jedem Meer praktiziert, er versucht es zuzuschaufeln, zwar nur mit den Händen aber immerhin.. Das ist schon zu einem Ritual geworden und gehört seit dem Kleinkindalter zu jedem Kontakt mit einem neuen Strand dazu.. Kurzum, wir sind albern und ausgelassen hier an der Küste des stillen Ozeans.. Später muß Ramona noch getröstet werden, die sich beim Klettern über die Baumstämme weh getan hat.. Wieder oben beim Wohnmobil, wird ein stimmungsvoller Sonnenuntergang fotografiert.. Nach dem Abendbrot kommen die Rommèkarten auf den Tisch, bis um 22:00 Uhr Nachtruhe angesagt wird.. Inzwischen ist Flut, und die Wellen rauschen bis zwischen die Stämme.. Olympic.. NP.. Freitag, 01.. 08.. 7:00 Uhr, Brigitte wird wach, wieder blauer Himmel.. Sie setzt sich hin und schaut den Wellen zu.. Kurz vor 10:00 Uhr geht es wieder weiter.. Bei der nächsten Gelegenheit wird telefoniert.. Ich schlage dem Agenten der Hotline vor, für die restlichen Meilen das schlechteste Rad gegen den Ersatzreifen zu tauschen, um dann an der Station erst die Spur einzustellen und dann neue Reifen aufzuziehen.. Der Vorschlag wird akzeptiert.. Dann melde ich noch den Vorfall auf der Autobahn.. Mir wird gesagt, solange wir noch damit fahren können sei das kein Problem und weil wir ja die Zusatzversicherung abgeschlossen hätten, wäre nur der Selbstbehalt zu zahlen.. Im nächsten Ort werden auf Anraten des Monteurs, für 15 $, beide Vorderreifen mit dem Reserve- und einem Zwillingsreifen getauscht.. Eine Bremslicht- Blinkerbirne wird gekauft und gegen die defekte ausgewechselt.. Nachdem die Lebensmittel auch wieder aufgefüllt sind, ist das nächste Ziel der Regenwald im Olympic NP.. Etwa 20 Meilen landeinwärts, über die Hoh River Road erreichbar.. Regenwald? Keine Wolke ist am Himmel zu sehen, doch nachdem 10 $ Eintritt bezahlt wurde, erfahren wir im Rain Forest Visitor Center, daß hier an der Westflanke des Olympic Massivs durchschnittlich 2700 Liter Regen auf den Quadratmeter fallen.. Das bedeutet 2,70 m Wassersäule und oft nicht einmal fünf regenfreie Tage pro Jahr.. Wir haben so einen Tag erwischt, also doch keine Ar.. karte gezogen.. Brigitte ist von diesem Dschungel begeistert, und schlägt vor, bis zum nächsten Tag auf dem Campground zu bleiben.. Nachdem das Mobil gut abgestellt ist werden die Wanderschuhe geschnürt und dieses Märchenland erkundet.. Mir kommt es vor, als hätte Walt Disney sich hier die Anregungen geholt für den Wald, den er für Bambi" gezeichnet hat.. Meterlange Moosbärte umhüllen Aste und Baumstämme an den sumpfigen Lichtungen und Bächen.. In diesem Moos wächst wiederum Farnkraut und andere Pflanzen.. Zum Beispiel Epiphyten, Gewächse die nie mit Erde in Berührung kommen aber doch keine Schmarotzer sind und viele andere die wir nicht benennen können.. Dann steht man ganz ergriffen in der lebenden Kathedrale, gebildet aus tausenden von Pfeilern, bis zu 85 Metern hoch und über 6 Meter im Umfang.. Die verbreitetsten Baumarten sind Sitka Spruce und Western Hemlock.. Douglasien, Western Redcedar, Black Cottonwood und andere Arten behaupten aber auch ihren Lebensraum.. Unter allen breitet sich ein Teppich aus Nadeln, Moosen, Flechten und Farn.. Brigitte ist an manchen Stellen nicht mehr in dem Schwertfarn zu sehen.. Ingo meint nach einiger Zeit: Für die richtige Stimmung fehlt aber noch der Regen.. Es müßte jetzt tropfen, rinnen und schmatzen wie bei unserer Wanderung am Mount Robson.. " Unsere entrüsteten Blicke hat er aber mit einem Lächeln quittiert.. Nachdem meine Dias alle belichtet sind, wird der Rückweg eingeschlagen.. Am frühen Abend geht ein Ranger von Stellplatz zu Stellplatz und lädt uns zu einem Naturfilm ein.. Beginn bei Einbruch der Dunkelheit auf dem Forum, einer Senke, die von alten Bäumen gesäumt in idealer Weise als Versammlungsplatz, Freilichtbühne oder eben als Kino dient.. Es ist ein schöner alter Film aus den dreißiger Jahren, über Roosevelt Elks, einer Wpiti Art, die es nur hier im Olympic NP gibt.. Gedreht von Walt Disney.. Na, hatte ich nicht so ein Gefühl, als ob der schon vor langer Zeit hier war?.. Nach.. Seatle.. Samstag, 02.. 