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    Archived pages: 209 . Archive date: 2013-10.

  • Title: Buschtunnel Aachen-Ronheide
    Descriptive info: .. Tunnelbau im Feinsand:.. Der neue Buschtunnel Aachen-Ronheide.. Wie alles begann.. Mein Ronheide.. Vor mehr als 45 Jahren.. war ich zum letzten Mal hier oben.. Im Kinderwagen.. Mit meinem Vater.. Damals fuhr auf Ronheide noch der TEE vorbei.. Jetzt laufe ich mit der Kamera über eine Baustelle, auf der ich nichts verloren habe - und dann steht plötzlich der Bauleiter vor mir.. Mein Ronheide - Kindertage.. Mein Ronheide - März 2005.. Science Fiction: Ronheide im Jahre 2170.. Ein Denkmal steht im Walde.. Der alte Buschtunnel.. Der 1843 eröffnete Ronheider Buschtunnel unter dem Aachener Wald zwischen Hauptbahnhof und belgischer Grenze ist bis zu seiner einstweiligen Stillegung am 25.. November 2007.. der älteste noch befahrene Eisenbahntunnel.. Deutschlands.. Doch er muss dringend saniert werden.. Was bisher geschah.. Der verschwundene zweite Tunnel.. Bildergalerie:.. So marode ist er wirklich.. Vortrieb - 24.. 06.. 2005 bis 19.. 08.. 2006.. Die Tage des Büffels.. Berg ist übertrieben.. Es ist ein.. Sandhaufen.. , durch den die Mineure in zwei Arbeitsgängen (erst die Kalotte, dann Strosse und Sohle) den neuen Tunnel graben.. Mit aufwändiger Sicherung unter einem Rohrschirm und in Etappen von zwei bis drei Metern pro Tag.. Zwei Röhren - ein Ziel.. Lage der Baustelle.. Vortrieb.. Die Tunnelbauer.. Ausbau - 22.. 07.. 2006 bis 23.. 11.. 2007.. Der  ...   Wir haben's ja.. Abriss und Neubau.. VIDEO.. Das Ende des Kreuzungsbauwerkes.. Alte Schale, neuer Kern.. Altbau-Sanierung.. Geplant war alles etwas anders: Beim Baubeginn im Juni 2009 geht man davon aus, im Dezember 2010 mit der.. Erneuerung des alten Buschtunnels.. fertig zu sein.. Doch die Modernisierung erweist sich als fast genauso zeitaufwändig wie der Komplett-Neubau der Nachbarröhre.. Der Neubau der Tunnelröhre.. Tunnel-Erneuerung.. DB-Journalistenpreis 2007.. Siegerehrung in Berlin.. Im Dezember 2008 zeichnet die Deutsche Bahn zum dritten Mal herausragende Beiträge zum Thema Mobilität und Logistik aus.. Unter mehr als 100 Einsendungen in den Bereichen Print, TV und Online landet der.. Buschtunnel auf Platz 2.. Bahnchef Hartmut Mehdorn (links) überreicht mir in Berlin die Auszeichnung.. Das große Finale.. Laudatio von Stern-Autorin Ulrike Posche.. Die Besten kommen zum Schluss.. Das große Dankeschön.. Solch eine Dokumentation macht man nicht alleine.. Dahinter stehen vom Projektleiter bis zum einfachen Mineur und Arbeiter.. viele freundliche Menschen.. die helfen, erklären, Türen öffnen, Tipps geben, Mut machen, mit dem Fotografen auf Gerüste klettern - oder einfach nur im richtigen Augenblick beide Augen zudrücken.. Freunde und Helfer.. Der Bau des Buschtunnels als Flashbook.. Blättern statt klicken.. Der Bau des neuen Buschtunnels (2005-2007) und die Erneuerung des alten Buschtunnels (2009-2011) als Bildschirm-Bildbände im Großformat zum Umblättern und mit interaktivem Inhaltsverzeichnis.. mehr dazu..

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  • Title: Buschtunnel Aachen-Ronheide
    Descriptive info: Ulrich Simons.. Buschtunnel.. Aachen.. Ronheide.. Der ultimative Tunnelblick.. Kindertage.. Das Abenteuer beginnt.. Epilog: Ronheide 2170.. Der verschwundene Tunnel.. BILDER.. Der Sanierungsfall.. Der neue alte Buschtunnel.. Der neue Buschtunnel.. Der Tunnel in Zahlen.. Der Bau der Innenschale.. Tunnel sucht Anschluss.. Notfallübung.. Freunde Helfer.. Danksagungen.. Eisenbahn-Links.. Laudatio Ulrike Posche.. Die Preisverleihung.. Pressemitteilung der Bahn.. Vorstellungs-Trailer.. Bahn-TV Nachrichten.. DB-Mobil TV (kurz).. DB-Mobil TV (lang).. Copyright / Impressum.. Kontakt.. HOME.. Platz 2 für den Buschtunnel: Ulrich Simons (Mitte), der Autor dieser Website, freut sich gemeinsam mit Bahnchef Hartmut Mehdorn und Laudatorin Ulrike Posche.. Foto: Marlies Simons.. Das große Finale in Berlin.. Der Buschtunnel gewinnt den 2.. Platz.. im Journalistenwettbewerb 2007 der Bahn.. Es ist mein ganz  ...   Jury gehörten an Lorenz Maroldt (Chefredakteur Tagesspiegel, Berlin), Hans Werner Kilz (Chefredakteur Süddeutsche Zeitung, München), Dr.. Wolfgang Kaden ( Spiegel -Chefredakteur 1991-94, heute Kolumnist manager magazin online) und Stern-Autorin Ulrike Posche.. Die Journalistin in ihrer.. Laudatio.. : Ich werde künftig durch keinen Tunnel mehr fahren können, ohne an Sie zu denken.. Fotos von der Preisverleihung in Berlin.. Im Wortlaut: Die Laudatio von Ulrike Posche.. Ulrich Simons - Der Trailer zur Preisverleihung.. Im Wortlaut: Die offizielle Pressemitteilung der Bahn.. Bahn-TV: Bericht zur Preisverleihung in Berlin am 11.. 12.. 2008.. DB mobil TV: Bericht zur Preisverleihung in Berlin am 11.. 2008 (Kurzfassung).. 2008 (Langfassung).. Alle Texte und Bilder auf dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt..

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  • Title: Buschtunnel Aachen-Ronheide
    Descriptive info: Als ich zum ersten Mal hier oben war, fuhr noch der TEE.. Mein Ronheide: Wie alles begann.. (I).. Es gibt Geräusche, die vergisst man sein Leben lang nicht mehr.. Wie eine vertraute Melodie haben sie sich ihren Platz im Unterbewusstsein gesichert, und auch nach vielen Jahren sind sie plötzlich wieder da, wenn man an den Ort der Erinnerung zurückkehrt.. Auch ich besitze so einen Soundschnipsel , und jetzt, während ich an den letzten noch verbliebenen Gleisen des alten Rangierbahnhofs Aachen-Süd vorbeispaziere, glaube ich es wieder zu hören - dieses kraftvolle Diesel-Wummern, überlagert vom an- und abschwellenden, singenden Geräusch der Antriebswelle.. Am 12.. März 2005 stehe ich nach gut 45 Jahren wieder vor dem Ostportal des Aachener Buschtunnels aus dem Jahr 1843.. Doch noch jemand läuft an diesem Wintertag über die verschneite Baustelle.. Und der entpuppt sich als wahrer Glücksfall: Bauleiter Bernd Rosenberg.. Foto: Ulrich Simons.. Ich schließe für einen Moment die Augen.. Da sind auch die Farben wieder: Der dunkelrote Triebkopf mit dem silbernen Kinnriemen und oben drüber, ebenfalls in Silber und mehr Kommandobrücke als Fahrstand, der Arbeitsplatz des Lokführers.. Darunter dann die dunklen Bullaugen und Fenster in dem beigen Seitenstreifen, wie Morsezeichen auf vergilbtem Papier.. Abfahrauftrag für den TEE.. Foto: Bilddatenbank Deutsche Bahn.. Für mich hat es keinen schöneren Zug mehr gegeben als jenen Trans Europ Express der 60er Jahre, den ich als  ...   der Kleinen Ruhe haben wollte, schickte sie Vater und mich spazieren.. Da ich ein ziemlich anstrengendes Kind gewesen sein muss und Vater Lehrer war (und damit nachmittags zu Hause), kam das recht oft vor.. Die Ausflüge von unserer damaligen Wohnung in der Bergstraße wurden regelmäßig durch einen Zwischenstopp am alten Klinikum in der Goethestraße unterbrochen.. An der Ecke Schillerstraße, dort, wo heute die Litfasssäule steht, gab es einen Kiosk, an dem wir uns für den schweren Aufstieg mit der Tram nach Ronheide mit Proviant versorgten.. Die Apfelsinen von dort waren Teil des Rituals.. Oben am Bahndamm saßen der große und der kleine Mann dann und teilten die Einkäufe, bis der Zug kam.. Ronheide und der TEE ohne Apfelsinen wären undenkbar gewesen.. Ein kleiner Weg, den es heute noch gibt, führte hinauf zum Stellwerk, wo Josef Bein die Signale und Weichen stellte.. Das alles geschah damals noch mechanisch, über Gestänge und Seilzüge und mithilfe schwerer Gegengewichte.. Irgendwann lud Herr Bein meinen Vater ein, es doch auch mal zu versuchen.. Vater war - wie gesagt - Lehrer, dessen sportliche Betätigungen sich im wesentlichen auf Knicken - Lochen - Abheften beschränkten.. Entsprechend war das Ergebnis.. Während Vaters Kopf die Farbe der umstehenden Haltesignale annahm, bewegte sich die schwere Hebelage keinen Millimeter.. Im Köpfchen des kleinen Mannes von damals hat dieses Bild die Jahrzehnte überdauert.. weiter mit Teil II..