7:30 Uhr schellt der Wecker, aufstehen, frühstücken, dumpen und los.. Auf dem Weg zurück durch das Hoh River Tal erscheinen die ersten Nebelfetzen und dann Wolken.. In Forks, der einzigen Stadt in dieser Gegend, bekommt unser rollendes Heim auf einem SB-Waschplatz noch eine gründliche Reinigung mit der Heißdampfpistole verpaßt.. Kurz nach 12:00 Uhr geht s unserem nächsten Ziel, Seattle, entgegen.. Zunächst folgen wir dem Tal des Sol Duc River in nordöstlicher, dann östlicher Richtung bis zum zehn Meilen langen, dunkelgrünen Lake Crescent.. Hier folgt die Straße unmittelbar dem Südufer, eingezwängt zwischen dem Wasser und den Flanken des Olympic-Massiv.. Eine Mittagspause wird eingelegt.. Als Port Angeles, mit 17000 Einwohnern der größte Ort auf der Olympic Peninsula, erreicht wird, scheint wieder die Sonne.. Mehrmals öffnet sich ein hervorragender Ausblick über die blaue Strait of Juan de Fuca" in nördliche Richtung auf Vancouver Island.. Die Grenze USA / Kanada verläuft durch diesen Meeresarm.. Um nach Seatle zu kommen müssen wir den Puget Sound, einen Meeresarm der von der Juan de Fuca Strait südwärts abzweigt, überqueren.. Über eine Brücke erreichen wir Brainbrigde Island um dann vom Hafen Winslow für 21,25 US$ mit der Fähre nach Seatle überzusetzen.. Bald grüßt uns die Skyline von Downtown Seatle.. Meine Aufmerksamkeit wird von einem Trimaran auf sich gezogen, der in dem frischen Wind über den Sound kreuzt.. Ja diese Stadt bringt für ihre Bewohner alleine durch ihre Lage eine hohe Lebensqualität.. In ihrer Nachbarschaft liegen vier Nationalparks in einer Entfernung von nur hundert Meilen.. Im Norden der North Cascades NP, im Südosten der Mount Rainier NP und das Mount St.. Helens National Volcanic Monument, wir kommen gerade vom Olympic NP und vor der Haustür liegt ein herrliches, vor der offenen See geschütztes Segelrevier.. Die Überfahrt dauert eine halbe Stunde, es schließt sich eine Sightseeing Tour mit Wohnmobil an.. Erst an den Piers entlang.. Es wimmelt vor Besuchern der Freizeitmeile mit Buden, Karussels, Scootern usw.. Dann durch die City, nirgendwo ein Parkplatz zu finden.. Der Verkehr ist aber beträchtlich, so daß wir bald beschließen uns nach Norden an die Küste vor der Stadt zu verziehen.. Das ist leichter gedacht als getan.. Die Städte dehnen sich enorm aus und ein Bungalow Town löst das nächste ab.. Auf der achtspurigen Autobahn, der Interstate No.. 5, rollen wir Meile um Meile durch die Außenbezirke.. Nach 35 Meilen fahre ich ab um näher an der Küste einen Campground zu suchen.. Kurz vor der Dämmerung finden wir ein RV-Camp der ganz und gar nicht unseren Vorstellungen entspricht, aber wir sind das Umherirren leid.. Der 10 $ teure Parkplatz auf der Wiese ist sein Geld nicht wert, denn die Sanitäreinrichtungen sind unbenutzbar.. Ingo meint: Hier wird wohl nur einmal in der Woche gesäubert, offenbar Montags, und heute ist Samstag.. Sonntag, 03.. Um 10:45 rollen wir los, erst auf die Interstate No.. 5, dann über Nebenstraßen wieder an die Küste des Puget Sound um einer engen Küstenstraße zu folgen.. Einige schöne Aussichtspunkte bieten sich an.. Brigitte steht bei einem solchen auf einem Steinblock um besser sehen zu können, als es im Gras raschelt.. Ein junger Mann sagt zu seiner Begleiterin etwas und ich verstehe das Wort Snake.. " Die Beiden treten vom