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  • Title: Buschtunnel Aachen-Ronheide
    Descriptive info: Im Schnee bis vors alte Tunnelportal - doch ich bin nicht alleine.. (II).. März 2005.. Unter meinen Schuhen knirscht der Schnee von gestern.. Gut 500 Meter sind es von hier aus noch bis zum Tunnel.. Damals konnte man nur auf der Stellwerk-Seite die Gleise entlang spazieren, aber seit September 2004 laufen die Vorbereitungen für den Tunnel-Neubau, und seitdem gibt es eine Baustraße, die vom Eberburgweg hinauf zu den Gleisen führt und ziemlich genau am alten Stellwerk Gleis-Niveau erreicht.. An dem niedlichen Häuschen gleich an den Gleisen sind die Fenster von innen mit Brettern verrammelt, und die unvermeidlichen Schmierfinken haben die Fassade mit geistlosem Gekrakel verschandelt.. Über den Trampelpfad, der auf der anderen Seite des Gleisbetts entlang der Schienen verlief, ist Gras gewachsen und Knöterich.. Auf beidem hat sich der Schnee breit gemacht.. Und dann, hinter dem langgezogenen Gleisbogen, steht es nach 45 Jahren wieder vor mir: Dieses wunderschöne, dunkelrote Ziegelstein-Portal aus dem Jahr 1843, an dem hoch oben rechts tatsächlich ein Schild hängt mit der Bezeichnung Aachener Buschtunnel und der Längenangabe 691 Meter.. Inzwischen ein Gartenhäuschen.. Das alte Stellwerk Aachen-Süd, beliebtes Ausflugsziel aus Kindertagen.. Oben im Hang stehen ein paar Baumaschinen.. Eine Trägerbohlwand aus frischen Balken hindert den Hang daran, auf die Schienen zu rutschen.. Unter dem Schnee ist nur noch knöcheltiefer Matsch.. Hier geht es heute nicht mehr weiter.. Zumindest nicht für einen Fotografen auf soliden, aber eben  ...   Die zweitbeste: Sentimentalität.. Aber die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit.. Die glaubt niemand.. Kalotte - Strosse - Sohle - die Skizze aus meinem Notizblock vom März 2005.. Dass der Malermeister Bauleiter Bernd Rosenberg war, habe ich erst ein Vierteljahr später erfahren.. Es funktioniert auch diesmal.. Als wir eine Viertelstunde später auseinandergehen, habe ich auf meinem Notizblock eine kleine Skizze dessen, was hier in den nächsten Monaten passieren wird.. Und ich habe in dem kurzen Gespräch mit dem freundlichen Herrn einiges gelernt.. Eine Kalotte kannte ich bisher nur von den Lautsprechern meiner Stereoanlage.. Die Strosse hätte ich gleich für einen doppelten Druckfehler gehalten.. Und dass man nicht nur unter den Schuhen und im Bergwerk eine Sohle haben kann, war mir auch relativ neu.. Falls ich noch Fragen habe, könne ich ihn gerne anrufen, sagt der nette Mann vom Bau zum Abschied und gibt mir die Hand und seine Handy-Nummer.. Aber eine Warnweste wäre beim nächsten Besuch nicht schlecht, empfiehlt er noch.. Am 24.. Juni 2005 habe ich ihn dann wiedergesehen.. Beim offiziellen Tunnelanschlag stand er inmitten von Tunnelpatin Ulla Schmidt und den anderen Würdenträgern.. Und da erfuhr ich: Der Herr, der mich ein Vierteljahr zuvor so freundlich vor dem Tunnelportal im Schnee begrüßt hatte, war Bernd Rosenberg von der Firma Hochtief.. Der Bauleiter.. Besser hätte es gar nicht anfangen können.. zurück zu Teil I..

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  • Title: Buschtunnel Aachen-Ronheide
    Descriptive info: Epilog: So könnte es weitergehen.. Aus der Aachener Zeitung und den Aachener Nachrichten vom 4.. Juli 2170.. Der Buschtunnel bekommt eine dritte Röhre.. Die beiden Buschtunnel unter dem Aachener Wald bekommen eine dritte Röhre.. Beide Bauwerke auf halbem Weg zwischen dem Aachener Hauptbahnhof und der Grenze zu Belgien sind gut 160 Jahre nach ihrer Fertigstellung bzw.. Sanierung weitestgehend entfestigt und in einem bedenklichen Zustand.. Seit mehreren Jahren gibt es dort die einzige Langsamfahrstelle im gesamten europäischen Ultrahochgeschwindigkeitsnetz.. Beide Tunnel dürfen nur noch mit maximal 100 km/h passiert werden.. Zu Beginn des 21.. Jahrhunderts hatte der Bau einer zweiten Röhre die Sanierung des ersten Buschtunnels (erbaut 1837-1843) überhaupt erst möglich gemacht.. Eine umfangreiche Dokumentation dieses Tunnelneubaus hatten die Erben des damaligen Fotografen Ulrich Simons nach dessen Tod dem Stadtarchiv übergeben.. Dateien sind nicht mehr lesbar.. Dummerweise gelten aber seit mindestens 90 Jahren der Datenträger (eine so genannte DVD ) wie auch das Dateiformat ( jpg ) als völlig veraltert und sind mit heutiger Technik nicht mehr lesbar.. Im Vertrauen auf die Langlebigkeit der Digitaltechnik hatte Ulrich Simons es wie viele seiner Zeitgenossen im vergangenen Jahrhundert versäumt, seine Bilder auf Papier zu drucken und dadurch für die Nachwelt zu retten.. Der  ...   