Straßenrand zurück, auch wir werden vorsichtig und fahren bald weiter.. Etwas später bei einer Rast auf einem Parkplatz hält ein Pickup neben uns.. Er hat eine Doppelkabine für Passagiere und die Ladefläche ist mit einer Polyesterhaube bedeckt.. Es steigt eine Familie mit zwei halbwüchsigen Kindern aus.. Der Mann öffnet die hintere Ladeklappe und zieht an einem daumendicken Strick.. Es rumpelt auf der Ladefläche und dann traue ich meinen Augen kaum, ein ausgewachsenes Lama springt heraus.. Das gleiche wiederholt sich, dann geht die Familie mit seinen Haustieren" in dem angrenzenden Wald spazieren.. Auch wir wandern noch einmal über Holztreppen, Waldpfade, Stöcke Stein und Felsen hinunter an den Strand des Sound.. Es ist gerade Ebbe.. Wir waten noch einmal durch das Salzwasser des Pazifik um dann nach der Rückkehr schon mal mit dem Packen zu beginnen.. Alles was wir nicht mehr brauchen verschwindet schon in den Reisetaschen.. Unser heutiges Ziel ist der Cedars RV-Park Ferndale bei Bellingham.. Er liegt nur drei Meilen von der Vermietstation entfernt und kostet 21,59 $.. Im Gegensatz zur letzten Nacht haben wir hier allen Komfort incl.. Swimmingpool, allerdings ist es recht laut wegen der unmittelbaren Nähe der Autobahn.. Gleich wird weiter eingepackt, geputzt und geduscht, denn morgen früh wird das Wohnmobil zurückgegeben.. Abgabe.. Montag, 04.. Heute wird noch einmal gedumpt, die Tanks gespült, Frischwasser, Flüssiggas und Benzin getankt.. Ich fülle den Kraftstofftank bis zur Markierung.. F.. wie full, denn als wir das Fahrzeug übernahmen war der Tank genauso gefüllt.. Was sich dann bei dem Auschecken abspielt, hat meine Zornesadern anschwellen lassen.. Nach dem Entladen warten wir an der Rezeption auf die Abrechnung.. Inzwischen wird das Fahrzeug gecheckt.. Uns ist klar, daß durch den Glasschaden unsere Kaution verwirkt ist, als aber dann noch eine Abrechnung von 22,5 $ für fehlenden Kraftstoff präsentiert wird, bin ich einige Augenblicke sprachlos.. Zwischen der.. Marke und dem Abschalten der Zapfpistole passen bei einem ca.. 40 Gallonen-Tank sicher einige Gallonen hinein, aber niemals 9 zumal es von der Tankstelle bis zur Basis nur eine Meile war.. Da wir aber den Tank auch bis zur.. -Marke gefüllt übernahmen sehe ich nicht ein, das Nachtanken bis zum Überlauf zu bezahlen.. Brigitte mahnt mich mehrmals, etwas leiser zu sprechen aber ich bin empört.. Man einigt sich dann bei 18 $, aber ein unnötiger Wermutstropfen ist in den Urlaubsbecher gefallen.. Bis wir dann zum Flughafen gebracht werden, können wir das gleiche Spielchen bei unterschiedlichen Beträgen noch zwei mal beobachten wobei neben Anderem das Nachtanken eine Rolle spielt.. Soll ich noch erwähnen, daß in dem sehr schönen neuen Flughafen eine Sondergebühr von 80 $ für den Umbau kassiert wird, obwohl alle Steuern und Gebühren schon über das Ticket bezahlt waren? Am Schalter der Lufthansa zuckt man nur bedauernd die Schultern, das sei hier in Vancouver so üblich und man müsse das sogar selbst bei Heimflügen bezahlen.. Also wieder zurück zur Sperre und die Kreditkarte gezückt denn unser Flugzeug wartet ja nicht ewig.. Der Rückflug unterscheidet sich nicht wesentlich vom Hinflug wenn man davon absieht, daß wir nach achteinhalb Stunden Flugzeit, zweiundzwanzig Stunden später in Frankfurt landen.. Hier ist es schon Dienstag der 05.. 97 und ein langersehnter, mit Vorfreude geplanter und, abgesehen vom letzten Tag, sehr schöner, ereignisreicher Urlaub ist zu Ende.. Noch ein paar.. Fakten.. :.. Reisezeit: Anfang Juli bis Anfang August.. Buchung über ALBATROS REISEN Essen.. Flug mit LUFTHANSA.. Wohnmobil für 30 Tage von EL MONTE RV.. 9178 Km gefahren.. 2247 Ltr.. Benzin = 24,5 Ltr.. / 100 Km.. Teil I..

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  • Title: Mit WOMO und Fahrrad zur Weinlese
    Descriptive info: Mosel-Tour 2003.. Dieses vom Wetter so verwöhnte Jahr 2003 wollen wir mit einer Tour an die Mosel ausklingen lassen.. Entgegen unserer Korsika-Reise im Sommer, haben wir nun unsere Räder auf dem Heckträger dabei.. Die Anreise führt uns bei herrlichem Wetter quer durch das Sauerland und den Westerwald ins Moseltal.. Autobahnen haben wir bei dieser Reise bewusst gemieden.. Der Verkehr auf den Bundes- und Landstraßen ist moderat und die Landschaft wunderschön.. Als erstes Domizil wählen wir den.. Womo-Stellplatz in Neef.. Von hier aus planen wir jeweils eine Tagestour mit dem Fahrrad flussabwärts zu einem ausgewählten Ziel, und, wenn möglich, auf der anderen Flussseite wieder zurück.. Am nächsten Tag folgt das gleiche flussaufwärts.. Die Etappen schwanken zwischen 35 und 70 Kilometern am Tag.. Die erste Woche verwöhnt uns ein richtiges Bilderbuchwetter und das Erfahren dieser schönen Gegend mit seinem mäandernden Fluss, den steilen Hängen voll traubenschweren Weinreben, und den alten, gepflegten Ortschaften, bringt wirklich großen Spaß.. Ohne Übertreibung kann ich sagen, da geht einem das Herz auf und der eine oder andere Schoppen unterstützt das noch.. Auf diese Weise erradeln wir das Moseltal von Cochem bis Trier.. Nach einem Tagesabstecher nach Luxemburg, biegen wir in das Saartal ab.. Hier ist alles etwas kleiner, das Tal  ...   ereilt uns der Regen.. Bei Breisach wechseln wir in den Breisgau.. Das Weingebiet "Kaiserstuhl" wollen wir per Fahrrad umrunden.. Am Sonntag den 5.. Okt.. scheint das Wetter beständig genug um die Sache zu starten.. Der Weg führt anfangs rheinabwärts auf dem Deich entlang.. Dann biegen wir nach Osten ab und durchfahren große Obstplantagen.. Das Stadtfest in Endingen ist Anlass zu einer ausgiebigen Pause.. Leider geraten wir auf den letzten Kilometern unserer Rundtour noch in starke Regenschauer und werden kräftig nass.. Die letzte Etappe soll uns von Süd nach Nord durch den Schwarzwald langsam Richtung Heimat führen.. Hinter Todtmoos erwischt uns das Herbstwetter mit voller Heftigkeit, sogar mit dicken schweren Pappschnee-Flocken muss sich der Scheibenwischer abquälen.. Anschließender Starkwind und Dauerregen treibt uns nun nach Hause.. Als Fazit kann man sagen: Es waren drei tolle, wunderschöne Wochen.. Statistik.. :.. Reisetage: 20.. Mit dem Fahrrad gefahren: 415 km.. Mit dem Womo gefahren: 2002 km.. Kraftstoff: 10,22 Lt.. /100km.. Übernachtungsplätze.. Womo-Stellplatz Neef / Mosel.. Womo-Stellplatz Minheim / Mosel.. Womo-Stellplatz Weingut Zellerhof in Mehring / Mosel.. Womo-Parkplatz an der B407 in Saarburg / Saar.. Großparkplatz in Obernai / Elsass.. Busparkplatz im Stadtgraben von Bergheim / Elsass.. Womo-Stellplatz Breisach / Oberrhein.. Womo-Stellplatz Todtmoos / Schwarzwald.. Womo-Stellplatz Miltenberg / Main..

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