Stelle zwei gleichermaßen baufällige Ruinen hat.. Da eine Reparatur im laufenden Betrieb nicht infrage kommt (inzwischen verkehren ICE 18 und Thalys mithilfe des Advanced Extended European Train Control System AXETCS im Fünf-Minuten-Takt), hatte die Bahn bereits im Jahre 2125 den Bau einer weiteren Tunnelröhre beschlossen.. Eingaben und gerichtliche Auseinandersetzungen mit einer nur peripher betroffenen Anwohnerin der Entenpfuhler Brücke hatten den Baubeginn aber immer wieder hinausgezögert.. Zum Baden nach Brüssel und Paris.. Während die beiden Tunnel nebenan saniert werden, soll durch die dann fertiggestellte neue dritte Röhre der Bahnverkehr zwischen Köln und Aachen (D) und den beliebten Seebädern Brüssel (B) und Paris (F) laufen, die nach dem Abschmelzen der Polkappen am meisten von dem sich ins ehemalige Landesinnere verlagernden Badetourismus profitieren konnten.. Bis spätestens 2180 sollen beide Projekte unter dem ehemaligen Ronheider Berg abgeschlossen sein, der fünf Jahre nach Fertigstellung des neuen Buschtunnels zur Erinnerung an den damaligen Bauleiter im Jahre 2012 in Rosenberg umbenannt worden war.. Nach dem Buschtunnel und dem Neuen-Buschtunnel (Experten rätseln immer noch über die versteckte Botschaft in dem scheinbar sinnfreien Bindestrich im verwitterten.. Tunnelschild.. ) soll der Völlig Neue Buschtunnel im Jahr 2173 eigeweiht werden.. Am 28.. September beginnen am Eberburgweg die Rodungsarbeiten für die Baustraße..

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  • Title: Buschtunnel Aachen-Ronheide - so marode ist er wirklich
    Descriptive info: Mit Hacke und Schaufel unter dem Aachener Wald hindurch.. Buschtunnel Aachen: Was bisher geschah.. Von 1837 bis 1843 war draußen vor der Stadt unter der.. Lütticher Straße.. schon einmal eine Baustelle.. Das Ziel: Die neue Eisenbahnlinie zwischen Köln und Aachen soll im Süden der Stadt mithilfe einer Rampe und eines anschließenden Tunnels unter dem Aachener Wald hindurch nach Belgien weitergeführt werden.. Es wird die erste internationale Eisenbahnverbindung in Europa!.. Beim Baubeginn des Buschtunnels ist von der Eisenbahn allerdings noch nicht viel zu sehen.. Denn die Strecke Aachen-Köln wird erst am 01.. September 1841 in Betrieb genommen.. Da sind die Arbeiten im Aachener Wald schon weit fortgeschritten.. Und am Ende, im Jahr 1843, gibt es bei Ronheide nicht nur einen Tunnel,.. sondern gleich zwei.. Ein Thalys mit Ziel Paris verlässt am 27.. August 2004 - von Aachen-Hauptbahnhof kommend - den Buschtunnel durch das Westportal.. Das Bild stammt aus einer Zeit, als der Buschtunnel seinem Namen noch alle Ehre machte.. Der 691 Meter lange Tunnel in Aachen-Ronheide, auf dem Foto noch zweigleisig, wurde 1843 nach sechsjähriger Bauzeit in Betrieb genommen und ist der älteste noch befahrene Eisenbahntunnel in Deutschland.. Zurück ins Jahr 1837.. England hat am 20.. Juni eine neue Königin bekommen, ein ganz junges Ding mit Namen Victoria, erst 18 Jahre alt.. Sie wird bis 1901 regieren, und ein ganzes Zeitalter wird später einmal ihren Namen tragen.. In Aachen rufen angesehene Bürger (u.. a.. David Hansemann) im Jahr 1837 die Erholungsgesellschaft ins Leben.. Ein Jahr später werden die Stadtwerke Aachen gegründet (1838).. Der Dom sieht noch nicht ganz so aus wie heute: Erst zwischen 1879 und 1884 wird der hohe Turmabschluss und das Glockengestühl des Westturmes errichtet.. So, wie er sich heute präsentiert, haben ihn die Erbauer des ersten Buschtunnels also nie gesehen.. Und Karl der Große auch nicht.. Von ihm stammt nur das Oktogon, das Achteck zwischen Turm und (gotischer) Chorhalle.. Den Rest haben spätere Generationen drangebastelt.. Und Ronheide?.. Das ist damals noch nicht das Feine-Leute-Viertel von heute.. Das ist die Prärie draußen vor der Stadt.. Die Aachener Heide , wie der Landstrich jenseits der heutigen Kreuzung von Lütticher Straße und Amsterdamer Ring im 19.. Jahrhundert genannt wird.. Öcher Bösch * nennen die Aachener bis heute liebevoll ihren Wald im Südwesten der Stadt.. Daher auch der Name Buschtunnel.. (*Kleiner Exkurs: Zur Frage, ob die Aachener hier das franzöische bois für Holz oder Gehölz verballhornt haben oder das niederländische bos/bosch wie in 's Hertogenbosch, tobt seit Jahren ein Streit unter Akademikern.. Jedenfalls hatte der niederländische Herzog bei der Namensgebung seinen Wald noch, während Namensbestandteile wie Rol in Rolduc (roda ducis/NL) oder -rath in Herzogenrath auf deutscher Seite darauf hinweisen, dass hier bereits jemand mit der Säge unterwegs war und es sich um eine gerodete Waldfläche handelt.. ).. Oben auf Ronheide bauen sie also einen Tunnel unter dem Wald hindurch.. Wo mag der ganze Aushub gelandet sein?.. Und wie hat man ihn weggeschafft?.. Mit Lkw?.. Wohl kaum.. Denn erst 1893 erfindet Rudolf Diesel  ...   Jahre 1848.. Der Bau dauert sieben Jahre.. Ein ICE3 kommt am 24.. Juni 2007 vom Aachener Hauptbahnhof die 2,65 Prozent geneigte Ronheider Steilrampe zum Buschtunnel hinauf.. Mehr zur Ronheider Steilrampe gibt es.. hier.. Das 1855 fertiggestellte Mariahilf-Spital an der Monheimsalle (dort steht heute das Spielcasino) hat insgesamt 260 Betten und eine Abteilung für Innere Medizin und eine für Chirurgie.. Wer sich beim Tunnelbau verletzt und verarztet wird, muss ohnehin tapfer sein: Äther (1846) und Chloroform (1847) werden als Narkosemittel erst nach Fertigstellung des Tunnels entdeckt.. Soviel zu diesem Thema.. Man müsste sich heute im Geiste verneigen vor diesem Tunnel und seinen Erbauern.. Hochachtungsvoll.. Kohlenklau an der Steilrampe.. Und dann gibt es da auch noch die Ronheider Steil rampe.. Steigung: 2,65 Prozent.. Autofahrer lächeln heute über sowas, aber für die Eisenbahn im 19.. Jahrhundert ist das ein Problem.. Das hat mit der Leistung der Dampflokomotiven zu tun, die größtenteils schon dafür draufgeht, das eigene Gewicht den Berg hinauf zu bewegen, aber auch mit der Haltekraft von Waggonkupplungen.. Weil die Loks von 1843 nicht mit den heutigen Allrad-getriebenen ICE3 (Bild oben) zu vergleichen sind, werden die Züge mit einer dampfbetriebenen Seilwinde den Berg hinauf gezogen, später dann mit Schiebeloks hinauf gedrückt.. Das.. Krümel-Monster.. im Aachener Wald: Der Buschtunnel bröckelt.. Am Rangierbahnhof Aachen-Süd, vor dem Buschtunnel, werden die Schiebeloks abgekuppelt und fahren zurück zum Hauptbahnhof.. Vielfach zur Freude der Aachener Kinder, die ein netter Lokführer auch schon mal mitnimmt.. Neun Gleise liegen zu Spitzenzeiten auf Ronheide.. Es herrscht reger Betrieb.. Denn auch der Güterverkehr mit Belgien läuft durch den Buschtunnel.. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wird er auf die Strecke Aachen-West/Montzen (B) durch den Gemmenicher Tunnel verlagert.. Die Anwohner der Ronheider Steilrampe haben heute noch ihre ganz speziellen Erinnerungen an die schweren Güterzüge, die die Steigung hinaufkrochen.. Rainer Dauven wohnte damals an der Strecke.. Ich bin Jahrgang 1946 und auf dem Ronheider Weg aufgewachsen.. Die Geräusche der schweren Güterzüge mit zwei Drückloks , die zum Buschtunnel hochfuhren,werde ich nie vergessen.. Vor allen Dingen das Geräusch, wenn die Räder durchrutschten, und es dem Zug auch nach mehrfachen Versuchen nicht mehr gelang, im Berg erneut anzufahren.. Dann musste der Zug zurück in den Aachener Bahnhof rollen und erneut sein Glück versuchen.. Ich will nicht verhehlen, dass wir auch manchmal nachgeholfen haben.. Mein älterer Bruder (Jahrgang 1938) berichtete sogar davon, dass sich Anwohner über die nahe gelegenen Schrebergärten an die Züge im Berg heranmachten, und sie um etliches an Kohle erleichterten.. Der war als Sieben- bis Achtjähriger natürlich nicht auf den Waggons, das machten Erwachsene.. Er hat nur geholfen, die Briketts möglichst schnell beiseite zu schaffen.. Alle sind bis heute der Meinung, dass das Mundraub war, nur unsere Eltern durften davon nichts erfahren.. Im September 2004 ist der Buschtunnel der älteste noch befahrene Eisenbahntunnel in Deutschland.. Doch am Altertümchen nagt der Zahn der Zeit.. Vom denkmalgeschützten Ostportal poltert hin und wieder ein Ziegelstein, und.. drinnen ist die Röhre.. auch nicht wesentlich solider.. Lange geht das nicht mehr gut..

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  • Title: Buschtunnel Aachen-Ronheide - so marode ist er wirklich
    Descriptive info: Er stand nur etwa 60 Jahre.. Wer in diesen Tagen (Juni/Juli 2007) von der Lütticher Straße kommend die Entenpfuhler Behelfsbrücke betritt und einen Blick über das Geländer nach rechts unten wirft, entdeckt dort Ungewöhnliches.. Außer dem reichlich vorhandenen Ronheider Sand liegt dort offensichtlich von Menschenhand geschaffenes Ziegelmauerwerk.. Anhand der Art und Weise, wie die Steine gesetzt sind, sind Reste eines alten Brunnens erkennbar.. Es gibt aber auch Bruchstücke, in denen die Richtung der Steine um 90 Grad versetzt verläuft, und die einmal Teile einer Mauer und eines Gewölbes gewesen sein könnten.. Ist es alles nur belangloser Bauschutt, was am 17.. Juli 2007 unterhalb der Entenpfuhler Behelfsbrücke liegt? Das Mauerwerk, das die Tunnelbauer im Bereich des Kreuzungsbauwerkes an der Preuswald-Seite des Buschtunnels ausgegraben haben, könnte auch von dem kleineren Tunnel herrühren, der sich bis Ende des 19.. Jahrhunderts an dieser Stelle befunden hat.. Foto: Ulrich Simons.. Eine großartige digitale Kartensammlung (siehe unten) des Landesvermessungsamtes NRW brachte jetzt auch für die Bauleute die Lösung des Rätsels.. Demnach hat es in einem Ausläufer des Klausberges (wenn Sie von der Entenpfuhler Brücke Richtung Belgien und dann ein bisschen nach links schauen) in der Mitte des 19.. Jahrhunderts einen zweiten, etwa 150 Meter langen kleinen Buschtunnel gegeben.. Nach dem Wiener Kongress 1815 war die Rheinprovinz an das Königreich  ...   Landesvermessungsamt NRW, Bonn 2007.. Bei Erdarbeiten für die Trassierung der neuen Hochgeschwindigkeitstrasse stießen die Arbeiter nun im Bereich des Überschneidungsbauwerkes auf Mauerreste und Betonfragmente.. Während die Mauerreste mit großer Wahrscheinlichkeit vom kleinen Buschtunnel stammen, dürften die Betonteile jüngeren Datums sein und möglicherweise von einer Böschungsmauer herrühren, die nach der Beseitigung des Tunnels am Fuße des Klausberges erforderlich geworden war.. Diese Abtragung des Tunnels muss zwischen 1846 und 1906 erfolgt sein.. In der so genannten Preußischen Neuaufnahme aus dem Jahr 1906 deutet an dieser Stelle nichts mehr auf einen Tunnel hin.. Stattdessen befindet sich dort nur noch ein tiefer Böschungseinschnitt.. Mit dem Messwerkzeug lässt sich in HistoriKa25 relativ genau die Länge von Strecken bestimmen.. Der kleine Ronheider Buschtunnel muss demzufolge etwa 154 Meter lang gewesen sein.. Wo sich heute die Entenpfuhler Brücke befindet, gab es schon um 1846 einen Übergang über die Gleise.. (Ausschnitt aus der Preußischen Uraufnahme von 1846.. ).. HistoriKa25 - Historische Karten auf CD-ROM.. Mit der HistoriKa25 präsentiert das Landesvermessungsamt NRW ein vollkommen neues Produkt.. Durch eine neuartige Software ist es erstmals möglich, diverse Entwicklungsstadien einer Stadt oder Landschaft, beginnend im 19.. Jahrhundert, durch einfaches Neben- oder Übereinanderlegen von diversen Zeitschnitten zu verfolgen.. Auf der HistoriKa 25 befinden sich bis zu 15 Zeitschnitte von jeweils einem Blatt der Topographischen Karte 1:25.. 000..

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  • Title: Buschtunnel Aachen-Ronheide - so marode ist er wirklich
    Descriptive info: Hin und wieder poltert ein Ziegelstein.. Der alte Buschtunnel: So marode ist er wirklich.. Der Patient steht unter ständiger Beobachtung.. Es geht ihm nicht besonders gut, was angesichts seines hohen Alters von 164 Jahren nicht verwunderlich ist.. Eigentlich müsste er auf die Intensivstation oder wenigstens mal zur Kur, aber er ist leider nicht transportfähig.. Seit anderthalb Jahren hat der alte Buschtunnel aus dem Jahr 1843 nun auch noch ein paar krawallige Nachbarn, was seiner Verfassung ebenfalls nicht gerade zuträglich ist.. Wenn's mit der Sanierung nichts wird, kann man immer noch eine Geisterbahn draus machen.. Bei Nacht ist irgendwann im alten Buschtunnel kein Anfang und kein Ende mehr zu sehen, und das alte Gemäuer entfaltet seinen vollen Charme, so wie hier am 29.. November 2006.. Die Reflektoren an den Wänden markieren Nischen, in die sich Streckenläufer beim Herannahen eines Zuges verdrücken konnten.. Da die Firma Hochtief angesichts des Zustandes der beiden Portale bei Baubeginn mit dem Schlimmsten rechnen muss (wobei das Ostportal auf der Wetter-abgewandten Seite die  ...   quer durch den Tunnel gespannt und trotz dieser vorsintflutlich anmutenden Messtechnik mit einer unglaublichen Präzision von 1/100 bis 1/1000 Millimeter festgestellt: Der Tunnel bewegt sich zwar, aber es ist nicht dramatisch.. Vor allem, als die Mineure nebenan die temporäre Kalottensohle mit dem Meißel wieder herausbrechen, wackeln im alten Buschtunnel - übertrieben gesagt - die Wände.. Oder besser: Sie vibrieren ein wenig.. Denn der Ronheider Berg ist zwar komplett aus Sand, doch der hat sich im Laufe der Jahrmillionen derart verdichtet, dass er Schwingungen nahezu ungedämpft weiterleitet.. Und er bewegt sich doch.. Der alte Buschtunnel steht während des Neubaus der Nachbarröhre unter ständiger messtechnischer Beobachtung.. So kann man umgekehrt in der neuen Röhre auch schön vernehmen, wenn nebenan der ICE3 durch den alten Tunnel schleicht.. Zwei Mal pro Woche rückt Hartmut P.. Esen zu Beginn des Vortriebs mit seinem Team zum Vermessen an.. Als die Werte konstant im tolerierbaren Bereich bleiben, verlängert Hochtief die Mess-Intervalle.. Am 29.. November 2006 kommen die Geilenkirchener zur letzten Monatsmessung.. zur Bildergalerie..

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  • Title: Buschtunnel Aachen-Ronheide
    Descriptive info: Mit bis zu 160 km/h unter dem Aachener Wald hindurch.. Weil die Röhre des alten Buschtunnels aus dem Jahre 1843 so.. marode.. ist (die Experten haben dafür das hübsche Wort entfestigt gefunden), gilt seit einiger Zeit ein Tempolimit: Thalys (Köln-Aachen-Paris) und ICE3 (Köln-Aachen-Brüssel) dürfen nur noch mit 40 km/h hindurchschleichen.. Vortrieb im Sandkasten am 08.. September 2005 bei Tunnelmeter 177: Am oberen Bildrand und rechts ist der Rohrschirm zu erkennen.. Rund 40 Kilometer dieser Rohre werden am Ende im neuen Buschtunnel vergraben sein.. Weil das Material so leicht und locker ist, ist die Arbeit so schwer.. Pro Tag kommen die Mineure wegen der aufwändigen Sicherungsarbeiten nur zwei Meter voran.. Frage daher für die Bahn: Wie macht man ein Bauwerk fit für die Herausforderungen des neuen Jahrtausends, das aussieht wie der Lieferanteneingang von Harry Potter's Zauberschule Hogwarts?.. Denn ab 2007 sollen durch den heutigen Steinbruch die Hochgeschwindigkeits-Züge zwischen Frankfurt/Köln/Aachen und Brüssel/Paris hindurchfegen.. Mit bis zu 160 km/h.. Theoretisch.. Reges Interesse: Am 24.. Juni 2005 beginnt der bergmännische Vortrieb.. Also zuschütten und eine neue, zweigleisige Röhre graben? - Zu teuer und im Sand zu kompliziert.. Sanierung im laufenden Betrieb? - Wie soll das funktionieren? Zudem lassen Höhe und Breite der vorhandenen Lichtraumprofils nach Einbau einer neuen Innenschale keinen zweigleisigen Betrieb mehr zu.. So entscheidet man sich schließlich für den Bau einer zweiten, 711 Meter langen Röhre.. Wenn die fertig ist, soll es an.. die Sanierung des alten Schätzchens.. gehen.. Am Ende werden dann eine nagelneue und eine runderneuerte, jeweils eingleisige Tunnelröhre unter dem Aachener Wald hindurch führen, beide nutzbar für Geschwindigkeiten bis 160 km/h.. September 2004 beginnt die ARGE Buschtunnel am Eberburgweg mit der Einrichtung der  ...   Februar 2006.. Die Mineure haben einen Plan: Vortrieb in Teilquerschnitten (der Tunnel wird in zwei Arbeitsgängen aufgefahren) und kleinen Abschlägen (Meter für Meter) mit vorauseilender Sicherung (durch Rohrschirme, Bohranker, Baustahlmatten und viel Spritzbeton) und mit nacheilender Sicherung (durch Stützkeile, Ausbaubögen und noch mehr Spritzbeton).. So entsteht eine Außenschale, in der später mithilfe eines Schalwagens die Tunnelröhre betoniert wird.. Neue österrechische Tunnelbautechnik NÖT heißt das Verfahren.. Da fällt einem nichts mehr ein.. Elf Monate brauchen sie für den Vortrieb der Kalotte, des Gewölbes der Tunnelröhre.. Dann geht es mit dem Bagger in nur dreieinhalb Monaten zurück, vier Meter nach unten, nehmen Strosse (der Mittelteil) und Sohle (das Gegenstück zu Kalotte) Gestalt an.. Von dieser Zeit zwischen dem 24.. Juni 2005 und dem 19.. August 2006, dem Tunnel und von den Männern im Ronheider Meersand erzählt die Galerie.. Die Tage des Büffels.. Die Bilderserie.. Mit dem Schalwagen durch den Berg.. beginnt am 22.. Juli 2006 mit dem Betonieren des ersten Sohlblocks und beschreibt den Ausbau der Baugrube zum Eisenbahntunnel.. Die Galerie.. Der alte Buschtunnel bekommt eine neue Innenschale.. befasst sich mit dem alten Buschtunnel und voraussichtlich ab Juni 2009 mit der Sanierung und dem Umbau des mehr als 160 Jahre alten Gemäuers.. Das Krümel-Monster - so marode ist er wirklich.. beschriebt in einer Momentaufnahme vom 29.. November 2006 den Zustand des alten Buschtunnels von 1843.. In der Galerie.. Gleisbau - Tunnel sucht Anschluss.. finden sich die Bilder von den Außenarbeiten nach Fertigstellung der Tunnelröhre des neuen Buschtunnels.. Und dann gibt es da noch die.. , erst 30 Jahre alt, aber einer ihrer Pfeiler steht an einer Stelle, wo man ihn gar nicht brauchen kann.. Abreißen, neu bauen..

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  • Title: Buschtunnel Aachen-Ronheide
    Descriptive info: Alleine der verbaute Baustahl wiegt soviel wie 1200 VW Golf.. Der neue Buschtunnel in Zahlen.. Länge des Tunnels.. 711 Meter.. davon bergmännischer Vortrieb.. 660 Meter.. Beginn der Baustelleneinrichtung.. 28.. September 2004.. Tunnelanschlag.. 24.. Juni 2005.. Tunnelpatin.. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Aachen.. Tunneldurchschlag.. 01.. Mai 2006 (offizielle Feier am 27.. Mai 2006).. Eröffnungsfeier.. 23.. November 2007.. Inbetriebnahme.. 25.. Kosten.. rund 50.. 000 Euro.. Bewegte Erdmassen.. ca.. 300.. 000 cbm (ein Würfel mit 67 Metern Kantenlänge).. Stützbauwerke im Voreinschnitt.. 620 Meter.. dafür verbauter Beton.. 8200 Kubikmeter (cbm).. dafür verbauter Baustahl.. 600 Tonnen.. Ausbruchsmassen.. 59.. 000 cbm (ein Würfel mit 39 Metern Kantenlänge).. Rohrschirm.. 46  ...   7300 Kubikmeter (cbm).. Beton für Innen- und Außenschale.. 000 cbm (ein Würfel mit 28,75 Metern Kantenlänge).. Baustahl.. 1300 Tonnen (soviel wie rund 1200 VW-Golf).. davon Matten für Außenschale.. 250 Tonnen ( = 250.. 000 Kilogramm).. Anker und Bohrspieße.. 20.. 000 Stück.. Ausbruchsquerschnitt.. 85 Quadratmeter.. endgültiger Querschnitt.. 60 Quadratmeter.. Tunnelblöcke (72).. 01 + 02 offene Bauweise (Ost), jeweils 10 Meter.. 03 - 68 bergmännischer Vortrieb, 660 Meter.. 69 - 72 offene Bauweise (West), insgesamt ca.. 31 Meter.. verbaute Schwellen im Tunnel.. rund 1000 Stück.. verbaute Schienen im Tunnel.. 12 Stück (2 x 6) zu je 120 Metern Länge.. Quellen: Deutsche Bahn / Hochtief..

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  • Title: Buschtunnel Aachen-Ronheide
    Descriptive info: Letzter Tunnel vor der Grenze.. Die Lage der Baustelle im Aachener Stadtgebiet.. Alter und neuer Buschtunnel befinden sich im Südwesten von Aachen unter dem Aachener Wald an der Lütticher Straße.. Bauleitung und DB-Bauüberwachung residieren am Parkplatz Karlshöher Hochweg in einem schmucken Ensemble gelber Baucontainer.. Hier hatten während des Vortriebs auch die meisten Mineure ihre Unterkunft.. Hinweis 1:.. Doppelklick in die Karte zentriert den angeklickten Punkt.. (Hilfreich beim Hineinzoomen).. Hinweis 2:.. Klick auf das Feld Satellit oben rechts ersetzt den Kartenausschnitt durch eine Senkrecht-Aufnahme aus dem All.. Hybrid liefert eine Kombination aus Foto und Kartierung.. Hinweis 3:.. Bei gehaltener linker Maustaste lässt sich der sichtbare Ausschnitt im Fenster verschieben.. Und noch eine kleine Frage, speziell für die Aachener:.. Stellen Sie sich vor, Sie kommen aus der Stadt, fahren an der Waldschänke vorbei über den Buckel hinunter Richtung  ...   der Lütticher Straße.. Lösung:.. Es kommt drauf an.. Alle drei Antworten sind richtig, je nachdem, wo genau Sie stehen.. Schauen Sie sich noch einmal oben die Karte an.. Was selbst viele Aachener falsch einschätzen: Die Lütticher Straße überquert zwei Mal den alten Buschtunnel.. Weil Einfahrt und Ausfahrt der Röhre aber beide links von der Straße liegen, und man die Krümmung der Lütticher Straße nicht als fast 90-Grad-Knick empfindet, denkt man, der Tunnel müsse sich immer auf der linken Seite der Straße befinden.. Auf dem Parkplatz Karlshöhe, einem Stück der ehemaligen Lütticher Straße, amtierten mehr als drei Jahre lang die Bauleitung und darüber die Bauüberwachung (Container im Hintergrund).. In den Containern vorne links herrscht am 06.. August 2007 schon eine gewisse Aufbruchstimmung.. Sie dienten als Werkssiedlung für einen Teil der Mineure und werden nun nach und nach abgebaut..

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